Donnerstag, 31. Mai 2012

Amazon, die dritte

Gestern hatte ich Amazon um 7.21 Uhr eine Mail geschrieben. Um 16.06 Uhr bekam ich eine Antwort:

Guten Tag Frau Wolf,
es tut mir leid, dass wir die Angabe der Seitenzahl nicht richtig korrigiert haben. Ich habe unser Technik-Team soeben darauf aufmerksam gemacht und darum gebeten, dies so schnell als möglich zu korrigieren. Ich setze mich baldmöglichst wieder mit Ihnen in Verbindung. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Diesmal hat Frau O**** die liebenswerten Zeilen verfasst. Vielen Dank dafür. Ich freue mich sehr, dass mir jemand von Amazon schreibt.
Natürlich habe ich sofort die Produktdetails von Rheingau-Roulette aufgerufen. Keine Änderung. Also schön, fasse ich mich in Geduld.

Routinemäßig gucke ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen noch mal auf die Produktseite von Rheingau-Roulette. So auch gestern Abend. Und was sehe ich?
Es hat sich tatsächlich etwas geändert:


Meine Original Produktdetails sind erneut geladen worden, die "520 Seiten" erscheinen wieder.

Und ich frage mich jetzt: Kommt noch was? Hat die Katalogabteilung das geändert, oder wird jetzt auch noch die falsche Seitenzahl korrigiert, die Amazon noch immer in den Produktdetails präsentiert? Und vor allem: wie lange muss ich Geduld haben? Warum ist es so schwer, dem Link der Nationalbibliothek zu folgen, die Daten zu übernehmen und einzutragen? 
Wahrscheinlich, weil Tausende entrüsteter Autoren und Verlage bei Amazon Alarm geschlagen haben. Tja. Da hätte man vorher mal sorgsamer an dem Algorithmus arbeiten müssen, der der Seitenzahlberechnung zugrundeliegt.
Aber, hej! Es ist ja billiger, die Call Center Agents zu beschäftigen, als (hochrangige) Programmierer ... (Ja, Frau Lewitscharoff, selbst schlecht verdienende Programmierer verdienen immer noch besser als die Call Center Agents. Es sei denn, die Programmierer arbeiten in Indien!)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 30. Mai 2012

Amazon

ärgert mich. Sie erinnern sich, ich habe hier beschrieben um was es geht. Am 17.5.12 habe ich Amazon gebeten, die Angaben über die Seitenanzahl von Rheingau-Roulette zu korrigieren. Amazon hat mir per Mail geantwortet:

Am 29.05.12 09:40, schrieb Kindle Direct Publishing:
Guten Tag Frau Wolf, wir haben nun die inkorrekte Seitenzahl für Ihren KDP-Titel "Rheingau-Roulette", ASIN B006TF9ERA, entfernt. Um die Seitenzahl der Kindle-Ausgabe an die Printausgabe anpassen zu können, benötigen wir die ISBN des Printbuchs. Könnten Sie uns diese mitteilen? Wenn wir sonst noch etwas für Sie tun können, lassen Sie es uns gern wissen. 

Ich habe am 29.0.12 um 10.30 geantwortet:
Hallo Frau M****, die ISBN der Printversion lautet: 978-3-9814947-1-6 . Hier der Link zum entsprechenden Eintrag in der deutschen Nationalbibliothek: http://d-nb.info/1020713194/about/html
Mit freundlichem Gruß, S. Wolf 

Am gleichen Tag, um 11.35 Uhr kam die Antwort. Und ich habe mich gefreut, dachte ich doch, jetzt wird das Problem rasch gelöst:
Guten Tag Frau Wolf, haben Sie herzlichen Dank für Ihre schnelle Reaktion. Ich habe diese Information erneut an unsere Katalog-Abteilung weitergegeben, und wir kommen innerhalb von 3-5 Werktagen wieder auf Sie zu. Wir danken Ihnen noch einmal für Ihr Verständnis und wünschen noch einen schönen Tag. Beste Grüße nach Schönefeld.

Das war Stand der Dinge.
Heute Morgen sehe ich auf der Produktseite von Rheingau-Roulette, dass die Printversion 446 Seiten hat. Also habe ich heute Morgen am 30.5.12, quasi noch vor dem wachwerden eine E-Mail geschrieben:
Sehr geehrte Frau M****, leider hat die Katalog-Abteilung nicht ordentlich gearbeitet. Jetzt wird als Seitenzahl der Printversion 446 Seiten angegeben. Die Printversion hat aber 520 Seiten, während die Kindle Version (nach Amazon Vorgaben) 446 Seiten hat. Ich möchte Sie nochmal herzlich bitten, die Angaben bezüglich der Seitenzahlen zu korrigieren!
Mit freundlichem Gruß, S. Wolf


So. Nun warte ich.
Amazon kann es sich wohl leisten, die Angaben der deutschen Nationalbibliothek einfach zu ignorieren. Und insgesamt finde ich es befremdlich, dass die Produktangaben, die ich gemacht habe, einfach geändert oder nicht veröffentlicht werden.
Darüber trösten mich auch die freundlichen E-Mails von Frau M***** nicht hinweg. Es ist und bleibt im höchsten Maße ärgerlich, dass ich meine Zeit damit verschwenden muss.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 27. Mai 2012

Leserbrief an die Berliner Zeitung

Ich habe einen Leserbrief geschrieben. Zum Artikel der Berliner Zeitung 


Ja, Recht hat sie,  die Frau Lewitscharoff. An einem Buch arbeiten unglaublich viele Menschen. Wer einmal ein Buch (selbst) gemacht hat, weiß, wie viel Arbeit in den einzelnen Produktionsschritten steckt und das man Fachkräfte braucht, um ein Buch herzustellen. Es gibt einen Grund, warum viele Indie-Autoren nach den Erfahrungen im Markt froh sind, wenn sich ein Verlag meldet – auch wenn die  Erträge schrumpfen. Ich schreibe und verlege in einem Miniverlag selbst. Ich weiß durchaus, wovon ich rede. Und ein Urheberrecht ist keinesfalls ein Recht, dass man zur Disposition stellen darf.
Warum nur ist mir dieser Artikel trotzdem so unangenehm aufgestossen?
Weil Frau Lewitscharoff den Eindruck hinterlässt, eine rechthaberische Frau zu sein, die auf einem hohen Ross sitzt.

Sie meint, dass die Haptik eines Buches die gelesenen Zeilen über den körperlichen Weg länger im Gehirn festhalten. Das Halten eines Buches und das Umblättern sind automatisierte Vorgänge, die im Hirn bei Bedarf abgerufen werden. Da werden keine neuen neuronalen Verbindungen geschaffen, die das umblättern eines Buches mit den soeben gelesenen Zeilen verknüpfen und daher der Inhalt des Gelesenen besser erinnert wird.
Ob Gelesenes gut erinnert wird, hängt vielmehr damit zusammen, ob und wie man es emotional mit seinen Erfahrungen und seinen Lebenswelten verbinden kann.
Sie unterschlägt in dem Zusammenhang auch, und das passt zu dem elitären Anschein, den dieses Interview bei mir hinterlässt, dass das Nutzen von E-Books für einen ganz erheblichen Teil der Menschen eine deutliche Erleichterung des Lesevorgangs ist. 
Menschen, deren Motorik eingeschränkt ist, die die Hand nicht nutzen können, um umzublättern,  oder die ein Buch nicht halten können und gleichzeitig umblättern können, denen ist mit den E-Book-Readern der selbständige Umgang mit Lesestoff deutlich erleichtert. Menschen, die sich nicht dem Kleinschrift-Diktat der Verlage beugen mögen, - die aus Kostengründen Schriftarten und Schriftgrößen in Büchern verwenden, für die man sie auf ewig in die Verbannung schicken sollte - diese Menschen können ihr Lesevergnügen ihren Wünschen anpassen, indem sie Schriftart und –größe nach eigenem Bedarf einstellen. Und unabhängig davon, ob es ganz viele Arbeitsplätze kosten kann – ja. Es ist deutlich billiger, ein E-Book herzustellen. Es ist eine Lüge, wenn man etwas anderes behauptet. Ob ein Verlag querfinanzieren muss, und daher seine E-Books anders kalkuliert (kalkulieren muss), ist eine ganz andere Baustelle.

Frau Lewitscharoff stellt darüberhinaus fest, dass allzeit verfügbares Wissen ein Popanz ist.  Aber frei verfügbares Wissen war ja für bestimmte Klassen schon immer „Teufelswerk“. Da könnte ja Hinz und Kunz kommen und mit am allmächtigen Wissens-Tisch sitzen ...

Schade eigentlich. Würde Frau Lewitscharoff die Gunst dieses verfügbaren Wissens auch nutzen, dann hätte sie z.B. wissen können, dass Programmierer keinesfalls „glänzend“ verdienen. Die IT-Welt hat sich deutlich gewandelt  und wird sich weiter stark verändern, weil immer mehr Programmierer in Billiglohnländern die Arbeit machen. Dass Programmierer oder andere Computerexperten grundsätzlich gut verdienen, ist vielleicht vor zwölf Jahren mal so gewesen – jetzt ist es so, wie in jedem anderen Job. Wer hochqualifiziert ist, kann gut verdienen.

So bleibt bei mir beim Lesen diesen Interviews ein komisches Gefühl zurück. 
Wie gut, dass es noch junge Leute gibt, die Facebook verachten. Diese jungen Leute sind natürlich (!) extrem klug.  

Das ist so beliebig.
Wir hauen mal auf Facebook.
Zack.
Wer klug ist, bewegt sich nicht in diesem Netzwerk.
Rums.
Da lohnt es sich die Ohren zu spitzen.
Jawoll.

Das klingt wie jemand, der sich nicht mit den neuen Dingen auseinandersetzen möchte. Das darf auch jeder nach seinem Belieben entscheiden.

Ich für meinen Teil finde es viel spannender, gesünder und nachhaltiger, mich mit den „neuen“ Dingen des Alltags zu befassen.  Diese Auseinandersetzung ist zuweilen anstrengend. Viel anstrengender, als Neuerungen diverser Art einfach als „nicht sinnvoll“ abzuqualifizieren  und abzulehnen. Die Integration von Lebenserfahrungen vergangener Jahre mit aktuellen und neuen Inhalten ist das, was neue neuronale Verbindungen schafft. Und letztlich auch dafür sorgt, dass man sich Gelesenes besser merken kann.


Sonnige Grüße aus dem Berliner Speckgürtel.
Sia Wolf

Samstag, 26. Mai 2012

Ja, was ist denn das?

Kaum hat man die Katze aus dem Vorgarten verjagt, da machen sich Rentner breit...



Ihnen auch schöne Pfingsten!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 24. Mai 2012

RiP

Nach ungefähr zwanzig Jahren hat unsere Knoblauchschraube den Geist aufgegeben.

Sie ist mir einfach auseinandergeplatzt. Der häufige Einsatz hat seinen Tribut gefordert ... Der Zeitpunkt, zu dem sie kaputt gegangen ist, war unpassend. Natürlich. So etwas ist in 90% der Fälle unpassend. Ich war gerade dabei, Knoblauch für eine "weiße Soße" zu pressen. Da musste ich dann schnell auf die andere Methode zurückgreifen: Knoblauch klein schneiden, mit Salz bestreuen und mit einem Messerrücken zerdrücken. Die Salzkristalle sorgen für einen "Schmirgeleffekt" und wenn man die Masse eine Zeitlang mit dem Messerrücken wie beim "spachteln" hin und her gestrichen hat, dann hat man eine feine Knoblauchpaste.
Aber es ist Zeitintensiv. Da ist so eine Knoblauchschraube einfach schneller. Die gängigen Knoblauchpressen sind für mich ungeeignet. Bisher habe ich noch keine gefunden, mit der ich gut zurechtgekommen wäre. Aber da in unserem Haushalt recht häufig Knoblauch zum Essen gehört, wollte ich wieder ein Gerät haben, dass für den schnellen Einsatz geeignet ist. Und ich habe es gefunden:


Das ist sie, meine "Neue"! Sie liegt gut in der Hand und ist leicht zu reinigen. Sie hat eine gröbere und eine feinere Scheibe, durch die der Knofi gepresst wird. Außerdem hat sie noch eine kleine Auffangschale für den "geschraubten" Knoblauch unten und einen Vorratsbehälter mit gewölbten Deckel. Willkommen du Schöne!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 23. Mai 2012

Hitzefrei

Die Piraten haben hitzefrei!
Verlassen liegt die Burg in der Sonne und die kleinen, schwitzigen Trampelfüßchen, die dort sonst gern ihr Unwesen treiben, liegen geschafft im Schatten.


Was für ein Wetter! Den dritten Tag hintereinander hitzefrei - können Sie sich an so etwas aus ihrer Schulzeit erinnern?

Ich hoffe sehr, dass es ein warmer Sommer wird. Von mir aus mit jedem Tag Hitzefrei. Die Kinder freuen sich und das wird im Kindheitsgedächtnis als "früher waren die Sommer besser" abgeheftet. So wie bei uns, wenn wir uns an endlose Sommertage mit unseren Freunden zurückerinnern. Wasserschlachten mit umfunktionierten Plastikflaschen, Planschbecken und immer nur in Badekleidung. Wenn überhaupt. Im Fluss schwimmen gehen (an der Eder!) und grillen.

Das Leben kann so schön sein!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 22. Mai 2012

Update Taschenbuch!

Das Taschenbuch kann man jetzt auch über Booklooker.de bestellen:
Klick mich: Rheingau-Roulette



Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 21. Mai 2012

Wie war ihr Wochenende?

Meins war sehr durchwachsen.

Zuerst habe ich den Garten aufgehübscht - allerdings muss ich zugeben, dass ich eher im Sinn hatte, der ollen Katze den Aufenthalt bei uns ungemütlich zu machen. Aber es hat wider Erwarten ganz gut getan, da ein wenig rumzurödeln:


Das war der schöne Teil des Wochendes.

Gestern Nachmittag wollte ich einen Salat machen. Das Rezept hatte ich aus dem Internet: Zucchini, süß-sauer.
Ich esse gern Gemüsesalate und das Rezept hörte sich nett an. Gesagt, getan und probiert. Lecker! Ich habe etwa einen Esslöffel probiert. Das Ganze musste noch ziehen. Leider ist mir irgendein Bestandteil des Salates nicht bekommen.
Etwa eine halbe Stunde später lag ich mit einer der übelsten Gallenkoliken, die ich jemals hatte, danieder.  Jemand, der noch nie diese Schmerzen erlebt hat, kann es sicher nicht nachvollziehen. Aber die, die es kennen, wissen wie es mir ging. Einfach nur dreckig! Ich lag auf dem kühlen Boden im Bad vor der Toilette und wollte sterben. Am liebsten sofort. Und wenn ich schon nicht sterben kann, dann möchte ich wenigstens erbrechen.
Leider klappte das auch nicht. Das ist die Höchststrafe. Man möchte brechen, weiß, dass es einem gut täte, wenn dieses fürchterliche Etwas, das sich durch die Innereien quält, rauskäme - und es geht nicht.
Irgendwann bin ich ins Bett gekrochen. Schüttelfrost. Übelkeit. Verzweiflung und Hass.
Mein Mann hat mir die Krankenschwester gemacht: Wärmeflasche und Fencheltee. Draußen war es brüllend heiß und ich brauchte eine Wärmeflasche, völlig abartig...
Mir ging es so schlecht, dass ich über eine operative Gallenblasenentfernung nachdachte. Ich kann Ihnen sagen, wenn ich diesen Gedanken zulasse, dann ist es sehr schlimm gewesen!

Gegen Abend wurde es besser. Seit heute Morgen kann ich Galle sagen ohne zu wimmern. Und die nächsten Tage bin ich mal wieder ganz lieb zu ihr. Viel
Fencheltee, wenig Fett und ganz viel Liebe! (Obwohl es dieses Mistbiest nicht verdient hat!)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 19. Mai 2012

Ärger mit Amazon

Ich ärgere mich maßlos über Amazon.

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist: seit einiger Zeit wird im Kindle Shop (der E-Book Store von Amazon) in den Produktinformationen eine (geschätzte) Seitenzahl der Publikation angegeben. Bei meinem Buch sieht das so aus:


Im Sinne der Käufer ist diese Idee im Grundsatz gut. Zu oft sind im Kindle Shop Bücher im Angebot, die sich bei genauerem Hinsehen als (sehr) kurze Geschichten entpuppen, die zu stolzen Preisen von 3,99€ angeboten werden. Dem Käufer könnte der Umfang schon beim laden der Leseprobe klar werden, muss man nur die 10%, die als Leseprobe angeboten werden, hochrechnen. So bekommt man eine ungefähre Idee vom Umfang des Buches und kann kurze Geschichten ausschließen.

Nichtsdestotrotz hat sich Amazon nun entschieden, die Seitenzahlen der angebotenen Werke in seinen Produktinformationen zu veröffentlichen. Leider arbeiten die Damen und Herren dabei höchst unkorrekt. Sie schätzen nämlich einfach den Umfang. 
Dabei nehmen sie bei E-Books folgende Einstellungen auf ihrem Kindle vor:

Schriftgröße: von acht möglichen Einstellungen nimmt Amazon die kleinste an.
Schriftart: Schmal
Zeilenabstand: Klein
Wörter pro Zeile: Standart

Das sind die minimalsten Einstellungen, die möglich sind. Stellen Sie das mal auf ihrem Kindle ein. Ich kann das nur bei optimalen Lichtverhältnissen und absoluter Augenfitness lesen. Um Ihnen eine ungefähre Vorstellung davon zu geben, wie das Schriftbild aussieht, hier ein Bild:


Amazon behauptet nun dreist, Rheingau-Roulette habe 353 Seiten. 

Aber allein das E-Book hat unter den Vorraussetzungen, die Amazon selbst definiert hat, schon 466 Seiten, während die Printausgabe sogar 520 Seiten hat. Das ist schon mehr als nur ärgerlich. 
Ich habe diesbezüglich den Support kontaktiert, der sich bis zu 5 Tagen Zeit nehmen will, um mein Anliegen zu prüfen.
Noch ärgerlicher ist es allerdings, dass sich Amazon einfach herausnimmt, meine Buchbeschreibung dahingehend zu verändern. Hier können Sie sehen, was ich bei den Buchdetails unter kdp eingegeben habe, lesen Sie "Allgemeines zum Buch":


 Und hier ist das, was von Amazon veröffentlich wurde:


Ich mag es überhaupt nicht, wenn jemand seine (Markt)Position missbraucht. Mit kleinen Händlern kann man es ja machen. Ebay war für mich schon grenzwertig und Amazon rutscht mehr und mehr in eine Position, die mir nicht gefällt. Und ich lasse mich so ungern verarschen. Es gibt auch noch andere Händler im Netz.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia




Freitag, 18. Mai 2012

Eine Sünde!

Nach dem Display-Folien-Schutz-Desaster musste ich mir den Frust "weg-backen". Und war danach mit der Welt versöhnt.

Die letzten Eier aus dem Kühlschrank waren dem Frühstück zum Opfer gefallen und daher habe ich einen Apfelkuchen ohne Ei gebacken. Aber glauben Sie mir: Es ist kein Kuchen. Es ist eine Sünde!


Man nehme

200 g Butter
200 g Marzipan
250 g Mehl
80 g Zucker
2 Teel Zimt
Zitronensaft von 1-2 Zitronen,
2 Vanillezucker
mindestens 6 Äpfel

Für den Guss:

200 ml Sahne
200 ml Schmand
1Pck Puddingpulver Vanille oder Mandelgeschmack
gut verrühren, abschmecken mit Zimt, Zucker und Zitrone

Zimt und Zucker zum bestreuen.

Die Butter wird zerlassen. Marzipan klein schneiden, mit Mehl und Zucker vermischen. Butter hinzufügen, alles zu einem Teig verkneten.
Die Äpfel schälen, klein schneiden und mit dem Saft der Zitronen und dem Vanillezucker vermischen und kurz marinieren lassen.
Blech mit Backpapier auslegen, den Teig auf dem Blech verteilen. Äpfel darüber geben, gut verteilen. Den Guss auf den Äpfeln verteilen und großzügig mit Zimt/Zucker Mischung bestreuen.

Diese Sünde backen Sie bei ca 160-170° (Heißluftofen) etwa 40 Min.

Versuchen Sie, ruhig zu bleiben, wenn der betörende Duft von gebackenem Apfel und Zimt durch die Zimmer zieht. Und dann genießen Sie. Am besten lauwarm, und, wenn Sie so wie Alex aus Rheingau-Roulette genießen wollen, dann gibt es noch frisch geschlagene Sahne dazu. Ungezuckert, aber mit einem Hauch Vanille abgeschmeckt!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 17. Mai 2012

Zwischen Ordnung schaffen

und dem Anspruch, meinem Smartphone mal wieder ein neues Outfit zu verpassen, sitze ich am Schreibtisch und fluche!

Ich hasse diese elenden Schutzfolien. Nein, genauer gesagt, hasse ich nur das aufbringen dieser blöden Dinger.

Ich lese die Anleitung vorher (!). Ich putze. Ich sorge für ein staubfreies Umfeld. Ich mache mir ordentliches Licht, ich halte die Gerätschaften für blasenfreies Anbringen parat, und was passiert?

Genau.

Blöde Mistdinger, vermaledeite Scheißfolienhersteller.
Das ist doch Absicht, oder? Volle Absicht, dass man von drei Folien zwei zerstört, weil sie sich nicht ordentlich aufkleben lassen und bei der Korrektur völlig den Geist aufgeben.
"Sie können die Folie zu Korrekturzwecken noch mal abnehmen und neu aufbringen" - HaHa! Da haben wir aber mal laut gelacht!

Entweder entscheide ich mich heute noch für eine Smartphone - Hülle, und dann können mir die Scheiß-Display-Folien gestohlen bleiben, oder aber ich mache noch einen Versuch: und dann bleibt das Ding drauf, bis das Phone den Geist aufgibt!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 14. Mai 2012

Die Aufgabe des Tages heißt:

Ordnung schaffen.

Das Chaos zieht sich durchs ganze Haus und es gibt keine Etage auf der nicht mindestens ein Raum ganz laut nach aufräumen schreit.

Also werde ich mich heute diesem Schicksal ergeben. Es hat auch was Gutes: Aufräumen, sortieren, wegpacken - Alles Tätigkeiten, die man gelegentlich auch für´s Hirn braucht. Mir tut diese einfache Arbeit heute sicherlich gut. Allein schon, weil es einen Prozess begleitet, der für den Durchstart anderer Projekte hilfreich ist.
Und so werde ich heute, begleitet von lauter Musik, räumen und saubermachen. Erst den "äußeren" Raum und abends werde ich feststellen, dass nicht nur das Haus aufgeräumt ist, auch mein "innerer" Raum wird frisch sortiert zu neuen Taten bereit sein.

Ich freu mich drauf!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 13. Mai 2012

Die erste Lesung

ist gelaufen ... gut ist sie gelaufen. Hier ein paar optische Eindrücke. Die Menschenmengen im Raum sind mit Absicht nicht bildlich festgehalten worden - der Rechte wegen ...   ;-))

Aufbauen der Bücherberge:



Platz einnehmen

 Lesen!


 Signieren!



Nach Sekt fragen!



Freitag, 11. Mai 2012

Heute Abend

lese ich aus meinem Buch "Rheingau-Roulette" vor.
Deshalb habe ich heute Morgen ganz sicher keine Zeit für lange Blogeinträge.
Nur so viel: Wenn es Sie interessiert, wie es mir geht, so Stunden vor meiner ersten offiziellen Lesung: Nicht gut!

Mir geht der A**** auf Grundeis, wie man so zu sagen pflegt. Ich bin völlig aufgelöst, durcheinander, desorganisiert und hektisch. Gestern habe ich ein kurzes Treffen mit Sporteltern gehabt - die dachten alle, ich stände unter Drogen.

Nein, mit mir ist heute nichts anzufangen. Ich kann heute nichts denken als "Hoffentlich klappt das heute Abend". Also. Hoffen wir das Beste. Auf eine freundlich gesonnene, angemessene Anzahl von Besucher(innen), die sich gern von mir unterhalten lassen wollen.

Ich werde Sie auf dem Laufenden halten. Drücken Sie mir die Daumen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. ... und glauben Sie bitte nicht, dass ich diesen Eintrag tatsächlich am Freitag Morgen geschrieben habe!

Donnerstag, 10. Mai 2012

Kuchenbasar

Heute ist in unserer Schule Kuchenbasar.

Mütter (Vorwiegend!) kneten, backen, brutzeln, um in den Pausen selbstgemachte Leckereien für die Kinder der Schule anzubieten, die dann für kleines Geld erstanden werden können. Das so erwirtschaftete Geld fließt in die Klassenkasse.
Dafür wird im Vorfeld organisiert, geplant, eingekauft und letztlich steht man dann zwei Stunden in der Küche um den Kuchen/Pizza/Gemüsestäbchen oder was auch immer, fertigzustellen.

Meine Zeit ist derzeit sehr knapp bemessen. Sehr knapp. Und obwohl mich backen entspannt und ich die Zeit in der Küche gestern sehr genossen habe, hätte ich eigentlich etwas anderes zu tun gehabt. Ebenso muss ich heute morgen den Verkauf mit unterstützen und so kann ich diesen Vormittag arbeitstechnisch knicken.

Heute Morgen habe ich mit meinem Mann darüber gesprochen.
Männer können manchmal so praktisch sein!
Er sah mich an und sagte: hätten wir nicht einfach jeder 10 € in die Klassenkasse spenden können? Er hat ja so Recht. Bei der nächsten Elternversammlung sollte ich diesen virtuellen Kuchenbasar mal ansprechen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 9. Mai 2012

Ich neige dazu,

wichtige Dinge meines Lebens in Träumen zu be- und verarbeiten. Vorzugsweise in Alpträumen. Heute Nacht wollte ich also meine Lesung starten. Ein Drama!

Es begann damit, dass ich eine Vorstandssitzung des evangelischen Gemeinderates (gibt es so etwas überhaupt?) sprengte, weil ich dumm mit meinem Buch, dem Laptop und einer Verlängerungsschnur in der Hand den Raum gestürmt habe - dort sollte eigentlich ein Tisch stehen, den ich holen wollte.
Ja, da standen Tische.  Sogar mehrere Tische. Dummerweise saßen Menschen daran, die offensichtlich höchst wichtige Dinge zu bereden hatten. 
Peimlich, wie mein Sohn zu sagen pflegt.
Dankbar habe ich die Hilfe zweier Frauen angenommen, die zwar nicht zuständig für mich waren, aber bemüht waren mir zu helfen. Der Pfarrer saß amüsiert in der Ecke und sagte nichts.
Der Raum, der für die Lesung vorgesehen war, war bis oben hin mit Weihnachtsdeko vollgestellt. Betreten des Raumes, oder sogar Stühle für die Veranstaltung zu stellen, war aussichtslos. Und mir wurde eine Flut unterschiedlicher Papiere vorgelegt, die ich unterschreiben sollte, weil ich mich doch für eine Deko entscheiden müsste. Der Raum müsste schließlich geschmückt werden. Mein Einwand, dass das unmöglich sei, weil die Veranstaltung bereits in einer Stunde beginnen solle, wurde freundlich ignoriert.
Die Tatsache, dass ich meinerseits erst eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung den Raum vorbereiten und Stühle stellen wollte, fand ich scheinbar normal ...

Derweil wurden die Menschenmenge vor der Tür (ja, ja, ich weiß. Menschenmenge ist Wunschdenken ...), die durch die Einladung über Facebook angezogen waren, immer größer und die ersten Ungeduldigen begannen zu randalieren. Nachbarn hatten derweil die Polizei gerufen, die versuchte, die Menge zu zerstreuen. Ich wurde von den Beamten aufs übelste ausgeschimpft. Schließlich wüsste man doch heutzutage, dass eine Einladung über Facebook katastrophale Folgen hätte. Und ich stand völlig fertig da, in den Händen noch immer das Buch, den Laptop und die Verlängerungsschnur ...

Ich war so froh, als der Wecker klingelte und mich aus diesem Alptraum erlöste!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 7. Mai 2012

Ich habe gestern

Flyer verteilt. Mühsam bin ich von einem Briefkasten zum nächsten gelaufen. Habe Angst vor Hunden bekommen, die mich bösartig und zähnefletschend, ihren Herrchen-Briefkasten bewachend, verbellt haben. Habe verschiedene Briefkastentechniken kennengelernt, mir beim einwerfen der Flyer mehrfach die Finger geklemmt und mich insgesamt unwohl gefühlt.
Unwohl, weil ich (uneingeladen) fremde Grundstücke betreten habe, um an die Briefkästen der Hausbesitzer zu kommen. Das war ein Gefühl von "Grenzüberschreitung", dass ich überhaupt nicht mag. Gleichzeitig war ich unsicher, ob ich Leute unangenehm auffalle, wenn ich ihren Briefkasten mit Werbung fülle. Mein Ziel ist doch nicht, Leute zu verärgern, sondern ich möchte eine freundliche Einladung zu einem kulturellen Event aussprechen.
Unter anderem bin ich in eine Privatstraße gegangen, an deren Eingang deutlich stand: "Unbefugten ist der Zutritt verboten".
Dieses Schild stand in diesem Wohngebiet an mehreren Straßen und ich war wirklich unsicher, ob ich "befugt" war, diese Straße zu betreten. Nur weil ich ein Werbeblättchen einwerfen wollte?
Als ich auf dem Rückweg war, stand eingangs dieser kleinen Straße ein großer Mann vor mir und guckte mich streng an. Mir ging wirklich die Sause, ich habe schon überlegt, was ich sagen kann, wenn der mich angauzt, was ich dort zu suchen habe. Aber er wollte nicht schimpfen. Er wollte auch einen.
Einen Flyer für meine Lesung am Freitagabend. Wenn Sie kommen wollen:

Gemeindezentrum Großziethen,
Alt-Großziethen 40
12529 Schönefeld-Großziethen.

Beginn ist um 20.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

An diesem Nachmittag habe ich wieder etwas gelernt:
Werbung ist ein schweres Geschäft. Ebenso, wie Bücher schreiben, machen und verkaufen. Die irrsinnige Tragweite meines Ansinnens, einfach mal ein Buch zu schreiben, selbst zu verlegen und zu vermarkten wird mir zwischendrin immer mal bewusst und ich frage mich dann immer selbst:

"Was, um Himmels willen, hast du dir dabei gedacht? Hast du überhaupt gedacht?"

Wenn ich ehrlich bin: gedacht habe ich schon. Aber nicht bis zum Ende.
Das verbindet mich mit manchem männlichen Mitbürger. Siehe Ariane Friedrich -2-. Da hatte auch einer nicht bis zu Ende gedacht...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Sonntag, 6. Mai 2012

Ariane Friedrich -2-

hat den Richtigen geoutet. Behaupten jedenfalls diverse Zeitungen in ihren online Portalen.

Na denn. Dann sind wir mal gespannt, wie es weitergeht. Eine Hausdurchsuchung hat bereits stattgefunden. Ich möchte nicht in der Haut dieses Typen stecken - er wird sich verfluchen und wünschen, er hätte es nicht getan. Und ja, das soll er mal.

Ich frage mich ja schon, was solche Männer dazu treibt, Frauen derartige Bilder/Posts/Filme zu schicken. Warum tun sie das? Glauben sie im Ernst, darüber würde eine freundlich zugewandte Korrespondenz entstehen? Dabei gibt es doch genug Portale für dirty talking, wenn sie es unbedingt brauchen, da muss man nicht wahllos Frauen mit diesem Schmutz belästigen.
Und gleich darauf stellt sich mir die nächste Frage: können diese Typen nur so kommunizieren? Oder sind das nur Momentaufnahmen, sie sehen einen schönen Frauenkörper und schicken mal "Etwas" los. Etwas, dass sie charaktisiert, so wie ein Foto ihren  Schw*****. (Was, genau genommen, vermutlich tatsächlich der Spiegel ihres hässlichen Charakters sein wird!).
Denken sie überhaupt nach, über das was sie tun?
Können diese Männer denken? Also, ich meine diesen gedanklichen Prozess, der im Hirn stattfindet und den Frauen im landläufigen Sinne als "denken" bezeichnen?

Man behauptet ja im Allgemeinen, das Hirn von Frauen und Männern würde sich unterscheiden. Das ist es wohl.
Männerhirn - Quantität, Frauenhirn - Qualität.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Liebe Männer! Ich weiß, ihr seid nicht alle so. Aber wenn man sich im I-net bewegt, dann kann man manchmal schon den Eindruck gewinnen, ihr tickt alle gleich in dieser Beziehung. Letztens habe ich die Seite eines (Möchte-Gern-) Journalisten aufgerufen, der sich im Printmedium seriös gibt. Und was finde ich unter seinem Facebook-Account? Nur unangemessene, sexistische Inhalte. Da fällt mir dann auch nichts mehr ein.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Unser Vorgarten

wird derzeit von einer Katze als Katzenklo missbraucht.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das ankotzt, wenn ich morgens aus dem Haus gehe, und diese blöde Katze wieder einen Meter neben die Haustür gekackt hat.

Und das, nachdem ich schon jede Menge von Katzenschreck verstreut habe. Mein Mann hat jetzt zusätzlich Schaschlikspieße dorthin gesteckt, in der Hoffnung, dass sich das Biest einen dieser spitzen Stäbe in den Ar*** rammt, wenn sie schon unseren Garten missbraucht.

Nein, ich bin eigentliche keine Katzenhasserin. Ich habe auch nichts gegen andere Tiere. Sie müssen nur nicht ihre Exkremente in meinem Garten hinterlassen. Und normalerweise gehöre ich zu den friedlichen Mitmenschen. Aber jetzt ist Schluss. Ich habe einen Eimer vorbereitet, der direkt neben der Haustür steht. Mit Wasser. Und dann werde ich diesem Wasser noch Lebensmittelfarbe beisetzen. Blau. Damit diese blöde Katze öffentlich als "Vorgarten-Scheißerin" gekennzeichnet wird.

Also Katze, pass auf: ich zeige dir die Krallen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 2. Mai 2012

Geschafft

bin ich von den vergangenen Tagen.

Ich bin mit einer Horde Kinder und Eltern unterwegs gewesen.
Es war laut, es war chaotisch, es war schön.

Mehr kann ich heute nicht erzählen ... ich bin einfach zu müde und die Sonne scheint zu schön, um im Büro mit Strickjacke zu sitzen. Genießen Sie das Wetter, das tue ich jetzt auch.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia