Samstag, 31. März 2012

Die Osterferien

haben begonnen. Und ich suche nach möglichst Wetter-unabhängigen Ausflugsmöglichkeiten für Familien mit Kindern.

Glauben Sie nicht, dass das einfach wäre. Trotz Internet. Ja, ja, als Veranstalter muss man eine Webpräsenz haben. Unbedingt. Aber man muss sie auch pflegen ... Was nutzt es mir, wenn ich auf "Aktuelles" klicke und mir dann das Sommerprogramm des vorigen Jahres gezeigt wird. Aktuell geht anders.

Gleichermaßen bestehen erhebliche Unterschiede zwischen dem, was eine Marketingabteilung unter geeigneten Angeboten für Familien mit Kindern versteht, und was man als "Betroffene" davon hält.
Das wundert mich jetzt nicht so sehr, wird doch gern in Marketingagenturen der oder die "junge, dynamische und erfolgsorientierte" Fachkraft "mit flexiblen Arbeitszeiten" gesucht. Diese Art der Ausbeutung funktioniert nur mit kinderlosen Yuppies, die zwischen 20 und 25 sind. Die nutzen diesen Zeitraum dann um sich den Burnout zuzulegen, von dem sie dann den Rest ihres Lebens zehren dürfen ...
Ich schweife ab. Mir wurde jedenfalls Abenteuerliches als Ausflugsziele für Kinder angepriesen. Der Besuch einer historisch anmutenden Innenstadt eines kleinen brandenburgischen Städtchens gehört natürlich unbedingt zu den Events, die 7jährige Kinder interessieren. Unbedingt!
Ich sehe schon unsere Kinder wissbegierig durch die Straßen schlendern, sich die Häuser anschauen und die sicherlich fundierten Kommentare hinsichtlich der Bausubstanz, der erbrachten architektonischen Meisterleistungen und der geschichtlichen Bedeutung dieser Häuser abgeben.

Jerks sag ich da nur!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Donnerstag, 29. März 2012

Ärmchen

Manchmal beschäftigt man sich mit Dingen, die einem nicht guttun. Manchmal sind das Dinge, die einen so belasten, dass man nicht aus dem Gedankenrondell "Was wäre wenn" herauskommt. Manchmal sind es eigene Probleme, manchmal die Probleme nahestehender Menschen, die einen nicht loslassen.

Da tut es gut, wenn sich morgens zwei verschlafene Ärmchen um einen schließen und man, noch genauso verschlafen, ins Ohr gebrabbelt bekommt: "Mama, ich hab dich so lieb..." - Kinder können nerven, einen bis zur Weißglut treiben, aber sie können auch wunderbar trösten. Und wenn sie dann noch hinterherschieben:
"ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken", dann trösten sie einen nicht nur, sondern schenken einem noch den Grund für das erste Lächeln des Tages.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 28. März 2012

Von Tiegeln, Töpfchen und Tübchen

möchte ich heute erzählen.

Diese Woche muss ich tatsächlich Shampoo einkaufen. Erst das zweite Mal in diesem Jahr - obwohl ich mir im Regelfall täglich die Haare wasche. Bisher habe ich es geschafft, mit den vorhandenen Beständen und diversen Proben, Pröbchen und Resten zurecht zu kommen.

Soll ich Ihnen was sagen? Es macht Spass. Ich freue mich bei jedem geleerten Döschen, Tiegelchen, Tübchen oder Tütchen, dass ich entsorgen kann.
Ich bin bestimmt keine Geiznudel und Tuben schneide ich schon immer auf - um an die Reste der Creme zu kommen. Ich bin auch keine "Probensammlerin". Wenn mir was in die Hände fällt - gut. Aber ich gehe nicht auf die Jagd. Und dennoch hat sich soviel angesammelt, dass ich davon drei Monate völlig problemlos meine Haarwäschen erledigen konnte. Von meinen Duschgel-Proben will ich noch gar nicht reden. Ich werde mir vermutlich erst Ende des Jahres wieder etwas kaufen müssen.

Überrascht war ich von der tiefen Befriedigung, die dieses "Verbrauchen" in mir ausgelöst hat. Und ich war überrascht, von der Vielfalt der Produkte, die in meinen Schränken vor sich hindämmert, z.T. schon seit Jahren. Tja. Vorbei mit diesem Winterschlaf.

Übrigens machen nicht nur meine Kosmetikbestände und meine Lebensmittellagerung meine Frühjahrs-Verbrauchs-Kur mit. Auch meine Medikamente habe ich auf den neuesten Stand gebracht. Abgelaufene Rheumamittel aus dem Jahr 1997 braucht kein Mensch mehr, oder?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 26. März 2012

Fastenbrechen.

Ich habe gestern mein fleischloses Dasein beendet. Ohne tieferes Bedauern.

