Dienstag, 30. April 2013

Verkehrsteilnehmer

sollten Rücksicht aufeinander nehmen. Ich bemühe mich als Autofahrerin redlich darum.

Manchmal entfleucht mir dennoch ein Stöhnen oder ein Fluchen. Oft passiert mir das in der Schnee- und Eiszeit, wenn man als Autofahrer nur begrenzt Herrin über das Gefährt ist. Wenn dann Fußgänger (gern mit Kindern an der Hand) noch eben schnell über die Straße "witschen", könnte ich graue Haare kriegen. Selbst wenn ich gesittet fahre, wenn von denen jemand auf der glatten Straße ausrutscht, dann wars das.  Oder wenn Passanten an der Bushaltestelle warten und ganz, wirklich ganz dicht an der Straßenkante stehen. 
Da frage ich mich immer: "Denken die, ich bin göttlich?" So ein Auto ist nunmal keine Bahn auf Schienen, die nur in bestimmten Bereichen fährt. 

Nun haben wir ja seit kurzer Zeit keinen Schnee mehr. Und das Eis befindet sich in der Regel in der Waffel. 
Aber Fußgänger, die sich über die Gefahren, die eine Straße so mit sich bringt, wenig scheren, hatte ich in den letzten zwei Wochen zuhauf. 
Wenn jemand in der Verkehrsberuhigten Zone nicht ständig guckt, finde ich das normal. Schließlich soll man Schritt fahren. Auch weil ich ständig rennende Kinder erwarte, fahre ich langsam.
Aber auf einer Hauptstraße erwarte ich schon, dass Fußgänger gucken. Selbst wenn sie loslaufen, wenigstens gucken sollten sie.
Drei an einem Tag. Drei alte Damen, die mir an verschiedenen Hauptstraßen einfach so vors Auto getappst sind, ohne überhaupt irgendeinen Blick auf den Verkehr zu richten. Ich war fertig. Bei der letzten Frau, die mir quasi vors Auto lief, war ich drauf und dran, aus dem Auto zu springen und die Frau anzukeifen. Immerhin gibt es so etwas wie eine Gefährdungshaftung, und egal wie "schuldig" sich so ein Fußgänger verhalten hat - die A****karte hat der Autofahrer. Und ich möchte nicht damit leben müssen, jemanden umgefahren zu haben.
Als die Dame auf der anderen Seite war, hat sich umgedreht. Ich mich auch. Und, was sehe ich? Eine coole Alte, modisch mit dem letzten Schrei - und einen Ohrstöpsel im Ohr. Na weeste. 
Keen Wunda,  dass die keene Oogen fürn Vakehr hat, wenn die sich Heino unplugged auf die Ohrmuscheln haut!

Ich wünsche Ihnen ne schöne Hexennacht!

Ihre Sia

Montag, 29. April 2013

Hallo, es gibt mich noch -

wenn auch nur kurz und knapp.

Ich schreibe, schreibe, schreibe. Falle abends todmüde ins Bett und träume von meinen Protagonisten. Wenn es so weiter geht, gibts bald was Neues von mir.

Nicht SIB II, da muss ich Sie noch vertrösten. Dieser Plot braucht mehr, als nur Schreiblust.

Während Sie also noch etwas warten müssen, gibt es etwas, dass ich Ihnen ans Herz legen möchte:

Fesche Jungs

Viel Spass!

Mittwoch, 24. April 2013

Distanzverkleinerer

Können Sie sich erinnern, ich hatte mal über Platzverbraucher geschrieben. Falls nicht, hier ist der Link zum Nachlesen: Platzverbraucher

In diesem Post habe ich einen Eintrag über Distanzverkleinerer angekündigt.

Ich gebe zu, dass ich beim Einkaufen insbesondere mit meinen männlichen Mitmenschen ungeduldig bin. Möglicherweise hängt es mit besonderen Wetterlagen zusammen, oder aber mit den Zeiten, in denen ich einkaufe gehe.
Es gibt Menschen, die kein Gefühl für Distanz und Nähe haben. Und ich meine jetzt nicht diese "Distanzverkleinerer", die man allgemein auch als "Frotteure" bezeichnet. Also diese Sorte Mann, die sich an ihrem Körper einen abschrubbeln will. Nein, die gibts zwar leider auch häufiger, als man sich als Frau wünscht, aber die meine ich gerade nicht.
Ich meine die, die Ihnen an der Käsetheke fast in die Handtasche springen, weil Sie zwar gerade bedient werden und der Dame hinter der Theke Ihre Wünsche mitteilen möchten, aber der Kerl sich gerade den Käse angucken muss, der direkt vor Ihnen liegt.
Oder die, die gerade im Buchladen am gleichen Regal stehen, aber sich anstatt  den Platz vor dem Regal mit Ihnen zu teilen, immer näher rutschen. Sie finden sich dann plötzlich zwei Regale weiter und stehen vor den Kochbüchern, obwohl sie eigentlich vor den Gartenbüchern stehen wollten.
Es ist ja nicht nur, dass man sich belästigt fühlt, weil der "eigene Bereich" durchbrochen wurde. Bei manchem Zeitgenossen, der sich als Distanzverkleinerer durchs Leben bewegt, kann man schon am Geruch erahnen, dass sich sonst niemand freiwillig in der direkten körperliche Zone dieses Menschen bewegen möchte.

Es gibt Tage, das gehe ich einkaufen und denke nur noch: Hoffentlich stehe ich an der Kasse nicht zwischen einem Platzverbraucher und einem Distanzverkleinerer ...

Frohes Schaffen, Ihre Sia

Sonntag, 21. April 2013

So ein müder Sonntag!

Ich war gestern Nacht auswärts schlafen.

Wir hatten Mama-mit-Kind-Party. Etliche Mamas, noch viel mehr Kinder und wir haben alle in einem Haus übernachtet. Wie das so ist, bei solchen Events: die Kinder haben etwas Narrenfreiheit, dürfen lange aufbleiben, schreckliche Dinge essen und trinken und Filme bis spät in die Nacht schauen.
Und die Mamas dürfen sabbeln, bis der Arzt kommt.

Schön wars. Aber jetzt bin ich hundemüde. War bestimmt nicht das letzte Mal, das wir so etwas machen ...

Ich weiß nicht, was Sie mit dem restlichen Sonntag machen. Ich werde nur noch rumgammeln!
Bis dahin, liebe Grüße, Ihre Sia

Samstag, 20. April 2013

Antworten

Mein Sohn fragte mich heute morgen:

"Was ist das Beste, was dir je passiert ist?"

Ich habe geantwortet, wie es jede Mutter spontan in so einer Situation tun würde:
"Du bist das Beste, was mir je passiert ist!"

"Warum?"

Tja. Warum? Jetzt fehlten mir die spontanen Worte. Ich musste etwas nachdenken. Sollte ich sagen,
"weil ich sonst nicht gewusst hätte, dass man trotz dröhnender Kopfschmerzen auch noch Babygeschrei aushalten kann, ohne auszuflippen?" oder
"weil ich vor dir nicht wusste, das es mir nichts ausmacht, mich in der Öffentlichkeit zum Narren zu machen und mit dir laut zu singen, obwohl ich nicht wirklich gut singen kann und nur, weil es dir Spass trotzdem tue?" oder,
"weil ich nicht wusste, dass man als Mutter jeden Tag im Einklang mit anderen Müttern die immer wiederkehrenden Sätze wie: putz dir die Zähne, zieh dich an, räum auf, pack deine Schulsachen, räum deine Klamotten aus dem Bad ...  sagt."

Ich musste nur kurz überlegen, bis ich antworten konnte:

"Weil ich vor dir nicht wusste, wie tröstend so kleine zarte Ärmchen am Hals sein können, wenn man traurig ist. Und wenn dann noch eine Kinderstimme ins Ohr flüstert: Mama, ich liebe dich, dann spürt man als Mama ein ganz warmes Gefühl im Herzen. Deshalb bist du das Beste, was mir je passiert ist."

Und dann guckt mich mein Kind ganz glücklich an und sagt gar nichts mehr. Ein deutliches Zeichen, dass ich das Richtige gesagt habe!

Ich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende, Ihre Sia

Freitag, 19. April 2013

Draußen

Ich habe gestern zwei Liegen gekauft auf unserem kleinen Dachgarten aufgestellt. Selbstverständlich habe ich "probeliegen" gemacht. Es war sehr angenehm, dort in der Wärme zu liegen.
Aber als ich da so lag und in die Gegend guckte, dachte ich: Hm. Ein bisschen Grün könnte dieser karge Dachgarten vertragen. Außer einer hellen Balkonbespannung und leeren Blumenkästen, die noch von einer weihnachtlichen Tannengirlande umsäumt sind, ist da nämlich nix.
Was soll ich ihnen sagen? Die Sehnsucht nach sommerlichen Temperaturen und die Leichtigkeit, die dieses Wetter im allgemeinen mit sich bringt, ist riesig. So riesig, dass ich mir leichtfertig ein Versprechen gegeben habe:
Ich werde dieses Jahr die Balkonkästen bepflanzen. Jawoll, das habe ich mir fest vorgenommen. Und vielleicht stelle ich auch noch irgendetwas im Topf dazu. Am Besten ein paar duftige Kräutertöpfe. Basilikum, Thymian, Oregano - so eine kleine südeuropäische Oase. Ein bis drei (leider fürchterlich aussehende) Palmen besitze ich noch aus meinen Zeiten als "Topfpflanzen-Besitzerin", die könnte ich auch noch dazu stellen.
Die Liegen brauchen natürlich noch einen kleinen Beistelltisch, damit man die Drinks ordentlich abstellen kann. Den riesigen Sonnenschirm, den wir noch im Keller haben, spare ich mir. Die Liegen haben kleine Sonnendächer und außerdem ist der Platz beschränkt. In den Tiefen des Kellers habe ich diese kleine Lichterkette gefunden, die werde ich auch noch irgendwo nett drapieren.



So, Sommer. Jetzt bist du dran. Mach mich schwitzen!

Liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 18. April 2013

Und?

Was sagen Sie?

Ist das Wetter nicht eine Wucht? Lieblich. Man kann sich aus der Winterpelle schälen. Aber dann!

Oh Schreck!

Beine, hallo, wie seht ihr denn aus?
Füße, ihr braucht ein neues Make up!

Schuhe. Ich brauch neue Schuhe. Und T-Shirts. Ich wachse zwar nicht mehr, aber bei meinen Shirts muss ich ausmisten. Und diese Farben! Das geht ja man gar nicht dieses Jahr, da müssen aktuelle Farbtöne in die Klamottenpalette.
Überall guckt mir türkis entgegen. Ich liebe diese Farbe. Es erinnert mich an meine Jugend, da gabs auch schonmal so einen türkisen Rausch. Ich habe noch Ohrringe von damals. die passen heute farblich wieder.


Eine Dauerwelle, wo wie ich damals eine getragen habe, habe ich aktuell wieder. In Sachen Mode kommt ja alles irgendwann mal wieder. Ich freue mich schon auf Schulterpolster. Können Sie sich noch an Dallas und Sue Ellen erinnern? Schulterpolster at its best.
Die Leggins haben wir ja schon seit vorletztem Jahr wieder in verschiedenen Variationen. Seitdem diese Dinger überall wieder überall getragen werden können, manifestiert sich bei mir die Angst: hoffentlich kommen die Bundfaltenhosen nicht zurück. Denen würde ich mich verweigern, auch wenn sie türkis wären.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 15. April 2013

Hallo Frühling!

Wissen Sie, was nach einem so langen Winter wirklich grauenhaft ist?

Wenn sie ihre Sommersachen ausmotten und feststellen müssen, dass das Lieblingsteil vom letzten Jahr in diesem Jahr überhaupt nicht mit ihrer aktuellen Haarfarbe harmoniert. Oder, dass die verflixte Hose immer noch nicht passt, trotz aller diätischen Bemühungen. Die größte Frage, die sich derzeit stellt, ist ja: was ziehe ich an?
Kann ich der milden Witterung trauen? Momentan traue ich ihr noch nicht. Das beste Beispiel war der Samstag. Es war vergleichsweise milde. Zumindest, wenn man nicht stundenlang irgendwo blöd rumstehen muss. Die Entscheidung, die Winterjacke doch anzuziehen, war knapp - aber weise, wie sich herausstellen sollte. Auch wenn es am Endergebnis nicht viel geändert hat.

Ich war am Samstag auf einem Fussballspiel. Nicht freiwillig, nicht das Sie mich falsch verstehen. Nein, mein Sohn hatte ein Spiel. Fragen Sie nicht.
Es war ein Desaster. Es dauerte ne gute Dreiviertelstunde, bevor es überhaupt losging. Okay, für das Team ist das wichtig noch Zeit vorher zu haben. Für Eltern ist es Dumm-Rumsteh-Frier-Zeit.
Gerade als es losgehen sollte, hatte sich die restliche Sonne verzogen und es fing an zu regnen. Es tröpfelte nicht, es regnete.
Gut, wir hatten Glück und einen Platz unter dem Dach erwischt. Aber die Kids wurden nass gemacht. Einmal vom Wetter und dann noch vom Gegner. Ich kann Ihnen sagen, zweimal zwanzig Minuten Spielzeit mit Pause dazwischen und anschließendem Elfmeterschießen - das zieht sich.

Als ich nach Hause kam, war ich durchgefroren. Komplett. Ich habe mir ne Wärmflasche gemacht und bin nach hilflosen Versuchen mit diesem Hilfsmittel wieder aufzutauen, ins Bett gegangen. Am Samstag Mittag!
Nach zwei Stunden war ich dann endlich wieder soweit unter den Lebenden, dass ich den Rest des Tages außerhalb des Bettes verbringen konnte. Die Quintessenz:

Ob die Hosen passen oder nicht, die Farbe des Lieblingsshirts harmoniert oder nicht. Mir ist alles wurscht, Hauptsache, es wird endlich warm.

Einen guten Start in die Woche wünsche ich Ihnen!
Ihre Sia

Sonntag, 14. April 2013

Rheingau-Roulette, Gratis Aktion

Ich schieße noch mal eine Promo Aktion nach: Rheingau-Roulette, ein Liebesroman.
Liebe, Spannung, Sex + Crime, alles drin was man für ein Lese-Wochenende auf der Terrasse braucht. Ich freue mich über Downloads!


Schönes Wochenende und viel Spass beim Lesen!

Freitag, 12. April 2013

Ich bin heute morgen aufgewacht und wusste:

dieser Tag ist nicht deiner.

Was soll ich sagen? Bisher hat es sich bestätigt. RR ins Nirwana abgerauscht, die Waage zeigt viel mehr an, als sie dürfte, meine Haut ist völlig gestresst und sieht entsprechend aus. Weitere Baustellen, die gerade noch meine Wege kreuzen, lasse ich mal außen vor.

An solchen Tagen dauert es etwas, bis ich mein Selbstmitleid verarbeitet habe. Heute hat mir dabei die Trennung der Pochers geholfen. Nach vier Jahren Beziehung, zweieinhalb Jahren Ehe und drei Kindern ist alles aus.

Wenn ich darüber nachdenke, dann frage ich mich, was war "alles"?
Also, was bleibt, wenn man den Sex abzieht? Offensichtlich nicht genug, um eine Beziehung aufrechtzuerhalten. Noch nicht mal genug, um mit dem Kerl, von dem man drei Kinder hat, in einem Land zu leben.
Wahrscheinlich hat er sehr viel außer Haus gearbeitet und sie war de facto alleinerziehend. Mit drei kleinen Kindern, davon ein Zwillingspärchen. Halleluja! Ich kann ich mir gut vorstellen, dass da zwei Leben plötzlich in zwei Richtungen gelaufen sind. Die Frage ist, warum sie nicht die Geduld miteinander aufbringen konnten, dieses stressige Jahr vielleicht zusammen durchzuhalten. So ist das nämlich in der Ehe: es gibt gute und weniger gute Zeiten. Und beides sollte man aushalten können.

Es ist manchmal so viel einfacher, etwas zu beenden, als weiterzumachen. Und wenn ich diesen Satz schreibe, dann ist es, als ob ich das nicht über eine Paar-Beziehung, sondern über meine Buchschreiberei sage.

So ist das. Dieser Tag wird einfach nicht mein Freund. Kein Wunder bei dem Wetter.

Liebe Grüße, Sia

P.S. Dieser Blog-Eintrag ist ein Regenwetter-Depressions-Eintrag. Die Haltbarkeit ist sehr kurz. Hoffe ich.

Donnerstag, 11. April 2013

Gartenarbeit

Sie wissen, ich bin keine begnnadete Gärtnerin. Lieber schuppe ich 10kg Fisch und stelle mich anschließend für eine 100 Gäste Party in die Küche (inklusive Reinigung danach), als mich im Garten mit Unkraut und anderem Dreck abzugeben.

Aber es wird mir nichts anderes übrig bleiben. Ich werde auch in diesem Jahr in den Garten müssen, damit man wenigstens einen minimalen Ansatz von Versuchsgärtnerei feststellen kann. Ich wohne ja in einer kleinen Siedlung mit Reihenhäusern. In unserer Reihe ist unser Garten definitiv der "Flodder-Garten". Irgendwann in dieser Woche muss ich ran. Der Vorgarten will von den Herbstresten gereinigt werden, ein paar gärtnerische Akzente müssen gesetzt werden - das fällt unter die Kategorie "so tun als ob". Also irgendwas Blühendes eingraben. Falls ich die Gartenwerkzeuge finde.  Die habe ich im Herbst in den Keller gestellt. Wahrscheinlich in die hinterste Ecke, damit ich nicht so oft an meine fehlende Gartenkompetenz erinnert werde.

Die zwei alten Kürbisse von Halloween muss ich auch noch entsorgen. Und jede Menge Altholz. Ach. Und das alles bei noch kühlen Temperaturen und aktuell ohne Sonne. Wenn ich wenigstens anschließend einen netten Drink heben könnte. Aber am Vormittag schon Alkohol trinken? Nur in Verbindung mit einem festlichen Brunch. Und dann auch nur, wenn man anschließend nichts mehr zu tun hat. 

Na was solls. Vielleicht kann ich meinen Sohn zum helfen beim Garten-Tuning überreden.
(Die Hoffnung stirbt zuletzt ...)

Liebe Grüße und einen schönen Tag, Ihre Sia


Dienstag, 9. April 2013

Heute wirds schwer ...

Nun scheine ich endgültig aus den Top 100 (Humor) von Amazon geflogen zu sein.
Frustrierend.

Ich schätze, ich werde heute schwer mit mir kämpfen müssen, um nicht sekündlich den weiteren Absturz im Ranking zu verfolgen. Gestern hatte ich kurzfristig Hoffnung, heute morgen sehe ich schwarz.
Das Problem ist, dass ich noch nichts "Frisches" hinterher schießen kann. Ich schreibe so schnell ich kann, aber Mist will ich auch nicht verzapfen.
Und abschreiben? Nicht mein Stil.  Außerdem bewege ich mich ja in einem Misch-Masch-Genre, da ist es nicht so einfach, ein Platzhalter-Buch zu finden, bei dem man sich bedienen kann ... ;-)
Okay, ich arbeite ja auch nicht mit der Platzhalter-Methode. Ich arbeite so:

"Text Text Text ...

hier fehlt was - lass dir was einfallen!

... Text Text Text"

und so:

"Text Text Text ...

hier musst du jetzt erzählen, warum sie das und das gemacht hat, aber darfst noch nicht sagen, das sie ihn kennt. Wie machst du das? Überlegen!

... Text Text Text"

Dabei hatte ich in der letzten Woche einen ganz guten Lauf. Es lief mir aus den Fingern. Aber vom ausgelaufenen Buchstaben allein lebt eine Geschichte eben nicht.

Und in Sachen Marketing muss ich offensichtlich noch ganz viel lernen. Aber ich bin jemand, der Erfahrungen selber machen muss. Es nutzt mir einfach nichts, wenn mir jemand erzählt, das funktioniert so und so.
Nicht umsonst habe ich mir mal mit einem Tacker in den Zeigefinger getackert. Ich hatte einfach nicht kapiert, wie das Ding funktioniert, und die (unbegründete) Hoffnung, dass sich mir das Prinzip eher erschließt, wenn ich die Klammer im Finger habe.

Es tut weh, soviel kann ich ihnen sagen. Genauso, wie der Umstand, das Rheingau-Roulette ins Nichts stürzt.
Ich geh schreiben. Vielleicht hält mich das von der Ranking-Überwachung ab.

Ihnen einen schönen Dienstag, liebe Grüße
Sia

Montag, 8. April 2013

Genetisch

Mein Sohn ist ein Sammler.

Seine Hosentaschen sind voller Steine, Ästchen, Gogelscher (Tannenzapfen), Kastanien - alles was man als Junge so braucht.
Am Wochenende gab es Streit. Er suchte Schnur und ich hatte keine. Meine Gummiringe habe ich zum zerschneiden nicht freigegeben.

Sie können sich nicht vorstellen, wie viel Schnur mein Sohn im Laufe seines noch recht jungen Lebens schon verbraucht hat. Es gibt Tage, da ist unser Wohnzimmer nicht begehbar, weil mein Sohn alles verschnürt hat.
Kennen Sie den Film "Verlockende Falle", in denen ein Kunstraub vorbereitet wird und mit Lichtschranken gearbeitet wird? Cathrin Zeta Jones muss unter Anleitung von Sean Connery versuchen, sich durch die Lichtschranken zu arbeiten, ohne irgendein Körperteil in den Lichtkegel zu halten? So in der Art, wie diese Lichtschrankenverstrebungen den Raum über die ganze Fläche abdecken, so sah es bei uns aus. Und ähnlich wie Catherine musste ich mich durch das Wohnzimmer arbeiten um Gläser in den Schrank zu stellen.
Okay, ich sah dabei bestimmt nicht so elegant wie sie aus, es erinnerte eher an einen Storch im Salat, und zu meinem Leidwesen war auch kein Sean Connery in der Nähe. Aber was sollte ich machen, ich musste durch.

Ich werde Schnur auf meinen Einkaufszettel schreiben.  Jungens brauchen nunmal Schnur, Taschenmesser und Hosentaschen zum Überleben in der Wildnis des Berliner Speckgürtels. Genauso, wie Mädchen unbedingt den Lippgloss, den Kamm und die Handtasche brauchen.

Ist alles genetisch.

Bis dahin, liebe Grüße, Ihre Sia

Sonntag, 7. April 2013

Ich kann heute nicht.

Meine Laune nähert sich dem Tiefpunkt, ähnlich meinem Ranking auf Amazon.
Ich bin im freien Fall: Rheingau-Roulette

Sprechen Sie mich nicht an!

Donnerstag, 4. April 2013

So, das wars.

Ostern vorbei, der Schnee geht auch langsam weg und die Vögel zwitschern wie blöde.

Okay, es könnte wärmer sein. Aber seien wir doch ehrlich: was wollen wir denn mit Wärme im April? So ein Glühwein zu Ostern wärmt doch auch schön, da brauchen wir doch nicht noch Temperaturen jenseits der 0 Grad. Ich freue mich schon auf Pfingsten. Mit Plätzchen und Lebkuchen. Dann wären wir auch endlich wieder mit dem Saisonangebot des Einzelhandel auf einem Level. Es hat alles sein Gutes, glauben Sie mir!

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Restwoche mit hoffentlich nicht so viel Routinetätigkeiten, wie mir noch verbleiben. Wäsche waschen, Haus putzen, Einkaufen ... blöder Alltag!

Bis dahin, liebe Grüße, Ihre Sia

Montag, 1. April 2013

Ostermontag

 Immer noch Ostern


Aber schon fast vorbei .... 

Kommen Sie gut in die Arbeitswoche, oder gut zurück aus dem Osterurlaub ...
Herzliche Grüße, Ihre Sia