Mittwoch, 29. Februar 2012

Der Virus

der hier alles verseucht, hat mich auch erwischt. Ich bin krank.

Wenn Sie merken, Sie haben Bauchschmerzen und ihr Kreislauf verabschiedet sich: welcome to the club.

Ich gehe jetzt wieder aufs Sofa. Der Weg zum Rechner hat meine Leistungskapazität schon wieder erschöpft!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 28. Februar 2012

Resteverwertung

Ich bin immer noch fleißig am umsetzen meiner Vorsätze.

Das Fasten läuft so vor sich hin - auch wenn ich gestern Kuchen gegessen habe. Manche behaupten ja, in der Fastenzeit dürfe man keinen Kuchen essen, das gehöre mit zu den Süßigkeiten.

Naja, ich bin nicht so päpstlich. Für mich ist der Verzicht auf Süßigkeiten in aller erster Instanz auf den ganzen anderen Kram gemünzt, den man als Mutter in aller Regel im Schrank hat. Bonbons, Schokolade in verschiedensten Größen und Ausführungen, Gummibärchen, Lutscher, Lakritze ... usw.
Auf den verzichte ich nach wie vor. Das Stück Kuchen von gestern wird sicherlich bei der Endabrechnung hinten runter fallen ...

Fleischlos bin ich ja auch. Ob ich fleischlos glücklich werden kann, weiß ich aber nicht. Vermutlich eher nicht, obwohl ich gern vegetarisch esse. Aber ausschließlich?

Gemäß meiner Vorsätze und Projekte habe ich am Wochenende jedenfalls einen Sauerkrautauflauf gemacht:

1 Dose Sauerkraut (Vorrat. Fragen Sie mich nicht, wie es da hineingeraten ist. Normalerweise essen wir kein Sauerkraut.)
2 Lorbeerblätter
10 Wacholderbeeren
2 Zwiebeln
2 Äpfel
2 Päckchen Pinienkerne (Vorrat. Wären morgen abgelaufen, also noch fast frisch)
200 ml Sahne (Vorrat. Ist schon abgelaufen, aber schmeckte noch.)
1 Päckchen Kartoffelpüree, mit Wasser und der o.g. Sahne zubereitet
200 g Parmesankäse (Vorrat, musste aufgebraucht werden)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss (frisch gerieben)

Zwiebeln klein schneiden, mit Sauerkraut zusammen in einer Pfanne gut anbraten. Wacholderbeeren und Lorbeerblättern zugeben und ziehen lassen. Würzen mit Pfeffer und Salz.  In eine Auflaufform geben. Äpfel kleinschneiden und darüber geben. Die Pinienkerne kurz ohne Fett anrösten, über die Äpfel geben. Das fertig zubereitete Kartoffelpüree (gewürzt mit Salz und Muskatnuss) darüber verstreichen und mit dem geriebenen Parmesan bestreuen.

Ab in den Ofen bei 200° überbacken bis die Oberfläche schön knusprig braun ist.

Ich fand es auch als normalerweise-nicht-Sauerkraut-Esserin sehr lecker.
Guten Appetit.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 27. Februar 2012

Der neue Hausbewohner

Sie erinnern sich?

Vor ein paar Tagen hatte ich von ihm berichtet. Der Dampfbesen, der sich zu unserem Haushaltsequipement dazugesellt hat.

Was soll ich sagen? Er macht sich gut. Viel besser, als ich erwartet habe. Sein neuestes Kunststück ist: Teppichfasern wiederaufrichten.

Wir haben umgeräumt und die Möbel haben hässliche Dellen auf dem Teppich hinterlassen. Diesen Dellen bin ich jetzt mit dem Dampfbesen, einem kleinen Bürstenaufsatz und guten Mutes zu Leibe gerückt.

Was soll ich sagen? Die Fasern haben sich wieder aufgerichtet. Der einzige Wehrmutstropfen sind kleine Farbunterschiede, aber wenn ich den restlichen Teppich gelegentlich auch reinige, sollten sie verschwinden.

Ach. Könnten doch die unerwünschten Dellen in den Oberschenkeln auch so einfach mit dem Dampfbesen und Bürstenaufsatz weggeschrubbelt werden!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 26. Februar 2012

Frühjahrsputz

Als ich letztens unter der Dusche stand fiel mir auf, dass es Zeit wird, nicht nur den Haushalt auf den Frühling vorzubereiten, sondern auch den eigenen Körper.

