Dienstag, 30. Juli 2013

Abgeschnitten vom Internet

Ich war eineinhalb Tage vom Internet abgeschnitten. Jedenfalls über den Home-Zugang. Meine mobile Verbindung funktionierte noch, aber es ist nur eine Notlösung. Längere Texte damit zu schreiben, ist unkomfortabel.

Das letzte Mal so lange ohne Internet war ich letztes Jahr in Österreich im Urlaub. Da hatten wir bei der Buchung der Ferienwohnung nicht auf einen Wohnungsbezogenen Anschluss geachtet. Wlan gab es nicht, nur einen stationären Anschluss im Keller - einen für alle Gäste. Da hieß es dann schonmal Schlange stehen. Leider war der Anschluss dann auch noch oft inaktiv. Aus Bequemlichkeit habe ich auf Roaming verzichtet und war so fast zwei Wochen Internet-frei. Ja. Man kann im Urlaub tatsächlich ohne Internet leben. Auch wenn es schwerfällt.
Grundsätzlich ist es ja immer gut, wenn man mal auf Gewohnheiten verzichtet. Die ständige Verfügbarkeit von Internet bringt einen oft genug dazu, sich dieser Verfügbarkeit auszuliefern.
Ruheloses im Haus rumlaufen und ständig versuchen, doch noch online zu gehen - so sah mein Sonntag Nachmittag aus. Bis ich mir irgendwann klargemacht habe, es ist vertane Zeit. Für einen Sonntag ist das okay. Am Wochenbeginn, am ersten Werktag ist das nicht mehr okay. Da bedeutet Verlust von Netzwerkzugang möglicherweise Verlust von Kunden. Wer keine E-Mails mit Bestellungen bekommen kann, kann auch keine Bücher ausliefern.
Kleinere Unbequemlichkeiten sind dagegen Recherche-Staus. Wenn ich schreibe, habe ich immer den Browser offen, um "mal eben" etwas nachzusehen, was ich für den Text brauche. Englische Begriffe, deutsche Rechtschreibung, Wikipedia für geschichtliche Dinge und Google Bildersuche für Fotos - gern als Grundlage für Protagonisten-Entwicklung.
Tja, da fängt man dann wieder an, in der eigenen Bibliothek nach geeignetem Material zu kramen, und findet - ja. Man findet Bücher. Und einmal kurz reingelesen, man wollte ja nur eben eine ganz bestimmte Stelle finden, um zu sehen, wie der oder die Autorin des Werkes einen Sachverhalt beschreibt, bleibt man hängen.

Das ist der Unterschied. Im Internet "verlaufe" ich mich, weil ich mich von Link zu Link bewege. In meiner Bibliothek bleibe ich "kleben" ...  Und was ist nun besser? Man könnte beides als "vertane Zeit" interpretieren. Aber das ist falsch. Es ist wie immer: es ist die gesunde Mischung, die es macht. Insofern bin ich sehr froh wieder online zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Woche! Herzlichst, Sia


Freitag, 26. Juli 2013

Donnerstag, 25. Juli 2013

Nein, ich möchte nicht mit "jedem" reden.

Ich habe heute das erste Mal die Blockierfunktion von Facebook genutzt. Da kaspert einer in "meinen" Gruppen rum, der mich tierisch nervt. Und bevor ich mich weiter über diese Pappnase ärgere, habe ich ihn nun auf meine Blockierliste gesetzt. Immerhin der erste, der dort sein Dasein fristen muss.

Ach Facebook! Du könntest es einem echt leichter machen. Ständig muss man suchen, wo man was zum einstellen findet. Spieleeinladungen! Ich könnte die Krise kriegen, wieviele Mitmenschen einem diese schrecklichen Einladungen zu noch schrecklicheren Spielen schicken. Nein! Ich will auf Facebook nicht spielen. Nein! Es interessiert mich auch nicht, welche Spiele andere Menschen dort spielen!
Obwohl es da schon interessant wird. Ich frage mich tatsächlich, waren die Kids am Rechner oder spielt Mama das alles selbst? Was macht sie sonst noch tagsüber?