Die Grillsaison hat begonnen, es riecht an allen Ecken und Enden verführerisch -  und ich kann keinen Käse mehr sehen. Und den Aufwand, den es bedeutet, Fisch zu grillen, der ist es mir nicht wert, noch zwei Wochen durchzustehen. Dazu muss man wissen, dass wir keinen Hochleistungsgrill besitzen und normalerweise eher wenig Aufwand für Grillvergnügen treiben wollen. Also habe ich keine extra Portion für mich gemacht, sondern einfach Bratwurst gegessen.

Um das Essen zu würdigen, ist es auch egal, ob ich noch zwei Wochen verzichte oder nicht. Außerdem gebe ich es zu: Ich bin einfach nicht zum kasteien gemacht. Der liebe Gott wird es mir verzeihen. Immerhin habe ich es versucht.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 25. März 2012

Star Wars

Mein Kind ist im Star Wars Fieber. Seit etwa einem halben Jahr. Es fing ganz harmlos mit einer Sammelkarte an, die er geschenkt bekam. Wenn ich gewusst hätte, welche Formen das annimmt, hätte ich diese Karte mit einem Bann belegt ...
Es ging dann weiter, alle diversen kleinen Geschenke, die man seinem Kind so beim einkaufen macht, wurden den Sternenkriegern geopfert:
"Möchtest du ein Eis?"
"Nein, lieber Star Wars Karten!"
Das Taschengeld wurde gespart, für die Sammelkarten ausgegeben und wenn Papa von der Dienstreise kam, brachte er das endlich das heißersehnte Sammel-Album mit. Fragte man ihn, ob er einen beim Einkaufen begleiten möchte, dann kam sofort die Frage: "Gibt es da Star Wars Karten?"
Der Weihnachtsmann brachte aus jeder verwandschaftlichen Himmelsrichtung Kartenpäckchen mit, die mit Begeisterung ausgepackt wurden. Leider gab es dann genauso oft Enttäuschungen: doppelte Karten, die schon alle anderen Tauschpartner hatten oder miese Karten, die eigentlich keiner wirklich will. Und dann gab es zu Weihnachten auch noch einen Nintendo - natürlich mit einem Star Wars Spiel. Ach herrje, damit wars dann gelaufen.

Wenn mein Sohn von den handelnden Personen (Gestalten) erzählte, verstand ich nur die Hälfte. Englische Bezeichnungen, die einem kleinen Kind bei der Aussprache Schwierigkeiten machen, gekoppelt mit der schon an sich sinnlosen Namensgebung der merkwürdigen Gestalten der Star Wars Krieger halfen mir nicht wirklich bei dem Verständnis über die tieferen Zusammenhänge.

Im Nachhinein ist es erstaunlich, wieviel er da schon über Star Wars wusste - obwohl wir, seine Eltern, überhaupt keine Ahnung von Star Wars hatten. Dann kam ein Star Wars Buch (ich erzählte davon). Mein Sohn verschwand hinter den Buchdeckeln und war nicht mehr ansprechbar. Dennoch erlahmte das heftige Interesse und ich schöpfte schon Hoffnung. Zu früh gefreut.
Der neue (alte) Film und die Werbung, die überall für den Film gemacht wurde, ging auch an unserem Sohn nicht vorüber. Gleichzeitig war Fasching, der Clonekrieger, Darth Vader und Prinzessin Leia aus allen Gassen spieh - das heizte das Interesse wieder an. Und natürlich die zweite Sammelkarten-Kollektion, die ab sofort im Laden erhältlich war ... Leider!

Und dann! Star Wars kam im Fernsehen! Papa hatte es aufgenommen. FSK ab 6 Jahre. Die Begeisterung unseres Kindes kannte keine Grenzen. Wir haben den Film in kleine Häppchen geteilt und angeschaut. Und endlich haben wir es auch verstanden! Doch durchaus, der erste Film war nett. Es war gute Unterhaltung - wobei unser Kind zwischendrin immer erzählte was gleich passierte- das kannte er alles schon aus seinem Nintendo-Spiel. Auch der zweite Film basierte auf FSK 6 Jahre, also haben wir ihn auch geguckt.
Letzten Freitag dann der dritte Teil. FSK ab 12.
Wir waren unsicher. Während der Aufnahme haben wir mal reingeschaltet, um zu sehen, ob wir das Risiko eingehen können. Gerade stürzte Luke in eine Fallgrube (ich hab mich fürchterlich erschrocken!), ein ekliges Schmaddermonster tauchte auf und schickte sich an, Luke zu fressen. Natürlich mit der passenden unheimlichen Musik dazu. Es war uns klar, das geht nicht. Unser Sohn macht sich in die Hose und träumt nachts schlecht davon.
Wir haben ihm am nächsten Tag gesagt, dass wir nicht glauben, dass das schon ein Film für ihn ist und haben ihm von dem Monster erzählt. Und unser Kind hat uns dann gesagt, wir bräuchten keine Angst haben. Er wüsste, wie es weiter geht. Und das hat er uns dann auch erzählt.
Seit gestern Abend schauen wir also Star Wars, Episode VI. Und was soll ich sagen? Mein Kind hatte eine ruhige Nacht.
Aber ich nicht. Ich habe geträumt. Von Prinzessin Leia. Und es war kein schöner Traum!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 22. März 2012