Gut, den allgemeinen Wildwuchs hat man ja soweit im Griff.

Aber die Kleinigkeiten. Mal wieder ein Ganz-Körper-Peeling. Eine Maske. Und eine Kur-Sonderbehandlung für die Haare.

Dabei, und bei dem Vorsatz, Reste zu verbrauchen, fielen mir meine unzähligen Flaschen mit Körperlotion auf. Ich weiß gar nicht, warum ich die immer gekauft habe. Ich nutze sie so gut wie nie. Wenn ich Bodylotion nutze, dann i.d.R. die, die zu meinem gerade bevorzugten Parfum passt.
Und jetzt diese Batterie von Bodylotions verschiedener Firmen. Da muss ich jedesmal einen Aussetzer beim einkaufen gehabt haben.
Ich erzähle Ihnen jetzt nicht, wieviele dieser Flaschen tatsächlich bei mir rumstehen. Aber es ist Grund genug, sich über Aussetzer dieser Art Gedanken zu machen.

Kennen Sie das? Wahrscheinlich.
Gut, bei anderen sind es Handtaschen oder Tupperware, oder Schuhe, oder oder. Da bin ich preislich mit diesen Körperlotionen durchaus auf der günstigen Seite. Was nicht heißt, dass sie nicht trotzdem im meinem Haushalt völlig überflüssig ist. Na gut. Sie stehen rum und werden verbraucht. Wobei auch immer. Vorsatz ist Vorsatz.

Am besten sind noch die Bräunungslotions. Die könnte ich glatt als Frühjahrsvorbereitende Maßnahme in das Pflegepaket mit aufnehmen. Leicht gebräunt, wenn die ersten Hüllen fallen - na dann. Los Sonne. Komm!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 23. Februar 2012

Es ist vollbracht!

Die Druckfreigabe habe ich gestern erteilt.

Mich anschließend auf das Sofa gelegt und gelitten. Irgendein bösartiger Virus hat die Familie befallen. Glücklicherweise war mein Mann zuhause und konnte das ebenfalls erkrankte Kind betreuen.

Mir fehlt der Nachmittag. Ich habe nichts mitgekriegt und geschlafen wie ein Stein. Und die durchgearbeiteten Nächte aufgeholt.
Hm. Interessante Redewende. Schlafen Steine? Und falls Steine schlafen, wie tun sie das dann?

Da denke ich den Rest des Tages drüber nach. Und darüber, wie ich die nächsten sechs Wochen ohne Süßigkeiten auskomme.

Meine für dieses Jahr geplanten Projekte nehmen ihren Lauf:

  • Das Vorratsregal im Keller weist schon deutlich Lücken auf.
  • Das Buch ist im Druck.
  • Das Fasten hat begonnen.


Die anderen Projekte starte ich demnächst. Zuerst kommt natürlich endlich mein Kinderbuch in die Gänge. Dann kommt der Keller dran. Und selbstredend wird die nächste Geschichte aus Rangsdorf erzählt. Vielleicht auch umgedreht. Und last but not least stehen natürlich Lesungen für Rheingau-Roulette an.

Und das ist ja auch nur ein Teil dessen, was ich noch so für dieses Jahr geplant habe. Nähen möchte ich auch mal wieder - am besten passend zum Projekt: verbrauchen was da ist, nähen was schonmal angefangen wurde. Damit hätte ich dann auch das Kleidungsproblem für November relativ frühzeitig geregelt und mein Mittelalteroutfit, dass schon seit drei Jahren auf Fertigstellung wartet, könnte ich bis September auch fertig haben.

Aber heute, heute versuche ich den Gang etwas runterzuschalten und die Sonne zu genießen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 21. Februar 2012

Draußen schneits

und innen drin ist Stress.

Haben Sie bitte Geduld. Ich arbeite auf Hochtouren. Gestern Nacht bis halb zwei, heute muss ich außer Haus arbeiten - der Schulfasching ruft.

Als ich heute Morgen die Schule in meiner "Allrounder"- Faschings-und Mittelalterkluft den Hof betrat, rief mir schon die erste Mutter über den Hof zu: Ach, und die Wanderhure ist auch da!