Naja. Wie dem auch sei. Vermutlich muss ich schon froh sein, dass ich überhaupt eine Blockierfunktion nutzen kann. Hm. Funktioniert das auch mit BND und NSA?
In diesem Sinne. Eine Kopie dieses Schreibens habe ich an die entsprechenden Überwachungsstellen geschickt ... empfehle ich Ihnen auch. Setzen Sie die beiden Dienste einfach in ihren Mails in "cc". Spart auf die Dauer sicherlich Steuergelder. Und für die wirklich geheime Post nutzen Sie Snailmail, den guten alten Brief. Wenn Sie sich da noch eine ordentliche Verschlüsselung überlegen und mit Mittelsmännern arbeiten, haben Sie ne echte Chance der totalen Überwachung zu entgehen.

Liebe Grüße, Sia

P.S.: auf Facebook bin ich hier zu finden: Sia Wolf bei Facebook

Mittwoch, 24. Juli 2013

Der Kompass zeigt auf: Schule

Einnorden so heißt mein Thema für Mutter und Kind in der nächsten Woche.

Ich habe schon begonnen. Letzte Woche die Schulbücher bestellt, die Hefte gekauft und angefangen, den Bestand zu sortieren. Für die Bücher muss ich noch Umschläge besorgen, die Federtasche auf Vollständigkeit prüfen und vor allem: Die Schulmappe waschen. Ich glaube, das werde ich heute zusammen mit meinem Kind machen. Wenn nicht bei diesem Wetter draußen auf der Wiese eine eingeseifte Schulmappe trocknen kann, wo dann?

Auch für meine Arbeit muss ich mich wieder einnorden. Mein Rechner sollte auch mal "gewaschen" werden. Ich habe schon begonnen, alte Dokumente zu entsorgen, wobei mir das Erfolgserlebnis der leeren Regal fehlt. Wenn ich Papier entsorge, dann habe ich danach wieder "Platz". Egal.
Geräumt ist geräumt.

In diesem Sinne, genießen Sie die Tage des Sommers!
Liebe Grüße, Sia

Montag, 22. Juli 2013

Royal Baby - Katie - Waity

Ich bin genervt.

Mein Gott. Sie kriegt ein Kind. Na und?
Wenn sie es rausgedrückt hat, dann weiß sie, es ist Arbeit. Und wenn sie es im Arm hält, dann kann sie nur das tun, was alle Eltern im Normalfall tun: Hoffen, das alles gut geht und alles dran ist, was dran sein sollte.

Ich kann diesen Hype nicht begreifen. Es muss das Sommerloch sein, oder? Nimmt dieses Theater wirklich irgendjemand ernst? Ist es wirklich wichtig, ob eine Kate in Great Britain ein Kind bekommt? Mir nicht. Mir ist gerade wichtig, dass mein Kind sein Englisch poliert. Nicht für Katie, nein. Eher für seine Astronautenkarriere. Okay, die liegt gerade auf Eis. Aber Schauspieler ist noch nicht vom Tisch. Da kann er Englisch auch gut gebrauchen! Und dann wären da noch die Formatierungsarbeiten an Rheingau-Roulette, die mir am Herzen liegen. Da ist mir der Stress der Berichterstatter, die vorm Krankenhaus in dem Katie entbinden soll,  lauern,  so egal wie ein Stück Holz in der Nordsee.
Dieses Theater ist doch wirklich albern, oder? Ist das nicht pervers? Ich finde es schon bemerkenswert. Demnächst wird noch eine Sondersendung laufen, wenn das Kind das erste Mal aufs Töpfchen gemacht hat. Und die ersten Schritte! O mein Gott! Es läuft! Auf zwei Beinen!
Wenn ich Obelix wäre, würde ich sagen: "Die spinnen, die Briten."
Aber offensichtlich spinnen ja nicht nur die Briten, sondern auch die öffentlich-rechtlichen in D.

So. Was sonst noch? Ach ja.
Ansonsten ist mir noch wichtig, dass meine Rosen bei der Affenhitze nicht verdursten. Nein, nein, ich meckere nicht über das Wetter. Nein. Ich bin glücklich, dass ich mich bei der Hitze ins kühle Haus verziehen und mit meinem Kind ein Eis essen kann. Ich hab das mit der Geburtsarbeit nämlich schon hinter mir. Glücklicherweise.

