Sonntag, 30. Juni 2013

Eine spannende Geschichte

Ich möchte Ihnen heute eine Seite ans Herz legen, die ich persönlich ganz spannend finde:

http://lesen.xtme.de

Das Tolle ist, Sie wissen erst, wen oder was genau Sie lesen, wenn Sie dem Link, der unter dem Text steht, folgen. Damit wird der Name eines Autoren Schall und Rauch, ebenso, wie ein geniales Marketing oder ein besonders schönes Cover. Nur der pure Text soll überzeugen.
Ich finde das spannend. Und könnte süchtig werden. Nur noch den nächsten kleinen Textschnipsel lesen ... und noch einen ... und noch einen ...

Probieren Sie es aus!

Liebe Grüße, Sia


Donnerstag, 27. Juni 2013

Siebenschläfer

Heute morgen scheint hier im Berliner Speckgürtel die Sonne!

Willkommen du Schöne! Und jetzt bleibst du für sieben lange Wochen, ja? Nach zwei Wochen fange ich vermutlich das jammern an, weil mir das tägliche Blumen gießen auf den Senkel geht, aber du bleibst, ja? Bitte!
Ich verspreche auch, dich nie wieder "gelbe Sau" zu nennen. Bestimmt nicht. Auch nicht, wenn du mir den Pelz schneller verbrennst, als ich glauben will. Ehrlich. Nein, ich werde mich über nichts beschweren.
Dafür, dass man ab frühen Nachmittag auf der Terrasse von den Mücken aufgefressen wird, bist du ja nur sekundär zuständig. Also, ich meine, wenn du deinen Job im Frühling getan hättest, dann wäre dieser ganze Regenmist und die Überflutungen nicht passiert ... okay, okay, ich halte meine Klappe.
Kannst ruhig wieder hinter der Wolke hervorkommen. Ich muss jetzt sowieso gleich kochen, ist ja fast Mittag. Kartoffeln mit grüner Soße soll es geben. Das gehört zu meinen Lieblingsessen. Im Sommer könnte ich mich jeden zweiten Tag davon ernähren. Obwohl - Kartoffeln werden in diesem Jahr wahrscheinlich furchtbar teuer werden. Hängt mit der schlechten Ernte zusammen. Ein großer Teil der Ernte wurde vernichtet oder konnte erst sehr verspätet stattfinden, nach dem kalten Frühjahr ... und dem Regen ...

Mist. Jetzt hab ich sie verjagt. Sonne? Hallo! So war das doch nicht gemeint.  Ich verspreche, ich red nicht mehr drüber. Ehrlich. Ich wechsel jetzt auch das Thema:

... Konstantin Wecker ist wieder zu haben ...

Mittwoch, 26. Juni 2013

Chaos

in den Manuskripten.

Ich habe die letzten Tage versucht, meine Manuskript-Stapel zu ordnen. Oh. Es ist ein Grauen. Ich kann mich kaum trennen. Sollte ich die ollen Mappen mit den Korrekturen aufheben? Oder wegwerfen? Gestern Abend dachte ich noch: Wegwerfen. Heute morgen höre ich mit einem Ohr die Müllabfuhr, die gerade den Papiermüll entsorgt. Zu früh für mich. Also zu spät, um dem Impuls der Entsorgung nachzugehen. Und was passiert? Genau. Ich entscheide mich dafür, sie doch noch aufzuheben.

Und dann sitzt die geordnete Version von mir auf meiner rechten Schulter und stöhnt laut: "Mann oh Mann. Besser gesagt, Frau! Wie kannst du nur. Wieviel von dem Zeug willst du denn noch aufheben? Deine Regale sind so voll, dass du das Zeug davor schon stapeln musst. Und du brauchst es doch auch gar nicht mehr. Das Ding ist veröffentlicht."

Auf meiner linken Schulter sitzt die Chaosqueen und knerbelt (hessischer Ausdruck für Nörgeln): "Aber du kannst das doch nicht einfach so wegwerfen. Stell dir vor, dein Rechner raucht ab. Oder Amazon erlebt einen Hacker-Angriff und dein Buch ist flöten. Oder du wirst doch noch berühmt und so ein Manuskript kann dann von deinen Erben teuer verscherbelt werden!"

Und ich? Ich hocke dazwischen und denke: Ihr könnt mich mal, alle beide. Ich speicher die Datei auf einer CD und dann haue ich zwei der vier Korrektur-Versionen in die Tonne. Das Altpapier wird in vier Wochen wieder abgeholt. Bis dahin kann ich mich noch zwanzig Mal umentscheiden und bei Bedarf in der Papiertonne nach alten Manuskripten suchen ...