Was für eine Begrüßung. Da konnte mich der plötzlich fallende Schnee auch nicht mehr schockieren. Da musste die Wanderhure doch tatsächlich noch Schnee schippen ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 19. Februar 2012

Am Freitag

habe ich einen weißen Umschlag abgeholt.

 Und was war drin?

Der Proof.
Jetzt habe ich den Rest des Wochenendes zu tun. Genießen Sie den restlichen Sonntag - meiner wird stressig!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 17. Februar 2012

Zur Feier des Tages:

und wenn Sie Lust auf ein Lese-Vergnügen haben:

Ich verschenke 10 x Rheingau-Roulette (als nicht druckbare PDF - Datei). Bedingung ist, dass Sie mir ihre E-Mail Adresse zukommen lassen. Und das Sie mir versprechen, mir eine Rezension auf Amazon zu hinterlassen.
Sie dürfen ehrlich sein ;-)

Interessiert? Fein. Dann schreiben Sie mir: Sia.Wolf(at)web.de
Wer zuerst kommt, kriegt zuerst.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S.: Ich wollte Ihnen noch den Grund meiner Freigiebigkeit mitteilen: das Buch liegt in der Druckvorstufe. Den Proof hole ich mir gleich ab und das Wochenende wird zur letzten Prüfung verwendet. Am Montag kann ich die Druckfreigabe geben, wenn alles schick ist. Ich schätze ab Anfang März ist es dann als Taschenbuch verfügbar. Preis: 12,50 €, soviel kann ich schonmal verraten.
Vorbestellungen nehme ich per Mail auch ab sofort entgegen: Sia.Wolf(at)web.de oder LaCri-Verlag(at)web.de

Donnerstag, 16. Februar 2012

Ein schöner Tag

könnte es heute werden.

Wenn er nicht so weiter geht, wie er angefangen hat:


Irgendwie scheint mir die Vorbereitung der gedruckten Version von Rheingau-Roulette so derartig in die Knochen zu gehen, dass mir alles aus der Hand fällt. Die umgekippte Wattestäbchenbox ist ja noch harmlos ... Derzeit stelle ich Milch in den Küchenschrank, finde dafür Salz und Pfeffer im Kühlschrank wieder. Gestern wollte ich die Butter in die Spülmaschine legen ...
Nachts werde ich von Elefanten, Löwen, Bären und Bagger verfolgt, tagsüber lege ich etwas aus der Hand und finde es nicht wieder. Diese totale Amnesie ist gepaart mit partieller Blindheit - nicht nur, dass ich mich an abgelegte Dinge überhaupt nicht erinnern kann, ich habe sie in der Hand und erkenne sie nicht ...
Ich hoffe der Tag geht nicht so weiter. Nachher muss ich noch einkaufen. Es wird bei meinem derzeitigen Zustand ein Abenteuer.

Wahrscheinlich werde ich es hinausschieben, bis ich bei meinem Drucker war. Das ist nämlich der Plan für heute: zum Drucker gehen und dort die Datei abgeben. Ich halte sie auf dem laufenden!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 14. Februar 2012

Was ich noch sagen wollte, Herr Glattauer:

Wenn ich bei Amazon mein Buch Rheingau-Roulette aufrufe, wird mir sofort angezeigt, dass sich Kunden, die sich mein Buch angeschaut haben, auch Ihr Buch "Ewig dein" angeschaut haben.

Geht Ihnen das auch so? Wenn Sie ihr Buch aufrufen, wird Ihnen meins angezeigt? Nein? Warum nicht?

Ich fühle mich benachteiligt.

Benachteiligt und hintergangen. Erst benutzen Sie die Namen meiner Protagonisten und dann nutzen Sie die gleiche Grundidee, das Konfliktfeld "Stalking". und dann wird auf Ihrer Seite mein Buch nicht angezeigt.
Gut, ich gebe zu, ihr Buch ist deutlich dünner als meins. Das liest sich schneller. Dafür ist es aber auch deutlich teurer.