In diesem Sinne. Frohes Gebären, falls es bei Ihnen demnächst der Fall sein sollte.
Ihre Sia

Sonntag, 21. Juli 2013

Das mieseste Programm aller Zeiten: Word

Schlechte Laune. Gaaaaanz schlechte Laune. Formatierungsstress. Ich hasse Word. Ich hasse, hasse, hasse es. Das mieseste, was mir an Software je untergekommen ist. Schwarz-Grün-Lila Hasskäppchen. Word ist Sch***** Aber so richtig!

Ich versuche gerade in verschiedensten Varianten ein Epub mit Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Als einfachsten Weg wollte ich eine bestehende Worddatei nutzen. Aber kack die Wand an. Dieses mistige Programm reagiert nicht auf Aufforderungen wie: Alle Formatierungen löschen. Und die Formatierungen, die drin sind, sind völlig aus der Luft gegriffen. Ich habe sie so jedenfalls nicht eingestellt.

Ja! Ich kann das. Aber das Programm tut nicht das, was ich bestimmt habe! Und nein. Das Problem sitzt nicht vor dem Rechner! Ich weiß genau, was ich da tue.

Ich bin der festen Überzeugung, dass das hat ein galliger Programmierer verzapft hat, der im Grunde seines Herzens Word genauso hasst wie ich ... irgendwann wird in Word immer alles Times New Roman. Egal was man eingestellt hat ... meine meistgehasste Schriftart.

Kein Wunder, dass es in D so viele Alkoholiker gibt. Die haben bestimmt alle Word aufm Rechner. Da muss man ja das saufen anfangen.  Prost!

Freitag, 19. Juli 2013

Es ist wieder da!

Ich habe Ausschlag und könnte mir die Haut vom Laib kratzen ... nach ausführlichen Recherchen weiß ich auch, was es ist. Und das es nichts gibt, was ursächlich dagegen hilft.

Nur, dass Menschen mit dieser Art der Erkrankung früher definitiv als "vom Teufel besessen" und als Hexe entlarvt waren.

Den Rest können Sie sich denken. Ich geh dann mal. Ob wir uns wiederlesen werden? Keine Ahnung. Vielleicht ist es mein Glück, dass ich nicht katholisch bin ...

lg, Sia

Mittwoch, 17. Juli 2013

Dieser Tag wird mein Freund!

Trotz all der nervigen Dinge, die da noch kommen mögen. Ich möchte mich heute nicht ärgern!



Das hier ist das "Nicht-Ärger-Dich-Männchen"

Sie dürfen sich gern an ihm satt sehen und es nachkneten. Vielleicht hilft es Ihnen auch über ärgerliche Situationen hinweg.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 15. Juli 2013

Absturz ins Nichts -

das ist die Angst, die Selfpublisher umtreibt, die einmal die Luft der 100er Charts von Amazon geschnuppert haben ...

Mich hat sie im Urlaub ereilt und deshalb habe ich sie gleich fotografiert:



Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen. Ich widme mich in den kommenden Tagen meinen Wäschebergen im Keller - dabei würde ich viel lieber noch ein wenig zwischen den echten Bergen herumsteigen und mich quälen ... 

Bis dahin, liebe Grüße, Sia



Sonntag, 7. Juli 2013

Leben und leben lassen.

Manchmal denke ich, es gibt ne Menge staatliche Stellen, die einen erheblichen "Sockenschuss" haben. Da darf das Kultusministerium in NRW tatsächlich entscheiden, welche Filme zur Vorführung an Feiertagen geeignet und gestattet sind, und welche nicht. "Das Leben des Brian" ist es offensichtlich nicht. Lesen Sie den Artikel und wundern Sie sich mit mir: Süddeutsche Zeitung

Drängende Fragen stellen sich mir. Wie viele Menschen waren an der Erstellung dieser Liste "der zur Vorführung an hohen (christlichen) Feiertagen ungeeigneten Filme" beteiligt? Welche Qualifikation braucht man, um so etwas zu entscheiden? Muss man Katholisch sein? Oder reicht es, wenn man getauft ist? Wurden kirchliche Würdenträger dazu befragt? Darf man am Karfreitag Pornos zeigen? Oder nur solche, in denen keine Kreuze, Nonnen oder Priester mitspielen?
Was hat der Einsatz von Verwaltungskräften für die Erstellung dieser Liste gekostet? Oder hat man die Arbeit daran gleich "outgesourced", dem Vatikan überlassen und dankbar den vorgefertigten Film-Index übernommen? Wer hat den Bußgeldbescheid erstellt? Hat man keine anderen Probleme im Bildungsbereich in NRW?
Und: gibt es keine andere Möglichkeit für eine Stadtverwaltung und ein Kultusministerium um sich lächerlich zu machen?

In diesem Sinne: Always look on the bright side of life!

Ihre Sia


Freitag, 5. Juli 2013

halbe Hundert

Ich war gestern auf einem Geburtstag. Halbe Hundert. Kein Grund zur Trauer. Wenn man Glück hat, wird man so alt ... Ich habe den Eindruck, früher war die 40 das, was heute die 50 ist. Diese Altersverschiebung scheint sich durch alle Lebensbereiche durchzuziehen. Die Ausbildungen/ Studium beginnt später, weil Wartezeiten zu überbrücken sind, die tatsächliche berufliche Tätigkeit beginnt später, weil man sich in Ermangelung eines festen Jobs durch Praktika und Weiterbildungen hechelt.
Vor ein paar Jahren war man mit 30 eine "Spätgebärende", wenn man sein erstes Kind in diesem Alter bekommen hat. Heute ist man mit 40 "Spätgebärende". Auch die Rente geht mit der Altersverschiebung mit.

Was soll man sich da Gedanken um "halbe Hundert" machen. Feiern und freuen, wenn man dieses Ereignis gesund erreicht hat. Die bitteren Einschläge des Lebens kommen früh genug. Und dass das Leben endlich ist, wissen wir doch alle - auch wenn wir es meistens nicht wahrhaben wollen.

In diesem Sinne, allen "halben Hundertern":  Happy Birthday und einen schönen Tag!

Liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 3. Juli 2013

Es gibt Tage,

an denen fühle ich mich unendlich alt. So einer ist heute.

Manchmal glaube ich, es ist diese Endlosschleife, in der sich Erziehungsberechtigte fühlen. Immer und immer spricht man den gleichen Text: Putz dir die Zähne, wasch dir die Hände, sprich nicht mit vollem Mund, die Dreckwäsche gehört in die Wäschetonne, nicht daneben ...

Eine schier endlose Litanei, nur unterbrochen von Rückfragen wie: Mama, wo ist mein Buch/Hose/SpielzeugXY/Nintendo ... ???  Dass die Kinder von heute nahtlos vom Trotzalter in das "Rotzalter", sprich Pubertät, kommen, dürfte mittlerweile bekannt sein. Leider gibt es noch keine Medikamente gegen Stress mit Kindern. Das wäre schön, so eine "Ich-Reg-Mich-Nicht-Auf-Pille", die man direkt nach der Geburt verschrieben bekommt und man nehmen darf, bis das Kind ausgezogen ist. Bei Härtefällen darf man es auch länger nehmen.

Es gibt Tage, da wünsche ich mir die kinderlose Zeit zurück ... wäre da nicht dieses merkwürdige ziehen in der Herzgegend, wenn man morgens in das Kinderzimmer kommt und das Einzige, was zu sehen ist, eine kleiner Dreckfuss ist, der einem aus der Decke entgegenguckt und guten Morgen winkt.

Es gibt einfach Tage, die sollte man nicht so ernst nehmen.
Liebe Grüße, Sia

Montag, 1. Juli 2013

Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen.
Meine Haut ist momentan mein größtes Problem. Ich bekomme gerade eine ungefähre Vorstellung davon, warum sich Neurodermitis-Patienten die Haut vom Leib kratzen wollen. Ich könnte es ihnen gerade nachmachen. Damit ist die Tagesplanung auch klar: ich werde am Vormittag beim Hautarzt hocken u hoffen, dass er herausfindet, woher die juckenden Quaddeln kommen, die meinen Körper besiedeln. Und natürlich hätte ich gern eine Creme, Tabletten oder irgendetwas, das die Beschwerden lindert. Und bitte, bitte eine Diagnose, die Neurodermitis, Sonnenallergie und Krätze ausschließt ...
Genießen Sie den Tag, ich widme mich meiner Gesundheit!
Liebe Grüsse, Sia