Liebe Grüße, Sia

Montag, 24. Juni 2013

Rezensionen

Letztens habe ich ein Buch von Michael Meisheit gelesen: "Nicht von dieser Welt." Es erzählt die etwas abgedrehte Geschichte einer schwangeren Frau, die einen Typen kennenlernt und sie ins emotionale Chaos stürzt.
Mir hat die Geschichte ausgesprochen gut gefallen und deshalb habe ich sie rezensiert und mit fünf Sternen versehen. Das E-Book ist abgegangen wie Schmidts Katze, wie man so zu sagen pflegt. Derzeit liegt es auf Rang 1 der verkauften Bücher auf Amazon. Wenn sich ein Buch dort oben in der Rangliste tummelt, dann kommen nicht nur die wirklichen Leser, die sich bemühen anderen Interessenten einen Eindruck vom Buch zu verschaffen und ihre Meinung begründen. Nein, es kommen auch die "wilden" Buchbewerter (die Rezensenten zu nennen, wäre zu hoch gehängt ...)
Letztens hat ein Mann rezensiert. Natürlich nur mit einem Stern. Weniger geht ja nicht ;-) - aber da habe ich mich gefragt: ein Mann, der ein Frauenbuch liest, was explizit als solches angepriesen wird, warum wundert der sich über den Inhalt? Weil er eine Rezension schreiben wollte, bei der er nur einen Stern vergeben will. Es geht bei solchen Leuten nicht um das Buch. Es geht um die Position die das Buch hat, oder aber um den Autoren selbst.

Rezensionen können einen wirklich treffen, denn man gibt seinem Werk schon ein Stückchen Herzblut beim Schreiben mit. Auch wenn es nur ein "leichter" Sommerroman ist. Klar weiß man bei manchem dieser Buchbewerter, dass die Anmerkungen schwachsinnig sind. Mein Favorit ist ja immer noch: "1a Lieferung, wie immer schnell und günstig" --- und so eine Bemerkung bei einem E-Book, da weiß man ja, was los ist. Grundsätzlich gilt natürlich, dass man es als Autor, der sein Buch "freigelassen" hat, die Reaktionen darauf ertragen muss. Auch wenn sie noch so merkwürdig sind.

Bis die ersten Reaktionen auf "Rufus und Rabe ... vergiss Silvester" da sind, werde ich mich also zurücklehnen und mir anschauen, was bei den Kollegen so passiert. Und hoffen, dass mein Buch Zuspruch findet und sich die "merkwürdigen" Buchbewerter zurückhalten ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Samstag, 22. Juni 2013

Das neue Buch von Sia Wolf: Rufus und Rabe ... vergiss Silvester!

Es ist vollbracht. Seit gestern Abend steht "Rufus und Rabe ... vergiss Silvester!" hier: Amazon online und kann erworben werden. Ich bin ganz stolz und nach einer Woche hochtourigem Einsatz ist meine innere Welt dabei, sich langsam wieder zu ordnen. Heute Nacht hatte ich wilde Träume. Ich habe geträumt, dass ich einen bestehenden Comic sozusagen "neu vertont", also einfach andere Texte hinzugefügt und dann unter meinem Namen veröffentlicht hätte.
Können Sie den Schweißausbruch vorstellen, der daraufhin folgte? Nein. Aber ich bin um 3 Uhr heute Nacht aufgestanden und habe nochmal überprüft, was genau ich da veröffentlicht habe ...

Aber es ist alles gut. Ich habe nirgends abgeschrieben und seit heute Morgen stehe ich auch auf einer Rangliste. Es spricht also nichts dagegen, auf "Kaufen" zu drücken. Viel Spass mit



Und demnächst wieder öfter "Es ist frisch gebloggt!"

Liebe Grüße, Ihre Sia

Dienstag, 11. Juni 2013

Warzen

gehören zu Hexen, genauso wie rote Haare.

Warzen sind genauso überflüssig wie Altersflecke, graue Haare oder Orangenhaut.  Obst und Gemüse wird ja gern als Vergleich genommen, um körperliche Gegebenheiten kurz und prägnant zu formulieren.
Die Haut wie ein Pfirisch, die Blumenkohlnase, das männliche Geschlechtsteil eine Gurke und natürlich - der unvermeidliche Apfel-oder Birnen-Po. Seit der gestrigen Ausgabe von "Wer wird Millionär" weiß ich, dass es auch eine Kartoffelvariante vom weiblichen Hinterteil gibt. Das ist letztlich nichts weiter, als die Kombination von körperlicher Fülle, einer von Orangenhaut geprägten Oberfläche und fehlender Shape-Wear. Beth Dito hat also einen Kartoffel-Po.

Glauben Sie mir, ich muss Stress haben, wenn ich mir öffentlich Gedanken um Beth Ditos Hinterteil mache. Habe ich auch. Ich will mein neues Buch "... und immer wieder Silvester" noch vor den Sommerferien veröffentlichen - und bin noch nicht mit der Überarbeitung fertig. Von so Kleinigkeiten wie Titel und Cover mal abgesehen. Es ist eben noch nichts wirklich festgenagelt, auch wenn ich mir bei einigen Dingen sicher zu sein scheine ... Auch so wie gestern Abend bei Günther Jauch. Ich habe der jungen Schuhdesignerin so die Daumen gedrückt. Sie war sich so sicher ... und wenn man mich gefragt hätte, mir wäre auch nichts anderes eingefallen. Aber so ist das mit Schein und Sein. Sicher scheinen und sicher sein sind eben auch zwei verschiedene Paar Schuhe ...

Also, seien Sie gespannt, ob sich am Cover oder am Titel noch etwas ändert - ich bin es auch!
Bis dahin, liebe Grüße, Ihre Sia

Samstag, 8. Juni 2013

Shitstorm

Shitstorm ist das, was einen im Internet ganz plötzlich ereilen kann: eine Menge von Menschen regt sich über ein Bild, eine Stellungnahme oder ein Buch auf und verbreitet das Entsprechende weiter, meist versehen mit verletzenden, zynischen oder auch strafrechtlich zu bewertenden Kommentaren. Da ergießt sich die Wut, Frustration, schlechte Laune und/ oder Bösartigkeit über einen Menschen, oft gekoppelt mit der Meinung, solche Kommentare könnten nicht zu einem zurückverfolgt werden. Ein Irrtum, wie schon einer feststellen musste, der Ariane Friedrich sexuell belästigt hatte.

Nun hat so ein Shitstorm eine Frau ereilt, die sich per Facebook über Flutopfer mokiert hat. Ob sie es getan hat, oder auch nicht, ist erstmal unerheblich. Tatsache ist, dass ihre privaten Daten veröffentlicht wurden, mit schlimmen Folgen für sie und ihre Familie. Selbst der Arbeitgeber wurde informiert. Die Frau sagt, ihr Account wurde gekapert. Die "Verfolger" behaupten, das wäre eine Schutzbehauptung.
Was davon auch stimmt - diese Art der anonymen Verfolgung ist in jedem Fall ein Unding. Sich aber über das Unglück, das da über die Menschen in den Flutgebieten hereingebrochen ist, mit solchen Worten zu erheben, ist ebenfalls ein Unding.
Es ist ein Drama. Manche Dinge erinnert man immer wieder gut. So wissen vermutlich viele von Ihnen, wo sie am 11. September 2001 waren. Ich weiß es. Und ich weiß, wo ich am 3. Juni 1998 war, dem Tag es Zugunglücks von Eschede. Und ich kann mich an den Sommer von 2002 erinnern. Ich saß in einem Ferienhaus in Irland und starrte fassungslos auf die Bilder im Fernsehen, die vom Wasser gerissene Häuserfassaden zeigten. Und Menschen, die in den Fluten verzweifelt auf Rettung warteten. Bilder, die nicht aus einem Entwicklungsland kamen, sondern aus Deutschland.

Und jetzt stehen diese Menschen wieder im Wasser und sehen ihre Existenz davon schwimmen. Was für ein bitterer Sommer!

Mit allen guten Wünschen, besonders für die Menschen, die noch bangen müssen, wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, Ihre Sia

Donnerstag, 6. Juni 2013

... und immer wieder Silvester,

so heißt mein neues Buch. Wenn alles klappt, erscheint es noch im Juni. Wenn nicht, dann im Juli ;-)



Es ist nicht die Fortsetzung von Rheingau-Roulette, sondern eine für sich stehende Liebesgeschichte. 

Katja, eine junge Architektin, muss feststellen, dass ihr neuer Nachbar Sebastian ein alter Bekannter aus früheren Zeiten ist ... und leider kann er sie noch genauso schnell auf die Palme bringen, wie damals. Das wäre ja an sich schon schlimm genug. Aber ihre hysterische Schwester Henrike heiratet und macht für diese Hochzeit Land und Leute verrückt. Am verrücktesten ist, dass sich Katja plötzlich mit Sebastian im Auto auf dem Weg durch Deutschland befindet, um ein paar schrullige alte Tanten zur Hochzeit abzuholen ...

Demnächst auf Amazon!


Montag, 3. Juni 2013

Die alte Tastatur

ist reaktiviert.

Komisches Gefühl, mit dem alten Ding. Aber gut, es ist in jedem Fall besser, als irgendwelche Tasten zu drücken und fehlerhaften Ergebnissen zu bekommen, die man ständig korrigieren muss. Das nervt und hindert den Arbeitsfluss.
Ich wollte mein Manuskript am Wochenende meinen Testlesern schicken, aber ich bin nicht fertig geworden. Erst die defekte Tastatur und dann noch ein krankes Kind - das hat meine Planung über den Haufen geschmissen. Aber ich hoffe, dass ich heute fertig werde.

Das Herbstwetter lädt zu einem leckeren Tee ein. Schade, aber Rum ist alle :-) Also Tee ohne Beiwerk. Schreibt sich auch besser ...

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche - und Sonne!
Liebe Grüße, Sia