Liebe Leserinnen, Rheingau-Roulette verspricht nichts, was nicht auch drin wäre. Liebe, Leidenschaft, Trauer, Wut, Hass, Irrsinn und eine gute Prise Suspense.
Herr Glattauer, mit Verlaub: dagegen scheint ja die Erwartungshaltung Ihrer Leserschaft unter dem real vorhandenen Inhalt etwas gelitten zu haben. Zumindest machen die Rezensionen (nicht nur bei Amazon) diesen Eindruck. Ich gebe zu, nach so Büchern wie "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" ist die Messlatte hoch. Da muss man erst mal wieder hinkommen. Und Leser sind undankbare Wesen. Sie lesen nur das, was ihnen gefällt. Und sagen das auch noch ...
In dem Zusammenhang: Man kann den Rezensenten glauben, die mein Buch so positiv bewertet haben. Und das sind nur die Leser, die sich bislang auf Amazon öffentlich geäußert haben. Die, die sich täglich vor Begeisterung enthusiastisch zu Boden schmeißen, wenn ich des Wegs komme, haben sich noch nicht getraut, zu schreiben. :-)
Leider.
Nun ja. Vielleicht lese ich Herrn Glattauer doch noch. Aber erst, wenn meine Printversion endlich auf dem Weg ist.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 12. Februar 2012

Sehr geehrter Herr Glattauer,

ich schätze ihre beiden Bücher "gut gegen Nordwind" und "alle sieben Wellen" sehr.
Wobei - eigentlich kenne ich nur die Hörbuch-Variante der beiden Bücher. Die Stimmen von Andrea Sawatzki und Andreas Berkel haben diese Bücher so kongenial ins Leben gesprochen, dass ich wie festgeklebt vor dem Lautsprecher saß.

Tja. Und nun ihr neues Werk. "Ewig dein" heißt es, und ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll.
"Judith" heißt ihre weibliche Protagonistin, "Hannes" ihr Gegenspieler.
Wenn ich Sie persönlich kennen würde, würde ich Sie jetzt anrufen und fragen. Es sind ja nicht nur die Namen. Sie machen das Thema "Stalking" zu ihrem Buchthema.

Finden Sie nicht, Sie hätten sich etwas mehr Mühe geben können? Ich gebe zu, ich bin eine Anfängerin. Aber scheinbar habe ich ja so viele brauchbare Ideen, dass Sie sich gleich mehrfach bei mir bedienen mussten. Meine Leseprobe von Rheingau-Roulette ist ja schon seit über einem Jahr auf meiner Internetseite veröffentlicht. Oder sind wir beide auf so gleicher Wellenlänge, dass wir an zwei verschiedenen Orten, weit von einander entfernt, auf die gleichen Ideen kommen?

Naja. Es sollte wohl so sein. Ihre Leseprobe hat mich übrigens bisher noch nicht überzeugt und ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich auf den "kaufen" Knopf drücken werde.

Mit freundlichem Gruß, Ihre Sia Wolf

Samstag, 11. Februar 2012

Aus gegebenem Anlass

möchte ich heute etwas über Textverarbeitungsprogramme plaudern.

Auf meinem Rechner tummeln sich Word, Pages, Open Office und Papyrus. Letzteres ist ein sehr komfortables Programm für die Bücher-Schreibarbeit. Open Office nutze ich gerade um die Print-Version von Rheingau-Roulette vorzubereiten und Pages habe ich als Ausgangsbasis für die ersten E-pub Versuche genutzt.

Und Word?

Word ist kein Textverarbeitungsprogramm, Word ist eine Krankheit.
Eine virale Erkrankung, der man nicht mit landläufigen Medikamenten entgegensteuern kann. Ein Software-Epedemie. Jeder ist infiziert, jeder hat es. Legal oder illegal (meine Version ist steinalt, aber legal!).Wenn man in früheren Zeiten (90iger Jahre) ein Dokument für alle lesbar versenden wollte, musste es Word sein. Versenden war damals übrigens sehr selten. Meist wurden Daten per Diskette! weitergereicht ...

Ich habe früher mit Begeisterung Ragtime genutzt, ein Rahmenorientiertes Programm. Das war fein! Mit Word musste ich mich später auseinandersetzen. Dafür dann aber ständig und die Macht der Gewohnheit sorgt dann schon dafür, dass man das, was man schon kennt, eher nutzt, als sich durch die Eigenarten eines anderen Programms durchzuarbeiten. So wurde ich auch eine Word-Nutzerin. Seis drum.
Word war tatsächlich für den schmalen Gebrauch in kleinen Firmen auch gar nicht schlecht. Aber über die Jahre in vielerlei Hinsicht auf dem Status  "weit verbreitetet und deshalb Standard" stehen geblieben. Andere Textverarbeitungsprogramme haben sich besser und schneller weiterentwickelt. Mit Open Office ist glücklicherweise eine Alternative gekommen. Ich nutze sie mit der steigenden Begeisterung, wie meine Aversion gegen Word steigt.