Pretty Woman

Richard Gere hat sich von einem Film distanziert. "Pretty Woman" wäre ein dümmlicher Film gewesen. Ach. Denkt man gar nicht!

Und laut "Bild" distanziert er sich mittlerweile von diesen seinen Aussagen. Die Bildzeitung vermutet eine Angstreaktion, weil es so viele Fans des Films gibt. Ach Richard, das wäre doch nicht nötig gewesen. Wir wissen alle, dass es ein alberner unrealistischer Film ist - und lieben ihn trotzdem. Und das Filme unrealistisch oder dümmlich sind, trifft auf grob geschätzt 99,9% der Filme zu.
Wenn ich einen realistischen Film sehen möchte, dann schaue ich mir einen Dokumentarfilm an. Und fühle mich meistens danach so richtig Scheiße!

Gelesen habe ich das von Richard Gere auf Focus online. Normalerweise glaube ich ja nur selten Dinge, die mir von jemanden erzählt werden, der gehört hat,  dass der Nachbar mit dem anderen Nachbarn gesprochen hat, der mit einem telefoniert hat, der es ganz genau weiß ... (wissen könnte, müsste ..) Kennen Sie stille Post? Sollten Sie mal wieder spielen.

Ich kann mich dran erinnern, dass eine Kollegin das Prinzip im Unterrichtsfach Kommunikation verwendet hat:

Sie hat einem Schüler (allein) eine Geschichte vorgelesen. Als die Geschichte fertig war, durfte der nächste Schüler in den Raum. Schüler 1 hat Schüler 2 die soeben gehörte Geschichte nacherzählt. Und diese Nacherzählung wurde aufgenommen. Dann kam Schüler 3 rein und Schüler 2 hat die Geschichte erzählt. So setzte sich das fort, bis alle (etwa 25) Schüler die Geschichte gehört und wiedererzählt hatten.
Dann wurde das Original vorgespielt und das, was zum Schluss rauskam. Natürlich auch noch das, was dazwischen lag. Aber den größten Effekt erzielt man natürlich, wenn man diese Zwischenschritte erstmal auslässt.

Wir haben Tränen gelacht. Wird Richard Gere wohl auch so gehen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 21. März 2012

Sport

Ich war gestern Abend beim Sport. Ganz stolz war ich auf mich, dass ich mich trotz verschiedenster Ausredemöglichkeiten nicht gedrückt habe.

Ich war da. Und habe mich bewegt. Mit einer Hantel. Eine kleine unscheinbare Hantel, die bestimmt nicht mehr als 500 Gramm hatte.
Heute morgen merke ich, wie biestig dieses kleine Mistding meine normale Bewegungsfähigkeit einschränkt. Überall spüre ich meine Knochen und Muskeln. Selbst die einfachsten Tätigkeiten entlocken mir ein ächzen. Dabei war es doch gestern Abend noch eine Kleinigkeit, das Ding über, hinter und vor mich zu halten.
Es ist unglaublich, wie sehr einem Kleinigkeiten dieser Art das körperliche Wohlbefinden versauen können. Gestern in der Schule war ein kleines Mädchen, die die ersten Mücken dieses Jahres getroffen haben musste. Überall juckte es das arme Kind. Quer durchs schmale Gesicht hatten die verfressenen Biester gestochen. Und das waren nur die sichtbaren Spuren der Begegnung.

Ich habe mich im vollen Bewusstsein dessen, was am heutigen Tag auf mich zukommen könnte, gestern Abend mit der Hantel amüsiert. Das arme Mädel wusste hingegen nicht, was ihr blüht.
Es wird Zeit, das Fliegengitter am Kinderzimmerfenster neu anzubringen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 19. März 2012

Abtauchen

möchte ich gern. Mich nicht mit dem ganzen Drum und Dran der Büchervermarkterei befassen, sondern nur dem Text verpflichtet sein.

Ich bin heute morgen gedanklich beim Plot des Nachfolgers von Rheingau-Roulette. Er arbeitet sich so durch meine Gedanken, nimmt hier und da Gestalt an. Ich entwickele Ideen - verwerfe manches, und alles findet noch ohne nennenswerte Niederschriften statt. Ab und zu mal eine kleine Datei oder auch ein paar handschriftliche Notizen. Es arbeitet regelrecht in mir, verfolgt mich bei meinen anderen Tagesgeschäften und nimmt einen Raum ein, den ich gelegentlich auch für andere Dinge gebrauchen könnte (wo habe ich die Unterlagen nochmal abgelegt ...) So fing es bei Rheingau-Roulette auch an, bevor es richtig losging.
Ich schweife manchmal ab, weil ich bestimmte Gedankenstränge verfolge und im Internet dazu recherchiere. Das ist problematisch. Plötzlich merke ich, wie ich von meinem Thema weggeklickt bin, verschollen in den Tiefen des Netzes.

Bevor ich jetzt wieder zurück an meine Recherche - Arbeiten gehe, wollte ich nur kurz "Hallo" sagen. Und mich dann wieder meiner Arbeit widmen. Aber nicht im Büro, bei dem schönen Wetter werde ich einen Standortwechsel vollziehen:

Mein Küchentisch in der Sonne ruft! Und vielleicht setze ich mich nachher noch in die Eisdiele. Auch ein Eis mit Sahne kann herrlich inspirierend sein.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 16. März 2012

Auf einmal ist er da, der Frühling!

Haben Sie schon die T-Shirts rausgeholt?
Die dreiviertel Hosen anprobiert?
Die dicken Jacken und Hosen eingemottet?

Fußnägel lackiert?

Na dann ist alles schick. Dann feiern wir den Frühling und bereiten uns auf den Sommer vor!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 15. März 2012

Datensicherung

Gestern hat der Laptop gehustet.

Dieses Husten hat in mir leichtes Unbehagen ausgelöst und den sofortigen Gedankengang: habe ich meine Daten gesichert? Welche Geschichten sind auf dem Laptop, die ich nicht auf der externen Platte, einer CD oder einem anderen Datenträger gespeichert habe?

Keine. Nein, ganz ehrlich. Ich habe Datensicherung gemacht. Nicht so ganz konsequent, das gebe ich zu, aber ich habe alles was wichtig ist, in zweifacher Ausführung. Mindestens.

Jetzt heißt das noch nichts. Oft sind es ja die "unwichtigen" Kleinigkeiten, die man irgendwann sucht. Ich hatte doch noch irgendwo diese unwichtige Datei... Da habe ich vielleicht nur ein, zwei Formulierungen drin stehen, die mir zwischen Tür und Angel eingefallen sind, nicht wirklich wichtig, aber jetzt, gerade jetzt, könnte ich sie gebrauchen.

Und da wären wir dann bei dem eigentlichen Aufräum-Problem: was ist wichtig und was nicht?  Das ist das, was mir beim aufräumen, sortieren und speichern die eigentliche Schwierigkeiten macht.

Ja, ich gebe es zu. Ich bin ein Datenmessie. Es ist ein heilloses Durcheinander in meinen Dateien und Ordnern. Und ich habe Dateien von anno tobac. Daten, die ich schon 1997 auf einen Rechner gepackt habe und seitdem bei jedem Rechnerwechsel mit umziehe. Obwohl ich diese Kündigung oder das Arbeitsblatt, oder die Bewerbung bestimmt nicht mehr brauche...
Ich finde mich schon zurecht, das ja. Aber es dauert, bis ich was gefunden habe. Trotz Suchfunktionen des Rechners. Irgendwie unterscheidet sich meine virtuelle Ablage und der Desktop nicht wesentlich von meinen real existierenden Systemen.

Also, sollte ich mit meinem aktuellen "Verbrauchs-Projekt" fertig sein, kommt das Tiefen-Reinigungs-Projekt für die Rechner dran.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Es klappt gut, mit dem "verbrauchen". Ich habe schon viele Dosen und Döschen geleert und entsorgt. Eine Frage stellt sich mir dennoch: warum funktioniert das "Verbrauchs-Projekt" bei Kalorien so schlecht?

Dienstag, 13. März 2012

Mit Anhang


Sie finden heute einen Anhang vor. Ich habe gehört, der Post von gestern mit der Punkteauflösung des Button-Tests sieht im Browser Internet Explorer seltsam aus. Ich habe deshalb die Punkteverteilung nochmal angehängt.

Und ansonsten muss ich Sie vertrösten. Der Artikel über E-Books in meiner Zeitung ruft. Besser gesagt, es ist kein Artikel sondern eine (gedruckte) Diskussion zwischen drei Männern über E-Books. Und da ich mein Kind frühzeitig aus der Schule holen musste, werde ich mich jetzt mit Lektüre zu ihm auf die Couch legen und ihn ein bisschen pflegen.
Er ist ausgerutscht und gestürzt. Auf einem sehr blöden Stein.
Ich frage mich jetzt nicht, welchen Irrsinn den Architekten geritten hat, auf einem Teil des Schulhofes dicke Wackersteine zu verteilen! Ich schätze den Planer auf Mitte Zwanzig, Hornbrille, ohne Kinder. Auch keine Kinder in der näheren Verwandschaft oder Nachbarschaft. Noch nie eine Kindernotaufnahme von innen gesehen... Das sind die gleichen Architekten, die in einer abschüssigen Straße vor einem Altenheim Buckelpflaster verlegen lassen...
Der Sturz verlief unblutig. Zuhause ist nach einer Nudelsuppe, dem Milchreis als Nachtisch und einer Portion Mama-Schmusen alles wieder gut.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Anhang:
Frage A:

1.5 Punkte
2.1 Punkt
3.3 Punkte

Frage B:
1.3 Punkte
2.1 Punkt
3.5 Punkte

Frage C:
1.1 Punkt
2.3 Punkte
3.5 Punkte

Frage D:
1.1 Punkt
2.3 Punkte
3.5 Punkte

Frage E:
1.3 Punkte
2.1 Punkt
3.5 Punkte

Montag, 12. März 2012

Testauflösung


Die Punkteverteilung des „Button“-Tests:

A.
1)    5
2)    1
3)    3

B.
1)    3
2)    1
3)    5

C.
1)    1
2)    3
3)    5

D.
1)    1
2)    3
3)    5

E.
1)    3
2)    1
3)    5


5-10 Punkte:
Sorry, aber das Potential reicht nicht aus um Mitglied bei den bösen Schwestern zu werden.

10-15 Punkte:
Ja, hier sind schon gute Ansätze spürbar. Leider reicht es noch nicht aus für eine Vollmitgliedschaft. Aber für einen Praktikantenstaturs kannst du dich bewerben!

Ab 15 Punkte:
Willkommen Schwester!

Sonntag, 11. März 2012

Der "Button"-Test

Wollen Sie wissen, ob Sie ein Chance im Club der bösen Schwestern hätten?
Verfügen Sie über ein loses Mundwerk, äußern sich hin und wieder politisch unkorrekt und lästern ab, was die Klamotten der Nachbarin so hergeben? Wir haben einen Button, den wir uns anstecken, wenn wir losziehen und böse sein wollen. Und hier können Sie versuchen, ob Sie auch einen bekämen:

Der Button-Test

A. Du und dein Mann, ihr habt euch mühsam einen Abend freigeschaufelt um endlich mal wieder Zeit füreinander zu haben. Dein Mann kommt zu spät von der Arbeit nach Hause und sagt, er muss noch mal weg, die Welt retten. Was sagst du?
  1. „Nimm auf dem Weg nach draußen den Müll mit“ und drückst ihm deinen Ehering in die Hand
  2. Mein Held, ich liebe dich!
  3. Ich schreib dir ne Karte von den Malediven                                       

B. Du kommst nach Hause und findest eine fremde Frau in deinem Schlafzimmer vor. Sie wühlt sich gerade durch deine Dessous. Was tust du?
  1. Du schreist sie an, sie soll ihre Gichtgriffel aus deiner Wäsche nehmen und verschwinden
  2. Du rufst die Polizei
  3. Du erklärst ihr, wo deine Putzsachen stehen und bittest sie, die anderen Schränke auch noch ordentlich zu reinigen. 

C. Du triffst drei deiner Lieblingsfeindinnen beim einkaufen. Alle haben irrsinnig viele Einkaufstüten dabei und zeigen dir ihre neuen Klamotten.Was sagst du?
  1. Oh, wie hübsch! Das habe ich erst letztens meiner Oma gekauft!
  2. Nein, das ist ja gut geschnitten. Das kaschiert ja richtig gut!
  3. Tolle Farbe! Und du, dieser leichige Look ist ja gerade total in!

D. Dein Nachbar sieht aus wie Brad Pitt in seinen besten Jahren. Er ist süß, er ist reich und er baggert dich an. Ihr landet zusammen im Bett und du musst feststellen, dass er nur einen ganz Kleinen hat... Was sagst du zu ihm?
  1. Sex wird überbewertet. Schließlich hast du ja auch noch einen Gärtner
  2. Ooops, was will er denn mal werden, wenn er groß ist?
  3. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe plötzlich so Appetit auf Shrimps!

E. Wenn du die Wahl hast zwischen:
  1. Sex mit einem Mann deiner Wahl
  2. Schokofondue
  3. Einem Abend unter Freundinnen (die den Buttontest erfolgreich bestanden haben)
Was wählst du?

Sie brauchen mindestens 15 Punkte. Die Auflösung gibt es morgen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 10. März 2012

Von Bienen und Wichsern

wollte ich heute erzählen, das habe ich gestern Abend versprochen.

Komisches Thema für einen Frauenabend? Naja, wie man(n)s nimmt. Sie kennen sicher den Spruch: Wehe, wenn sie losgelassen ...
Nein, so schlimm wars nicht. Wir haben ganz brav in einem schönen kleinen Lokal gesessen und anständig gegessen.
Eine Empfehlung wenn Sie mal in der Nähe sind: Kid Creole, Bölschestraße 10 in 12587 Berlin-Friedrichshagen. Ausgesprochen reizende Kellner ("Sind Sie vom Frauentag gestern übrig geblieben?") und insgesamt eine sehr freundlich einladende Atmosphäre. Das Essen entspricht diesem Ambiente. Es war lecker. So lecker, dass ich kurzfristig meine Fastenzeit für eine Huhn/Shrimps Kombi unterbrechen musste.

Nachdem wir eine der Anwesenden auch offiziell in unsere illustre Runde "aufgenommen" haben, haben wir über Gott und die Welt gesprochen. Und fast am Ende des Abends waren die Themen traurig. Zu traurig für einen lustigen Frauenabend.
Was ein Glück, dass ich nachmittags beim Kaffee Bildungsfernsehen geguckt habe. Planet Wissen, "Fremde Tiere unter uns" hieß die Sendung. Insgesamt ging es in dem Beitrag um fremd eingewanderte Pflanzen und Tiere und die Folgen für das jeweilige Ökosystem. Unter anderem waren Bienen und die Varroamilbe auch Thema dieser Sendung. Ich mache es kurz:
Die Quintessenz dieses Beitrags waren Wissenschaftler, die Drohnen (männliche Bienen) Samen abluchsen um sie zur Zucht zu verwenden.

Da macht man Abitur, studiert lange Biologie (oder ähnliches) und ergattert glücklich eine dieser raren Stellen an der Universität. Und dann muss man Drohnen einen runterholen?
Was für eine Karriere!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Ich habe mich sehr bemüht, den entsprechenden Filmausschnitt im Internet zu finden. Leider erfolglos. Tut mir leid, ich hätte ihnen den Anblick gegönnt!

Freitag, 9. März 2012

Metamorphose II

Meine Haare sind ab.

Nicht komplett, aber ungefähr 13 cm mussten dran glauben.

Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt. Es tut gut, ab und an Veränderungen an sich vorzunehmen. Da passt das Röckchen, dass ich mir gekauft habe, zur sonnigen Stimmung.

Und heute Abend gehe ich aus. Ich freue mich darauf. Sehr. Dafür lege ich heute Nachmittag auch noch ne extra Runde Schönheit drauf. Und wer jetzt denkt, ich treffe mich mit einem netten Mann, der ist im Irrtum.

Es ist eine reine Frauenrunde heute Abend. Sabbeln, bis der Arzt kommt. Frauengespräche. Mal übern Nachbartisch gucken und freundlich spitz ablästern. Und, ganz entscheidend: mal ohne Kinder reden können, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Gerade das ist das Schöne daran.
Kennen Sie das? Sie wollen sich unter Freundinnen etwas erzählen, dass nicht für Kinderohren bestimmt ist. Und deren Löffel werden immer größer. Kids merken so etwas sofort und kleben an einem wie ein Stück Kaugummi.

Ick froi mia wie Bolle auf heute Abend!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 7. März 2012

Was für ein Tag.

Die Sonne strahlt und es ist so kalt, dass einem beim kurzen Gang über den Hof alles einfriert. Wenn man sich nicht warm genug anzieht.

Das zitternde Kind, dass in einer ungeliebten (warmen) Jacke zur Schule muss. Tja, das kommt davon, wenn man den Reißverschluss in der Lieblingsjacke nicht pfleglich behandelt.
Übrigens hatten wir das gleiche Problem im letzten Jahr, auch da hat der Jackenreißverschluss den Geist aufgegeben. Und es ist unter Eltern ein bekanntes Problem. Ich habe in der Schule in der letzten Woche drei Kinder mit defekten Reißverschlüssen erlebt.

Da kann man auch reden wie mit einem kranken Gaul, die Kinder kapieren nicht, wie man diese Dinger normal benutzt. Da wird gezerrt und gezogen, ob da Haare drin klemmen, ein Fussel hängt, ein Stück des Besatzes von hinten mit eingezogen ist oder was auch immer. Hauptsache feste ziehen, dann geht das Ding schon zu. Ja. Und kaputt.

Lohnt es sich, diese Jacke zum Schneider zu bringen? Wir haben März. Die Skijacke sollte eigentlich für dieses Jahr ihren Dienst getan haben. Ob sie Ende des Jahres noch passt, ist ohnehin fraglich. Die passenden Skihosen hatte ich übrigens in doppelter Ausführung gekauft. Letzten Winter hat er nämlich zuerst die Skihose "verbraucht" - ausgeleiert und sozusagen "gelocht", bevor er sich dann an dem Jackenreißverschluss ausgetobt hat.
Dieses Jahr gab der Winter ja nicht so viel Schnee her. Wir hatten keine Gelegenheit zum Schlittenfahren und jetzt habe ich zwei unbenutzte Skihosen.
Und die defekte Jacke.
Die habe ich jetzt erstmal in die Waschmaschine gesteckt - nachdem ich die 2 Kg Steine aus den diversen Taschen entfernt hatte. Vielleicht fällt mir ja in der Waschzeit ein, was ich nun mit dem Teil mache.
Ich hätte die Stein drin lassen sollen. Vermutlich hätte sich das Problem dann erledigt! ;-)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 6. März 2012

Ich muss zur Post


meine heutige Bestellung verschicken.

Und wie versprochen: ich arbeite an weiteren Vertriebswegen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 4. März 2012

Wenn ich innerlich in Aufruhr bin,

dann helfen mir Küchenprojekte. Kochen oder Backen ist ein Stützpfeiler meiner Psyche. Es hilft mir, mich an bestimmte Reihenfolgen zu halten oder kreativ mit Resten umzugehen. Es strukturiert mich neu. Manche Projekte erfordern soviel Konzentration, dass ich alles andere darüber vergessen kann.
Nachdem ich eine schreckliche Nacht hatte mit Schlafstörungen vom Feinsten, brauchte ich heute morgen etwas Konstruktives.

Buchweizen-Schafskäse-Bällchen.
Den Buchweizen hatte ich im Vorrat - zufällig. Er ist mir gestern bei der Lagerbesichtigung in die Hände gefallen. Gewundert habe ich mich schon, dieses Produkt zu finden (ähnlich wie das Sauerkraut), aber ich finde es mittlerweile schon spannend, was ich so im Kellerregal finde. Es reizt meine Küchen-Phantasie.

Hier also das Ergebnis des heutigen Morgens. Sehr schmackhaft, wie mir mein Mann glaubhaft versicherte:


Der (250g) Buchweizen wurde in 1 l Gemüsebrühe gekocht, dann mit 200 g Schafskäse, 2 Eiern, Ajwar, Kräutern (Schnittlauch, Dill, Petersilie)  und Gewürzen (Curry, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Kardamom und Schwarzkümmel) und Besanmehl vermengt. Zu kleinen Bällchen rollen und diese in Paniermehl wenden.



Die kleinen Bällchen etwas ruhen lassen, dann ab in heißes Öl.
Fritieren, bis sie eine hübsche hellbraune Farbe angenommen haben. Und dann gut auf Küchenkrepp abtropfen lassen:


Die hübschen kleinen Scheißerchen passen sehr gut zu weißer Knoblauchsauce.



Fertig zum mitnehmen.

Und mir geht es wieder besser :-)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 3. März 2012

Was ich kurz erzählen wollte ...

tagelang haben wir ein Buch gesucht.

Die ganze Familie war auf der Suche. Freunde, die zur "Tatzeit" im Haus waren, wurden angesprochen und gefragt, ob sie etwas über den Verbleib des Buches sagen können.

Ein Besuchskind kam höchstpersönlich nochmal vorbei um uns einen Suchtipp zu geben (Danke nochmal, liebe N.!).

Nix. Das Buch war weg.
Sie erinnern sich an die Geschichte mit meinem Nageletui? So ähnlich ging es uns mit dem Buch. Spurlos verschwunden. Unser Kind behauptete, der Papa hätte es mit aus dem betreffenden Zimmer genommen.
Papa konnte sich an nichts erinnern. Gut. Bei Männern will das nichts heißen. Das soll öfter vorkommen. Aber dennoch hätte das Buch zu finden sein müssen.

Heute, nach sechs Tagen der vergeblichen Suche ist das Buch aufgetaucht. Wir haben uns erst sehr gewundert und dann sehr heftig gelacht.

Es hing ordentlich aufgehängt, farblich passend zwischen roten und orangeroten T-Shirts auf der Wäscheleine.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Fragen Sie nicht, warum es da hing. Konnte unser Kind auch nicht erklären. Nass war es jedenfalls nicht.

Freitag, 2. März 2012

Ein Anruf

kann einem einen dicken Hals verschaffen. Manchmal kann man aber auch ausgesprochen gute Laune davon bekommen.

So ging es mir gestern. Erst hatte ich den dicken Hals und dann? Dann rief die Druckerei an: Das Buch ist fertig.

Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben, wie es mir ging. Natürlich habe ich mich gefreut. Aber natürlich hatte ich auch Schiss inne Büx.
Nachdem ich mich soweit beruhigt hatte, dass ich mich guten Gewissens hinters Steuer setzen konnte, bin ich zur Druckerei gefahren. 

Herzklopfen ist noch untertrieben für das, was mein Herz vor Aufregung da veranstaltet hat. Aber - das Buch ist schön. Einfach schön.

Gestern nachmittag und Abend war dann gelaufen. Im positiven Sinne ...

Heute Morgen habe ich den Tisch geschrubbt:


und die ersten Bände aufgebaut. Heute vormittag kommt noch eine Ladung, angeliefert von der Druckerei. Ein paar Rezensionsexemplare werde ich heute verschicken, da mache ich mich gleich an die Arbeit. Auch diese Exemplare wollen signiert werden!


Es fasst sich gut an, das Buch! Und lesen lässt es sich selbstverständlich noch besser.

Bestellen und kaufen kann man es hier: 
LaCri-Verlag@web.de
Es kostet 12,50 € (Deutschland), 12,80 € (Österreich) und in der Schweiz CHF 18.50, jeweils zuzüglich der Versandkosten (fragen Sie bei der Bestellung danach, maximal fallen 3€ an).
Rheingau-Roulette, ISBN 978-3-9814947-1-6

Weitere Vertriebswege sind in Arbeit. Und jetzt, meine Lieben: ran an den Speck. 

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 1. März 2012

Dicker Hals!

Na ja. Der Tag heute hatte eigentlich gut angefangen. Ich bin erwacht und fühlte mich - gesund!

Gestern nach einem halben Nachmittagsschlaf kündigte sich die Genesung schon an und abends ging es mir schon relativ gut. Allerdings noch kein Vergleich zu dem Gefühl von heute Morgen. Jugendliche Göttin ist ein scheißendreck dagegen! So kann man sich also fühlen, wenn kein Virus den Körper plagt, es ist unglaublich.

Aber wie es immer so ist, Hochgefühle neigen zum abstürzen. Ich sitze am Computer und arbeite an meinen nächsten Projekten. (JA! Tatsächlich, ich arbeite an neuen Geschichten!) Und wenn ich daran arbeite, dann wandern meine Gedanken so vor sich hin, erzählen mir was und ich schreibe auf, was mir dazu einfällt. Sortieren kommt dann später. Und während ich so vor mich hin sinniere und schreibe, klingelt das Telefon.

Auch wenn es ein schnurloses Dings ist, steht es meistens in der Dockingstation. Weniger wegen des Akkus, sondern eher wegen der Auffindbarkeit - in unserem Haushalt verschwinden manche Dinge spurlos. Jedenfalls bin ich also zum Telefon - und dann? Dann habe ich einen CallCenter Mitarbeiter am Telefon.

"Guten Tag, habe ich Frau ..... am Apparat?"
Ich frage mich bis heute immer, ob diese Leute am anderen Ende die Ohren verstopft haben. Ich habe mich doch mit meinem Namen gemeldet?! Gleichzeitig bin ich genervt, ich weiß ja schon fast, was kommt.
Ich: "Um was gehts?"
Er: "Die Firma Vodafone ..." Ich unterbreche. Das ist jetzt das 5.Mal in den letzten 14 Tagen, dass mich diese Blödmänner anrufen.
Ich: "Sie wissen dass das ein Cold Call ist?"
Er muss es wissen. Ich habe überhaupt keine Verbindung zu Vodafone. Werde ich nach diesem Anruf auch nie haben. Er schwenkt um und möchte den männlichen Mitbewohner sprechen. Ich lege auf.
2 Sekunden später klingelt das Telefon erneut. Ich war schon wieder auf dem Weg in die Küche. Also zurück, sehe den Absender und gehe nicht ran.
Zurück zu meinem sonnigen Arbeitsplatz in die Küche. Kaum sitze ich, klingelt es erneut. Ich stehe auf, gehe zum Telefon und hebe ab.
"Hallo?"
"Sie haben mir noch nicht gesagt, wann ich Herrn .... erreichen kann."
Ja sag mal, spinn ich? Der hat den Schuss wohl nicht gehört. Ich bin sauer. Sehr sauer.
"Sie tätigen hier einen Cold Call. Ich werde sie der Verbraucherzentrale melden." und lege auf.
Und dann? Dann ruft der Arsch tatsächlich noch mal an.

Ich habe bei der Verbraucherzentrale eine Beschwerde eingereicht.

Hallo, Vodafone? Kapiert ihr noch irgendwas? Selbst wenn Ihre Gesellschaft die einzige Telefongesellschaft Deutschlands wären: Niemals werden wir bei Ihnen Kunden! Übrigens auch nicht bei allen anderen Dienstleistern, Anbietern etc, die bei uns anrufen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Manche Anrufe sind aber auch sehr schön. So wie gerade eben der. Davon erzähle ich aber erst morgen!