Eine Textverarbeitung, die immer wieder allen handgemachten (und ordentlich hinterlegten!) Formatierungsregeln zuwider läuft und meint, "Times New Roman", 11 Pkt, wäre die Schriftart, die jedes, aber auch jedes Dokument zieren sollte, kann ich einfach nicht gebrauchen. Achten Sie mal drauf.
Mein Standard ist Arial, 12 Pkt. Wehe, ich bestehe darauf, das Word diesen Standard hält - Sie können sicher sein, sobald ich einen Teilbereich eines Textes lösche und neu anfange, es ist ... Times New Roman, 11 Pkt!

Ich hatte nichts gegen diese Schrift. Bis ich Word kennenlernte ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 10. Februar 2012

Mitbewohner,

die neu sind, werden im Normalfall in den ersten Tagen des "Zuzugs" noch wie ein rohes Ei behandelt.

Wir haben auch einen neuen Mitbewohner. Ich habe sehr lange nachgedacht, ob ich ihn in meinem Haus haben möchte, oder nicht. Immerhin teilt man ja nicht mit jedem seinen Schmutz. Aber dieses neue Haushaltsmitglied fügt sich doch recht harmonisch ein. Und, obwohl er erst seit gestern Mittag in unserem Haus weilt, kann man nicht behaupten, dass ich ihn wie ein rohes Ei behandelt hätte. Er musste schon viermal ran und durfte sich an dem Schmutz des Hauses ergötzen. Mein Dampfbesen:


Ich war doch erstaunt, wie weit man mit wenig Wasser kommt und wie schnell das Ding dampfbereit ist. Außerdem wird die Fläche nach dem reinigen doch erstaunlich schnell trocken. Gestern habe ich dreimal die Küche und den Flur gereinigt, heute einmal den Flur und ein Bad. Verbraucht habe ich dafür insgesamt etwa 250 ml Wasser. Gekauft habe ich den Dampfbesen eigentlich nur, weil ich dieses rummgeplörre mit dem Putzeimer hasse. 

Ich hasse es wie die Pest. 
Schlimmer als bügeln.
Fürchterlicher als Schnee schippen bei - 20° C

Alles, wirklich alles, ist besser, als mit diesen elenden Feudeln der ersten, zweiten oder gar dritten Klasse rumzuwerkeln. Da helfen auch alle "Super-leicht-Putzsysteme" mit ihren "Micofasern-Möpsen" nichts, es ist und bleibt eine miese Arbeit.

Ich koche ja ganz gern. Manchmal mehr, manchmal weniger. Und meistens hinterlässt das kochen Spuren, auch auf dem Boden. Und das Kinder bei jeder Mahlzeit Spuren hinterlassen, ist Eltern auch nicht ganz unbekannt.
Meine Küche wird demnächst glänzen. Kurz den groben Dreck weggefegt oder weggesaugt, dann mit dem Dampfbesen durchgefeudelt und fertig. Kein langes Überlegen, reicht es diesmal mit dem kehren und dem kurzen überrubbeln mit einem feuchten Tuch? Nein. Durchgedampft und Schluss.

Ich halte Sie auf dem laufenden, was das Leben mit dem Dampfbesen angeht!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Donnerstag, 9. Februar 2012

Tagesgeschehen

In Berlin hat die Berlinale begonnen. Das stand heute morgen in aller Ausführlichkeit in der Tageszeitung. In meiner Zeitung, die ich heute so intensiv gelesen habe, wie lange nicht mehr.
Gestern ist ein Buch angekommen, dass leider nicht mehr im normalen Buchhandel erhältlich ist und deshalb nur über den antiquarischen Handel zu erwerben war. Da habe ich heute morgen auch schon drin gelesen - selbstverständlich nur zur Kontrolle ;-)  den Buchsatz betreffend ...

Heute Morgen hat es geschneit, ich habe schon dreimal gekehrt. Und schon einmal den Flur geputzt.

Ich würde jetzt sogar bügeln.

Alles, nur damit ich nicht weiter am Buchsatz arbeiten muss. Aber es hilft nichts. Ich muss an den Rechner, bzw. an das entsprechende Programm, am Rechner sitze ich ja schon. Der Abgabetermin sitzt mir im Nacken - und beißt!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Aber vorher hole ich mir noch einen Kaffee. Einen Café Crema. Und davon mache ich ein Foto, das nehme ich das nächste Mal mit ins Kino - damit dieser unfähige Barista (nein, er war keiner. Jedenfalls keiner, der diese Berufsbezeichnung mit Ehre tragen darf.) endlich sieht, wie ein Café Crema auszusehen hat. Und dann habe ich dafür noch 2,50€ bezahlt - und noch gefühlte Ewigkeiten darauf gewartet ... nein, das schreit förmlich nach einem Blogeintrag über Kaffee, fachliche Qualifikationen und unerträgliche Berufsbezeichnungen, die etwas vorgaukeln, was nicht ist. (Ich habe mal eine Fimo-Brosche gebastelt. Ich bin jetzt Schmuckdesignerin ... )

Mittwoch, 8. Februar 2012

Was kosten Buchstaben?

Ich lese gerade mein Führungszeugnis.

"Keine Eintragung" 

0,86 Euro hat mich diese Mitteilung pro Buchstabe gekostet. Wohlgemerkt, ich habe dieses Geld für einen Sachverhalt bezahlt, der mir sehr wohl bekannt war.
Und wofür? Dafür, dass ich meine Freizeit opfere um die Kinder anderer Leute zu beaufsichtigen!

Wenn ich diese Preise auf mein Buch hochrechne: 658.948 Zeichen (ohne Leerzeichen) x 0,86 ergibt die stolze Summe von: 566.695,28 €

Ich staune, wie wertvoll Buchstaben sein können!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 6. Februar 2012

Metamorphose I





Es knallte, es poppte und es roch intensiv. Man könnte auch sagen: es stank. Und zwar heftig! Sie möchten nicht wissen, wie erbärmlich dieser Gestank war. Und bei -13°C die Türen und Fenster aufreißen zu müssen, weil man für das Kind Popcorn in der Mikrowelle gemacht hat, ist nicht witzig. Salziges Popcorn konnte ich noch nie leiden!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 5. Februar 2012

Rezensionen

habe ich jetzt schon einige. Meine Bitte scheint erhört worden zu sein.

Nutzt aber alles nichts. Mein Ranking ist schlecht und die Mitbewerber scheinen sich deutlich besser zu verkaufen.
Das kann an vielen Dingen liegen. Der Preis ist sicherlich ein Argument. Der Umfang eines Buches auch. Und die Tatsache, dass ich scheinbar noch nicht genug Werbung gemacht habe - oder nicht an den richtigen Stellen.
Ich habe jetzt erstmal die Rubrik "Über diesen Autor" auf Amazon vervollständigt. Hier ist der Link, bitteschön: Klick zur Autorenseite.

Das Verfolgen des Ranking bei Amazon kann zur Sucht werden. Ständig kontrolliere ich, wie der Stand der Dinge ist.
Vielleicht sollte ich verzichten. Den aktuellen Stand des Verkaufsranges ignorieren, meine Printversion voranbringen und nicht mehr darüber nachdenken, auf welchem Rang meine E-Book-Version gerade ist.

Es fällt mir schwer. Aber Bücher verkaufen ist eben schwer. Man hat es mir prophezeit ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 4. Februar 2012

Warum Frauen Kombi fahren sollten

liegt auf der Hand, meine ich.

Früher musste man mitunter sehr schnell ausziehen, oder aber frau musste einer anderen Frau schnell beim ausziehen helfen. Heute, so meint frau, wäre das anders. Oft wohnt man im eigenen (bank-eigenem) Haus und die Nestflüchter sind eher die Männer.

Die Männer, die zuhause die häusliche Krankenpflege mit Kleinigkeiten belästigen, aber bei Gelegenheit bis in den frühen Morgen feiern können. Nicht ohne dann die anderen Hausbewohner um Ruhe zu ersuchen und ob der "Rücksichtslosigkeit" verärgert sind, weil die Kinder trotz des dicken Kopfes vom Vater spielen wollen. Es sind die Männer, die ihre Midlifecrisis in dubiosen Tanzschuppen ausleben, um dann mit einer blonden Frau, die im Alter ihrer Enkelin sein könnte, den dicken Max rauslassen. Es ist ein Klischee. Und trotzdem wahr. Leider.

Das Jahr ist noch keine zwei Monate alt, die ersten Trennungen im Freundeskreis sind schon bekannt gegeben. Mit allem was dazu gehört: Frust, Trennungsschmerz und allem, was er so hinterlässt: Zoff ums Geld. Das ist das, was zum Schluss übrig bleibt.

Nein, heute ist der Kombi um so wichtiger, zieht man nicht nur selbst mit Sack und Pack aus, sondern zieht meistens noch 1 bis 3 Kinder um, von Hunden, Katzen und Aquarien ganz zu schweigen. 

Merkt euch Mädels: ein Kombi ist immer gut.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 3. Februar 2012

Vorsätze

für dieses Jahr habe ich ja wider besseren Wissens tatsächlich.

Einer davon ist das verbrauchen von vorhandenen Dingen. Also alle kleinen und kleinsten Shampooflaschen werden leer gemacht, bevor neue gekauft werden. Ich besitze Tiegel und Töpfchen mit Gesichtscremes. Ich nutze sie nicht. Jedenfalls nicht fürs Gesicht.
Meine Gesichtshaut ist extrem empfindlich und entsprechende Pflegecremes duldet sie nicht. Jedenfalls nicht, ohne entsprechend irritiert darauf zu reagieren. Dumm, dass ich das immer wieder vergesse und meine, die Anzeichen von Hautalterung mit Cremes zu behandeln, wäre eine gute Idee. Aber wegwerfen möchte ich die Dinge auch nicht. Die Anschaffung hat ja Geld gekostet. Also werde ich die teuren Gesichtscremes als Handcreme verwenden. Gleiches gilt für die unzähligen Bodylotions, die ich noch herumstehen habe. Wohlgemerkt, nicht die teuren, parfumorientierten. Nein. Die anderen, die irgendwann aus unerfindlichen Gründen in meinem Einkaufskörbchen gelandet sind. Mein Platz im Bad ist limitiert und die ganzen kleinen und etwas größeren Flaschen nehmen Platz weg, der ihnen nicht zusteht. Also werde ich verbrauchen was da ist, bevor ich neu kaufe. Das ist ein schwerer Vorsatz!

Mindestens genauso schwer, wie das Verbrauchen von Vorräten aus dem Keller. Erstens muss ich mir einen Überblick verschaffen. Das allein ist schon eine Sisyphus-Arbeit. Dann muss ich die Inhalte des Regals bewerten.
Kann man Puddingpulver aus dem Jahr 1999 noch gefahrlos verwenden?

Es ist erstaunlich, was ich in den tiefen dieses Regals so finde. Ich hatte ja schon mal erzählt, dass ich zu bestimmten Zeiten im Leben zu Hamsterkäufen neige. So z.B. vor Weihnachten.
Das ist wahrscheinlich eine Prägung aus der Kindheit. In meinen Kinderjahren machten die Geschäfte am Samstag um spätestens 13.00 Uhr zu. Während der Woche war um 18.00 Uhr Schluss. An Heiligabend und Silvester war mittags schon um 12.00 Uhr zu. Montags gabs keinen Friseur und keinen Bäcker und Mittwochs war der Schlachter nur bis Mittags auf.

Die Angst, in einer großen Familie (insgesamt 9 Personen) über die Feiertage auf wesentliche Dinge auf dem Esstisch verzichten zu müssen, war dann doch irgendwie prägend. Und selbst wenn ich ständig versuche, mir das hamstern abzugewöhnen, muss ich jedes Jahr wieder feststellen: es gelingt mir nur in Maßen.

Na denn. Der Frühjahrsputz beginnt, trotz der bitterkalten Temperaturen. Diesmal im Keller. Wegen der guten Vorsätze ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 2. Februar 2012

Der Quell steten Ärgernisses

ist meine Gemeindeverwaltung.

Auch wenn ich vor noch nicht allzu langer Zeit beschlossen hatte, diesen Ärger nicht im Blog zu verarbeiten. Tut mir leid, ich sitze hier und kann nicht anders.

Die Verwaltung der Gemeinde, in der ich lebe, ist rückständig, unflexibel und unfreundlich. 
Neben allgemeinen Dingen wie Öffnungszeiten, die sich eher an den privaten Lebensgewohnheiten der Mitarbeiter, als an Bedürfnissen der Bürger, für die sie eigentlich arbeiten, orientieren, gibt es dann noch die sehr speziellen Mitarbeiter.
Die beantworten dann freundlich lächelnde Nachfragen mit einem knurrigen "Nein. Geht nicht. Ist zu heute." 
Wohlgemerkt, nachdem man mit dem zuständigen Sachbearbeiter telefoniert hat und angekündigt hat, dass man eben vorbeikommt um den Sachverhalt persönlich zu klären.

Vorgestern hatte ich einen Brief abzugeben. Wie lange die inhaltliche Bearbeitung dauert, war mir eigentlich schnurz. Aber es ging um eine Kündigung und da bin ich immer ein bisschen komisch. Ich wollte also eine Eingangsbestätigung. Nur das. Mehr nicht.

Ich habe über eine halbe Stunde warten müssen. Nicht weil es so voll war. Nein. Aber an der Rezeption ist man nicht im Stande, einen Brief entgegenzunehmen, ihn als "Eingegangen am: ....." zu quittieren und dann über die Poststelle im Haus weiterzuleiten. Da wird man dann durchs Haus geschickt, weil nur das Dezernat, an die der Brief gerichtet ist, den Eingang quittieren kann. Und dort darf man sich dann in die Reihe der Wartenden einordnen. Leider sind die dann nicht mit einem Eingangsstempel bedient, sondern möchten inhaltliche Klärung bestimmter Sachverhalte. 

Fassungslose Sprachlosigkeit befällt mich dann. Meine Galle jammert plötzlich auf und ich frage mich, warum es in anderen Verwaltungen so einfach geht. Selbst andere Ämter des Landkreises sind völlig unproblematisch - zumindest was das Eingangsstempeln betrifft. Im Finanzamt steht die Dame sogar vom Schreibtisch auf, unterbricht das Schreiben ihres Phonodiktats und kommt die unglaublichen 6 Meter zur Theke, nur um mir freundlich lächelnd einen Eingangsstempel zu geben!

Ich habe in drei Bundesländern gelebt. Habe mindestens 7 unterschiedliche Gemeindeverwaltungen erlebt, vom dörflichen Rathaus bis zur Verwaltung einer Landeshauptstadt. 
So eine miserable Verwaltung wie die jetzige ist mir dabei noch nicht begegnet. Man soll den Ärger ja dahin tragen, wo er hingehört. Wenn meine tägliche Routinearbeiten erledigt sind, werde ich dem Bürgermeister schreiben. Vielleicht weiß er gar nicht, wie das Leben außerhalb von seiner Verwaltung funktioniert.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 1. Februar 2012

Aktionen

Ich hätte gestern gern gebloggt. Wirklich.
Aber mir fehlte die Ruhe und Muße dazu. Wir haben Kinderzimmer und Schlafzimmer getauscht. Entsprechend war der Aufriss. Das Bild zeigt das Chaos neben meinem Schreibtisch. Wohlgemerkt: das ist nur ein kleiner Ausschnitt! Die Tür zum Arbeitszimmer war vom Schrank zugestellt, dahinter eine Kommode und dann stapelte sich der Kleinscheiß - Irgendwie wird aus "kleinem Schiss" immer ein großer Haufen, wenn er sich bündelt ...


Wie es auf dem Schreibtisch aussah, erspare ich Ihnen- und mir. Um Ihre Vorstellungskraft ein wenig anzuheizen: ich bin froh, dass ich meine Tastatur wiedergefunden habe!
Heute räume ich Reste weg, hänge Gardinen auf und hoffe, dass ich heute Abend Herrin über das letzte Chaos geworden bin.

Nein, sagen Sie es nicht. Ich weiß selber, dass die Planung für diese Woche ganz anders aussah. Jedenfalls was das Buch betrifft.
Aber wozu sind Pläne da, wenn man sie nicht bei günstiger Gelegenheit über den Haufen werfen kann?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia