Montag, 30. Januar 2012

Brrrr,

ist das kalt draußen.

Es ist zu kalt für alles, finde ich.
Dabei habe ich den Frühling schon deutlich gefühlt: Meine zweite Rezension auf Amazon ist da!

Na, dann können sie ja kommen, die Massen der Käuferinnen!
Zweimal wurde meinem Buch "Suchtpotential" oder "süchtig machend" attestiert.- Das höre ich übrigens auch von den Leuten (Frauen!), die mich nur entfernt kennen und sich das Buch aus reiner Neugier zugelegt haben. Sie konnten es nicht weglegen. Das Buch habe Witz, Spannung - und ach. Diese Liebesgeschichte!
Leider geben die wenigsten dieser Leserinnen eine Rezension ab. Schade eigentlich. Wenn Ihnen das Buch gefallen hat, dann bewerten Sie es doch bitte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie ihre Begeisterung für das Buch anderen Lesern mitteilen.

Und wenn Sie noch zweifeln, ob sie es kaufen sollen: ich verspreche Ihnen: Sie werden Alex und die Anderen lieben ... die meist gehörte Frage (im Bezug auf das Buch) der vergangenen Tage war: wie geht es weiter mit Alex?

Tja. Das verrate ich natürlich nicht.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 29. Januar 2012

Wenn man das richtige Buch hat,

dann liest man auch.

Mein Mann hat unserem Kind ein Buch über "Star Wars" mitgebracht. Und dann hat mein Kind gelesen. 45 Minuten am Stück. Zum Teil laut. Und alles andere war abgemeldet, seine Eltern inclusive. Am zweiten Tag in Buch-Besitz hat er dann den verbliebenen Rest gelesen. 



Ich war schwer beeindruckt und froh, dass wir als Eltern diesen Lese-Virus weitergegeben haben. Meine Versuche, irgendwie während des Lesens zu ihm durchzudringen, waren zum Scheitern verurteilt - aber auch das machte mich eher stolz. Schließlich kenne ich das Gefühl, wenn man ein Buch liest, in dem man sich verliert. Alles andere wird gleichgültig und es ist ein Hochgenuss, warm und mollig in eine Decke gekuschelt, in bequemer Lesehaltung in andere Welten abzutauchen. 
Ich wollte Ihnen ein Buch vorstellen, bei dem es mir in Kindheitstagen auch so ging:

"In geheimer Mission durch die Wüste Gobi" von Fritz Mühlenweg.


Gelesen habe ich es das erste Mal in der ersten oder zweiten Klasse. Damals waren es noch zwei Bände, der erste hieß "Großer Tiger und Kompass-Berg", der zweite Band hieß "Null Uhr Fünf in Urumtschi".
Schon allein die Titel waren für mich das Versprechen auf eine hochspannende Lektüre. So vielsagend und geheimnisvoll. Und es stimmte auch: Es ist ein tolles  Abenteuerbuch, mit zwei Kindern in den Hauptrollen.
In verschiedenen Umzugswirren ist der Schmöker leider in der Familie verlorengegangen und ich habe lange gesucht. Zunächst auf Flohmärkten, in Antiquariaten und bei Trödelhändlern. Ich wusste den Autoren nicht mehr, allein an die Titel konnte ich mich noch erinnern. Dank des Internets bin ich dann vor einigen Jahren bei Amazon fündig geworden. Die beiden Bände waren als Komplettband neu verlegt worden. Und ich war nach dem Kauf sehr gespannt, ob mich meine Erinnerung getäuscht hat, oder ob die Faszination, die ich als Kind für diese Geschichte empfunden habe, wieder eintritt. Was soll ich sagen? Ich war als Erwachsene genauso begeistert von dem Buch, wie als Kind.

Ich möchte Ihnen dieses Buch sehr ans Herz legen. Bei Amazon finden Sie das Buch, die Inhaltsbeschreibung und Rezensionen von Kritikern, die ähnlich wie ich, dem Charme dieses Schmökers zuerst als Kind und dann nochmal als Erwachsener erlegen sind! 


Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 28. Januar 2012

Tage,

die gut anfangen, enden manchmal im Desaster.

Dieser hoffentlich nicht.

Ich gebe zu, 11.20 Uhr ist nicht unbedingt ein früher Tageszeitpunkt. Aber ich komme gerade erst aus der Dusche, die ich ob meiner verspannten Nackenmuskulatur heute sehr ausgedehnt genossen habe.
Mein Mann arbeitet derweil schon fleissig im Garten. Bei einem kurzen Kontrollblick nach draußen erwische ich ihn plaudernd mit den Nachbarn und dann bekomme ich über verschiedene Gärten hinweg positive Rückmeldungen über mein Buch.

Innerhalb von zwei Tagen ausgelesen ... toll gefunden ... Werbetrommel bei Bekannten gerührt ... schon das Printformat für März angekündigt ...

Ich bin glücklich. Jetzt warte ich nur noch auf die erste, hoffentlich ebenso enthusiastische Rezension auf Amazon und muss feststellen, dass sich Marketingstrategen wahrscheinlich über mich beömmeln: "Zu blöd, sich Rezensionen zu kaufen - ohne Werbetrommel kein Geschäft"

Wahrscheinlich. So wird es sein. Aber irgendetwas moralinsaures in mir drin weigert sich noch immer beharrlich, mir eine Rezension zu kaufen. Obwohl meine Vorbehalte bei der Ansicht meiner Ranking-Zahl täglich mehr schwinden. Und mir fällt der Bundespräsisdent ein.

Nein. Meine Haltung bleibt: ich wünsche mir dringlich positive Rezensionen. Aber kaufen werde ich mir keine!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Donnerstag, 26. Januar 2012

Klassifizierung

Wenn Sie diesen Blog hier lesen, dann sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie einen "C-Blog" lesen.
Abwertend auch  "Hausfrauenblog", "Katzenblog" oder "Kindergartenblog" genannt.
Die Zugriffszahlen die man täglich hat, werden zur Klassifizierung in "A", "B" und "C" Klassen herangezogen. Meine Zugriffszahlen sind zwar kontinuierlich steigend, aber noch unter hundert täglich. Das ist nichts, im Gegensatz zu den A-Bloggern, die mindestens 1000 Zugriffe pro Tag haben. Die wichtigen A-Blogger sind in der Szene meinungsbildend.

Hm.

Ich bin keine Hausfrau. Habe keine Katze und mein Kind geht in die Schule. Meine Meinung bilde ich mir nicht in Blogs - aber ich bin auch nicht "Szene-tauglich". Was für ein Glück!

Lassen Sie sich nicht beirren.
Kommen Sie trotzdem hier vorbei und lesen Sie mein Geschreibsel. Sie gehören nämlich zu denen, die einen der guten Blogs lesen. Wirklich spannend in der Szene ist nämlich immer das, was noch nicht alle kennen.

Psst! Das hier ist ein Insider ... behalten Sie meine Blogadresse für sich!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 25. Januar 2012

Blinde Zerstörungswut

hatte es vernichtet.

Die Fensterläden waren brutal aus den Halterungen herausgerissen. An den Hauswänden klebten nur noch die jämmerlichen Reste der einstigen bunten Verkleidung und die Schmuckziegel des Daches waren mit einer derartig blindwütigen Gewalt zerstört worden, die nur als sinnloser Psychoterror verstanden werden konnte. Vor dem Haus lagen Unmengen an Unrat: die Schuttreste der Wandverkleidung sammelten sich im Vorgarten. Der ehemals so schöne und stolze Prachtbau war blind und hemmungslos zerstört worden und um so erschütternder war die Erkenntnis über die Täterschaft:
Es waren Kinder.
Eigentlich stammten sie aus gutem Haus. Die Eltern gebildet, beruflich und sozial gut eingebunden, und doch muss man sich fragen, welche Erziehungssünden die Eltern begangen haben mögen. So hatten diese angeblich wohlerzogenen Kinder, die noch nicht strafmündig waren, ohne Rücksicht auf die Besitzerin des Hauses, eine alte Frau, das gesamte Haus demoliert. Bestürzend war dann auch die Erkenntnis, das die Kinder bei ihren Taten Unterstützung von mindestens einem Erwachsenen gehabt haben mussten.
Die Kinderpsychologin Frau Dr. Sorgenfrei äußerte sich zu dem entsetzlichen Gewaltexzess wie folgt:
"Nach außen sehen solche vermeintlich geordneten Familienverhältnisse oft harmonisch aus. Die Familie tut alles, um den Schein zu wahren. Im Hintergrund spielt aber häufig emotionale Vernachlässigung eine große Rolle. Bei diesem konkreten Fall ist besonders bemerkenswert, dass mindestens eine Mutter an der Zerstörung mitgewirkt haben muss. Zu entschuldigen ist das nicht. Nur zu erklären mit einer permanten Zuckerunterversorgung, die die Steuerung der Synapsen im Gehirn fehlerhaft werden lässt und im Ergebnis zu einer zu solchen Handlung führen kann."


Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 24. Januar 2012

Waschsoda,

habe ich gestern gelernt, soll sich hervorragend zum reinigen des Backofens eignen.

Man nehme 2 Teelöffel Waschsoda auf einen halben Liter Wasser. Dann füllt man diese Mischung in eine Sprühflasche und sprüht den Backofen großzügig damit ein. Dann lässt man diese Mischung bei 100° etwa eine Stunde wirken.
Danach lässt sich der Backofen leicht auswischen.

Okay. Mein Backofen hats nötig. Nicht, dass es viele andere Gegenstände und Flächen in meinem Haushalt nicht auch bitter nötig hätten. Aber der Backofen wäre wirklich mal dran. Sozusagen als Starter.

Damit Sie sehen, was ich meine: Waschsoda bei Amazon. Das Zeug scheint ein wahres Wundermittel zu sein. Info bei Wiki und hier gibts auch noch ein paar nette Infos: Wie verwende ich Waschsoda?

Ich habe also beschlossen, den Frühjahrsputz zu starten. Vorausgesetzt, dass ich in der Drogerie Waschsoda bekomme. Dann mache ich diesem dreckigen Winter, der sich gestern erdreistete Schneeflocken zu senden, den Garaus. Der gammelige Weihnachtsduft wird durch Frühlingsfrische ersetzt.
Der erste Tulpenstrauß wartet schon auf mich und die Fresien, die ich so liebe, sind auch bald da. Die Weihnachtsdeko ist schon weg, die Weihnachtstischdecken sind gewaschen, gebügelt und werden demnächst auch weggeräumt. Dafür kommen dann die zarten, lichten Frühlingsfarben auf den Tisch.

Es tut mir leid, aber dabei kann ich überhaupt keine Schneeflocken gebrauchen. Also, Winter. Verpiß dich!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 23. Januar 2012

Mein Mutterherz

jammerte heute morgen entsetzlich.

Das Päckchen, dass früh zu mir ins Bett gekrabbelt kam, war ganz warm, verschlafen und verschmust.

Vor längerer Zeit, als Schule bei uns ein Thema wurde, habe ich ihm erzählt, dass ich mir als Kind immer gewünscht habe, mit dem Bett in die Schule fahren zu können.
In den kalten Wintermorgen, in denen ich mich so früh aus dem Bett quälen musste, um als Fahrschülerin zur Schule zu kommen, habe ich die letzten Minuten im Bett ausgekostet und mir das himmlisch vorgestellt: Noch ein wenig liegen zu bleiben und dann, kurz vor Schulbeginn mit dem Bett losdüsen.
Die Wirklichkeit war anders:
Bis zum Bahnhof musste ich eine Viertelstunde laufen, das waren etwa 1,5 Kilometer. Dann musste ich mit dem Zug zwanzig Minuten bis zur Schule fahren und dann hatte ich nochmal zehn Minuten Fußweg. Im Winter war es grauenvoll. Überall kalt und zugig und man selbst noch so unendlich müde, aber mit der schweren Schultasche.
Ich kann mich so gut daran erinnern und das Mitleid hat mich übermannt, als ich meinen kleinen Schnuffel neben mir schnarchen hörte. Das hat mein Herz erweicht, und ich hab ihn in die Schule gefahren, obwohl es nicht regnet, die Temperaturen normal sind und es außer meinem Mitgefühl für ein müdes Kind keinen Grund gab.

Der Wunsch, mit dem "im Bett in die Schule fahren zu können" hat sich bei mir irgendwann gegeben. Der unbestreitbare Vorteil der späteren Jahre als Fahrschülerin war, dass man im Zug in relativer Ruhe Hausaufgaben abschreiben konnte. Noch für eine Klassenarbeit lernen konnte. Sich lebhaft mit den Freundinnen austauschen konnte. Oder aber die männlichen Objekte der Begierde beobachten konnte.
Das waren die Dinge, die wir als Fahrschüler den Ansässigen voraus hatten und um die kleinen Freiheiten, die wir hatten, wurden wir auch beneidet. Wir konnten durchaus mal einen Zug "verpassen", wenn es uns in den Kram passte... und der anbetungswürdige Knabe aus der Parallelklasse zufällig auch noch da im Bahnhof rumhing.
Und überhaupt, der Bahnhof! Er hatte den Hauch eines verrufenen Platzes. Es war schmutzig, es war laut und es gab eine Wartehalle, die immer voll war und nach Rauch stank. Der Bahnhof war der Treffpunkt der Schüler, der Mittelpunkt der kleinen Klatsch-und Tratschwelt und der Ausgangspunkt für unzählige Flirts.

Ach. Was hätte ich alles verpasst, wenn ich mit dem Bett in die Schule gefahren wäre!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 22. Januar 2012

Ranking

Seit mein Buch veröffentlich ist, habe ich eine neue Sucht:
Mein Verkaufsranking in Amazon abfragen.

Gestern bin ich vom morgendlichen Platz 1594 auf das nächtliche 8488 abgestürzt . Heute morgen bin ich wieder hochgerutscht und liege gerade bei 2093 bei den verkauften Büchern. Ich möchte noch nicht an heute Abend denken. Wenn ich nichts verkaufe, hänge ich wieder ganz weit hinten.

Ich vergleiche mich immer mit einer anderen Autorin, die im Ranking ganz weit vorn ist - deren Buch mir aber nicht so gut gefällt. Das ist frustrierend!
Gut, sie hat ihr Buch zwei Monate länger veröffentlicht und hat das Weihnachtsgeschäft mitgenommen, was ich nicht geschafft habe. Außerdem hat sie Rezensionen (die ersten waren bestellt oder gekauft ...)
Aber ist das alles ein Grund, mein Buch nicht zu kaufen?

Wenn man sich den Bereich "Produktinformationen" bei Amazon genauer anschaut, dann kann man interessante Daten finden. U.a. gibt es Bücher, die überhaupt keinen Verkaufsrang haben.
Was schließen wir daraus? Genau. Nichts verkauft.

Bei einem "Liebesroman", dessen Leseprobe ich mir gestern reingepfiffen habe, ist mir ganz übel geworden. Das fand ich der Veröffentlichung nicht wert. Niemals würde ich mir dieses Buch kaufen. Und richtig: der Verkaufsrang war jenseits der 36.000.

Tja. Ich habe Bücher verkauft. Ohne Rezensionen.
Da bin ich mit jedem Platz unter 10.000 gut bedient, oder?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 20. Januar 2012

Es ist schon wieder Freitag

und ich muss schon wieder einkaufen. Ich freu mich drauf ... - gibt es eigentlich einen Ironie Smilie? Muss ich mal recherchieren.

Nun gut. Also, ich muss einkaufen. Ich bin ja mittlerweile so weit, dass ich denke, der wahre Krieg der Geschlechter findet beim Einkaufen statt. Letztens habe ich erst wieder beobachten können, wie ein alter Mann (mit Hut!) am Steuer eine stark gehbehinderte Frau auf dem Parkplatz fast umgefahren hätte. Er hat sie nur ganz knapp verfehlt.
Ich stand daneben, hatte das unglückliche Wendemanöver und die Folgen schon erahnt und bin wohlweislich einen Schritt zurückgetreten. Die Frau konnte das nicht. Laut und aufgeregt schimpfend, so auf dem Fußgängerweg, zwischen parkenden Autos und dem Einkaufswagen-Container, stand sie entrüstet da.
Und stieg anschließend bei dem alten Knacker ein. War wohl ihr Mann ...

Ja, so ist das Leben. Je öfter ich bewusst meine Umgebung beobachte und den Wahnwitz wahrnehme, der sich in den einfachsten Lebenssituationen zeigt, je mehr komme ich zu der inneren Überzeugung: kein Film kann die Absurdidität des realen Lebens toppen. Übrigens auch kein Buch.

Also gehe ich dann mal los. Mit Einkaufskörbchen und wachem Blick. Und wenn ich zurückkomme, dann habe ich nicht nur einen vollen Kühlschrank, sondern auch wieder eine neue Szene aus dem realen Leben. Ob ich sie dann im neuen Buch oder im Blog verwurste, kann ich mir aussuchen. Aber verbrauchen werde ich sie. Denn das gehört zu den guten Vorsätzen, die ich mir trotz des guten Vorsatzes, keine Vorsätze für das Jahr 2012 zu haben, vorgenommen habe: Das zu verbrauchen, was da ist. Darüber erzähle ich dann gelegentlich.
Wenn ich keine neue Szene vom einkaufen mitbringen sollte ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Donnerstag, 19. Januar 2012

Unter Bekannten

ist die Resonanz durchweg positiv, wenn ich den kleinen Werbezettel für mein Buch verteile. Neben Erstaunen: "Ehrlich, das hast du geschrieben?!" und der Feststellung: "Ich könnte auch ein Buch schreiben", kommt relativ schnell das "Ach. Als E-Book. Na wenn es gedruckt wäre, würde ich es kaufen ..."

Das ist dann der Moment, in dem ich sage: "Ja, eine Printversion ist geplant und soll im Frühjahr, wahrscheinlich März/April kommen. Dann mache ich auch die erste Lesung."

Und ich sitze jetzt am Schreibtisch und anstatt das nächste Projekt zu bearbeiten, hänge ich wieder an Rheingau-Roulette. Druckereien suchen, Angebote erfragen und dann auch noch vergleichen.
Wenn wenigstens alle die gleichen Termini verwenden würden. Aber nein, ich muss mich neben meinem Schreiberjob, dem Buchsatz-Lehrling, Marketing-Versucherin nun auch noch als Druckerfachfrau beweisen und mich in die Untiefen des Druckerfachwissens einarbeiten. Das nächste ist dann der Poststellenjob, bei dem ich mir die Versandbedingungen der Versender merken muss, um kostengünstige Buch-Päckchen zu packen.

Ach, son Verlag macht nur Arbeit!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 18. Januar 2012

Das Dschungelcamp 2012

stößt ab und fasziniert zu gleichen Teilen. Jedenfalls mich.

Gestern Abend, als ich in Gedanken an Ramona Leiß leise vor mich hin würgend in meinem Bett lag, habe ich darüber nachgedacht, was da im Camp in Sachen menschlichem Verhalten passiert. Oder auch nicht passiert. Gleichzeitig ist mir die Schiffskatastrophe von Italien eingefallen, und auch da habe ich über das menschliche Verhalten in Krisensituationen sinniert.

Das Eine ist eine willentlich in Kauf genommene Situation. Im vollen Bewusstsein dessen, was einen erwarten könnte.
Das Andere ist eine Situation, die man als mögliche Gefahr im hintersten Hirnwinkel abgespeichert hat, dieses Wissen aber aus guten Gründen verdrängt, wenn man sich auf ein Schiff begibt.

So.
Zwei sehr unterschiedliche Ausgangssituationen, die aber im Endergebnis das Gleiche hervorbringen: die ungeschminkte Wahrheit über einen selbst und den wahren Charakter, den man in kritischen Situationen nicht mehr verbergen kann. Und sie zeigen das menschliche Verhalten in seinem gesamten Spektrum:
Ob man einem anderen hilft und teilen kann, ob man sich und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, ob man sich situativ adäquat verhalten kann, ob man zur angemessenen Kommunikation fähig ist ... komisch. Irgendwie wulfft hier was, oder?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 17. Januar 2012

Das Unwort des Jahres

ist "Döner-Morde".

Was für eine Wortkonstruktion. Allein schon die Überlegung, das Döner ermordet werden können, ist ein Unding. Die armen Döner sind schon tot, wenn sie auf den Spieß gesteckt werden. Allerdings ist die Wortschöpfung "Un-Wort" genauso ein merkwürdiges Konstrukt, wie "Döner-Morde".

Ich habe kein persönliches Unwort oder Wort des Jahres. Aber ich habe eine neue Maßeinheit - seit Dezember letzten Jahres:
Die Entfernung zwischen zwei Fettnäpfchen wird mit einem "Wulff" ausgemessen.
Diese geniale Schöpfung ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich weiß nicht mehr, in welchen Tiefen des Internets ich diesen Hinweis gefunden habe, aber er hat mich nachhaltig beeindruckt.
Momentan liest man ja eher wenig über den Herrn Bundespräsidenten. Das wird ihn sicherlich in seiner konsequenten Dauer-Aussitzhaltung bestärken. Andere Menschen haben soviel Sitzfleisch nur auf dem Klo. Und was kommt dabei raus? Genau: Sch****

Können Sie diesen Mann noch ernstnehmen? Ich nicht. Den Schnipsel aus einer Rede von ihm möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Das folgende Zitat ist ein Ausschnitt aus einer Rede des Bundespräsidenten, gehalten am 17. September anlässlich des 3. ver.di-Bundeskongress  (Link zur vollständigen Rede)


Zitat: ... Darin steckt sozialer Sprengstoff. Denn es ist ein menschliches Urbedürfnis, dass es fair zugeht. Man will in einer Familie, man will in einer Gemeinde, man will in einer Gruppe, auch in einer Gewerkschaft, dass es insgesamt fair zugeht. Man lässt nicht zu, dass es zu viele Trittbrettfahrer zu Lasten des Ganzen gibt. Es ist Konsens in unserem Land, dass es kein Missverhältnis von Leistung zu Gegenleistung geben darf. Aber es gibt manche, die haften für nichts, erhalten aber Gelder, als würden sie persönlich haften. Und es gibt andere, die haften ganz persönlich für Leben und Tod von Menschen und erhalten dafür tagtäglich zu wenig Anerkennung. Es ist bedrückend, dass es Gruppen in unserer Gesellschaft gibt, die den Eindruck vermitteln, in abgehobenen Parallelwelten zu leben. Und die ihre Ansprüche aus einer vermeintlich hohen Leistung ableiten, die am Ende keine ist und der gesamten Volkswirtschaft schadet.
Wer zur Elite eines Landes gehören will, muss Vorbildfunktion und auch Verantwortung übernehmen – ohne Wenn und Aber. ... Zitatende

Ich bin ohne Worte, wenn ich so etwas lese. Aber Heinrich Heine (Deutschland. Ein Wintermärchen) fällt mir ein: Wasser predigen und Wein saufen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 16. Januar 2012

Heute

ist für mich der eigentliche Arbeitsbeginn in diesem Jahr. Alles, was ich seit dem ersten Januar bis gestern gemacht habe, war eher ein "dahindümpeln", jedenfalls, was meine Schreib-Projekte angeht.
Ich habe bisher Reste des letzten Jahres abgearbeitet, die anstehenden aktuellen Arbeiten erledigt und mich auf das konzentriert, was seit Weihnachten das Herz meines Kindes beschäftigte: der Geburtstag.

Nun. Der Kinder-Geburtstag ist überstanden. Ohne Verletzte, ohne nennenswerte Schäden am Haus und ich glaube, zur Zufriedenheit aller.

Jetzt habe ich keine Ausrede mehr. Selbst die Häufchen um meinen Schreibtisch herum bieten keine Ablenkung. Es braucht fünf Minuten, um die Klamotten, die ich der Gäste wegen aus der Flurgarderobe genommen und dort zwischengelagert habe, wieder ordentlich aufzuhängen.
Ich könnte noch ein Päckchen für meine Mutter fertig packen. Aber das muss ich nicht jetzt machen. Auch heute Nachmittag könnte ich mir dafür Zeit nehmen.

Also, auf gehts!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 13. Januar 2012

Freitag, der 13.

Sind Sie abergläubisch?

Ich nicht.

Meistens nicht. Wenn der Tag allerdings so weitergeht, wie er sich heute Morgen bei mir gezeigt hat, ändere ich meine Meinung.

Der Schulbus kam nicht. Oder, falls er doch noch gekommen ist, so spät, dass ich mein Kind (und andere) schon mit dem Auto in die Schule gefahren habe. Die Kinder also umsonst zur Bushaltestelle gehetzt, sich im Wind blaugefroren und dann kommt diese blöde Sardinenbüchse nicht.

Ein Fingernagel ist mir abgebrochen. Schon wieder. Ich hasse es. Es passiert mir immer dann, wenn ich denke, "Oh, nochmal feilen und dann kann ich mal bunten Lack drauftun". Und dann, kurz danach: Peng. Abgebrochen. Das wars mal wieder mit dem bunten Lack für die nächsten drei Wochen.

Mein Einkaufszettel hat sich in Luft aufgelöst. Jetzt muss ich den ganzen Schmadder neu überlegen und aufschreiben. Das ist blöd, aber nicht dramatisch. Dramatisch daran ist, dass ich mich nicht mehr an alles erinnere, was da drauf stand. Dieser Zettel war nämlich nicht nur ein schnöder Einkaufszettel, er war sozusagen die ultimative Sammlung aller Dinge, die ich für den Event morgen brauche. Ein Event, der mich und meinen Mann fordern wird:

Ich sage nur: Kindergeburtstag!

Spüre ich da schadenfrohes Mitleid bei Ihnen? Sparen Sie es sich. Sonst jage ich eine schwarze Katze bei Ihnen vorbei. Von links!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 11. Januar 2012

Bewerbung

Sehr geehrte Damen und Herren der Bundesversammlung.

Ich präsentiere Ihnen hiermit meine Bewerbung zur Bundespräsidentin der Bundesrepublik Deutschland. Damit Sie eine Vorstellung von meiner Person bekommen, stelle ich mich kurz vor:

Ich bin eine verheiratete Frau in den besten Jahren. Ich bin in zwei Berufen ausgebildet, habe in diesen und zwei anderen gearbeitet und zwischendurch sogar mal (ohne Abschluss) studiert. Das spricht sehr für mich, weil bei mir nie ein unehrenhaft erworbener Doktortitel zu beanstanden wäre.

Das Haus in dem ich wohne, ist gemietet. Es gibt keine Leichen in meinem Keller, weder echte noch sprichwörtliche. Alles was ich habe, ist ordentlich in Deutschland versteuert - es ist ehrlich gesagt auch nicht sehr viel. Ich habe keine (unbekannten) Konten im Ausland. Meine Bankkontakte sind ehrenhaft und ich habe keine Schulden. Auch keine zu besonders günstigen Darlehenskonditionen.
Wenn ich mit Freunden in den Urlaub fahre, so bezahlt jeder für sich. Wenn ich bei Freunden übernachte, dann tue ich das gern - auf der Gästecouch oder im Gästezimmer, so wie das in meinen Umfeld Sitte ist. Normalerweise sind meine Freunde bei Besuchen auch anwesend, damit wir zusammen kochen und klönen können.

Meine Familie ist unspektakulär bürgerlich. Aber nicht elitär. Mein Mann und ich leben in einer liebevollen Partnerschaft und sind schon sehr lange zusammen. Bisher ist ein Austausch des Partners auch nicht vorgesehen. Mein Mann ist sogar Schloss-Tauglich.

Wir haben ein Kind. Das bedeutet, dass ich über die Erfahrung einer Geburt verfüge, eine so existenzielle Erfahrung, die Männer höchstens in Kriegszeiten erleben. Dieses körperlich und seelisch einschneidende Erlebnis ist eine unabdingbare Vorraussetzung für das entspannte Umgehen mit nachfolgenden gesellschaftlichen Diskriminierungen von Müttern und lehrte mich, wie (klamm-)heimlich die  Benachteiligung von Frauen in Deutschland funktioniert.
Ohne unangenehm aufzufallen kann ich mich anstandslos in verschiedenen gesellschaftlichen Kreisen bewegen. Ich verfüge über Intelligenz, auch über soziale Intelligenz und bin im Stande, mich schnell auf andere Menschen einzustellen. Eine durchaus wichtige Eigenschaft als Bundespräsidentin, deren Zeitkontingent bei öffentlichen Anlässen begrenzt ist.

Aufgrund meines beruflichen Lebens ist mir das agieren vor anderen Menschen vertraut. Auch mehrjährige Führungserfahrung kann ich vorweisen. Sowohl im öffentlichen Dienst, als auch in der Privatwirtschaft. Ich kann gut Reden halten und auch selber schreiben. Sogar meine Bücher verfasse ich selber. Entsprechende Kritiken hingegen nicht. Aber ich kaufe sie auch nicht. Meine Medienerfahrungen beschränken sich auf einige wenige Kontakte und daher bin ich in dem Bereich eher ein Lehrling - aber da wäre ich ja nicht die erste Bundespräsidentin, der das so geht.

Meine politische Überzeugung ist auf einen einfachen Nenner zu bringen: 
Ich habe eine Haltung! Sie ist zutiefst humanistisch, aber auch pragmatisch und nicht an politische Parteien gebunden. Ich bezeichne mich als Menschenfreundin im besten Sinne, die die soziale und wirtschaftliche Verantwortung für Land und Leute als gesellschaftliche Aufgabe aller Menschen im Land betrachtet. Ich bin parteilos und unabhängig von Seilschaften jeglicher Coleur.

Ich freue mich auf eine positive Rückmeldung von Ihnen. Gern sende ich Ihnen meine vollständige Bewerbungsmappe mit einem Lichtbild neueren Datums zu.

Mit freundlichem Gruß,
Sia Wolf


Dienstag, 10. Januar 2012

Geschenke

sind schön. Meistens jedenfalls.

Ganz besonders schön sind die unerwarteten Geschenke. Heute morgen habe ich eins bekommen: Zeit.

Mein Morgen war mit einer Aufgabe anderweitig verplant und nun hat sich diese Aufgabe erledigt. Meine Anwesenheit ist nicht erforderlich.

Auf den ersten Moment erfolgte Freude. Geschenkte Zeit!
Nicht, dass ich die ursprüngliche Aufgabe als unangenehm empfunden hätte, nein, gewiss nicht. Aber die Tagesplanung stand. Aufgrund von diversen geplanten Aktivitäten in dieser Woche ist Zeit ein wahrer Schatz.

Aber was soll ich sagen? So schön unerwartete Zeit-Geschenke sind, sie sind eben unerwartet.
Das Dumme ist, all die Tätigkeiten, die man unangenehm berührt aus Zeitgründen nach hinten geschoben hat, könnte man jetzt erledigen. Ach je.
Und nun sitze ich hier, an meinem Schreibtisch und überlege.
Sollte ich dieses Geschenk pragmatisch nutzen oder einfach verpulvern?
Ich höre mich seufzen. Auf jeder Etage des Hauses wartet Arbeit auf Erledigung.

Ich könnte mein Steuerformular ausfüllen. Morgen muss es weg.
Oder ich könnte die Wäsche machen. Steht in drei Körben dämlich rum und wartet. Ich könnte auch die noch am Trockner hängende Wäsche abnehmen. Zwei neue Maschinen ansetzen.
Die Küche putzen.
Den Keller aufräumen - ach nein. Das ist ein Monatsprojekt. Mindestens.

Wissen Sie was ich machen werde? Ich werde einen Kaffee trinken, mir Musik anmachen und mich meinen diversen Papier-Verpackungs-Kalender-Bücher-Häufchen widmen, die sich schon wieder klammheimlich um meinen Schreibtisch herum angesiedelt haben. Und wenn das geschafft ist, dann werde ich mir noch einen Kaffee machen und mich dem Steuerformular widmen - obwohl, da werde ich wohl eher einen Schnaps brauchen ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 8. Januar 2012

Ein nackter Mann

Mein Buch handelt von einer Frau, die sich in ihrem Leben neu zurechtfinden muss. Unter anderem macht ihr dabei ein appetitlicher Pfarrer zu schaffen.

Ein Grund für meinen Mann, mir ein Geschenk mitzubringen. Die Bilder davon kann ich Ihnen nicht vorenthalten:


 

Die ersten Exemplare sind verkauft. Rezensionen gibt es noch keine - wäre auch ein bisschen früh. Immerhin sollen die Leute das Buch erst lesen. Und Freunde wollte ich nicht dazu auffordern, Rezensionen zu schreiben. Diese falschen "Belobigungen" erkennt kann man gut. Alle 5 Sterne und meistens die erste Rezension, die verfasst wurde.
Nein. Das mache ich nicht. Bei mir soll es schon ehrlich sein. 
Obwohl mein Mann angeregt hat, ich sollte so einen leckeren Schokoladenmann als Preis für die erste gute Rezension ausloben. 
Nun ja. Ich werde darüber nachdenken. Wenn in einem halben Jahr noch immer keine Rezension geschrieben wurde ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 7. Januar 2012

Update, 7.01.2011

Eine Leseprobe finden Sie jetzt in der oberen Zeile meines Blogs unter "Leseprobe". Klicken Sie mal drauf!

Viel Spass beim Lesen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Werbung

für das Buch ist jetzt Pflicht. Sonst wird das ja nichts, mit dem verkaufen. Gestern habe ich an der Gestaltung von Werbemitteln gearbeitet und abends hat mein Mann mir den Entwurf mitgebracht. Ich möchte ihn Ihnen nicht vorenthalten:


Das ist ein kleines Plakat, gut geeignet für kleinere Räume. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mir ;-) 
Ich schicke Ihnen gern die PDF-Datei zu: Sia.Wolf(at)web.de

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 6. Januar 2012

Das Leben

ist eins der schwersten. Das wird der Herr Bundespräsident zur Zeit sicher auch fühlen.

Bei mir gehts nicht um falsche Aussagen, reinreden in die Pressefreiheit und ähnliche "Peanuts".

Bei mir gehts nur um ein Cover, dass ich versehentlich auf dem Weg der digitalen Veröffentlichung verschoben habe.
Oder ist es doch so, wie bei Wulff und Bild? Ich habe es nicht verschoben, sondern es war von Anfang an falsch angelegt?
Ach nein. Bei Wulff und Bild war ja alles ganz anders. T´schuldigung Herr Präsident.

Wissen Sie, was mich an dieser ganzen Chose so irritiert? Eine Regel unter Konservativen ist: Unter Freunden verleiht man kein Geld.
Man verschenkt es. Oder man bezahlt für etwas. Aber man leiht es nicht.
Hr. Wulff ist ja ein Konservativer. So richtig konservativ.
So einer vom alten Schlag, der die alte Frau gegen eine passende neue, Dekorative austauscht. Die passt auch viel besser ins Schloß.
Komisch, irgendwie kriege ich den optischen Unterschied zwischen Frau Wulff 2 und Frau zu Guttenberg gedanklich gerade gar nicht so hin. Oder sind die geklont?
Und die konservative Haltung von Guttenberg und Wulff scheint ja so ähnlich zu sein, wie die blondierte Haarpracht ihrer Frauen. Der sprachliche Umgang mit eigenen Unzulänglichkeiten ist beispielsweise erschreckend gleich:
Nicht "Ich" habe etwas getan. Bei den Herren wird alles unter "man" abgetan. Man hat ... Man wird ... Man kann ...

Okay, dass kann ich auch:

Auf dem Wege der digitalen Veröffentlichung hat man mir mein Buchcover verschoben und jetzt sieht es nicht so aus, wie es geplant war.
... und jetzt schieb ich noch etwas Opferhaltung nach: ... und deshalb sind die Verkaufszahlen auch so mies.

Na also, geht doch!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 4. Januar 2012

update E-Book!

Es ist ab sofort erhältlich:

http://www.amazon.de/Rheingau-Roulette-ebook/dp/B006TF9ERA/ref=sr_1_21?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1325699863&sr=1-21

viel Spass damit!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Heute Nachmittag um 15:45 Uhr:

ich habe auf den Button "veröffentlichen" gedrückt:


Es wird etwa 2-3 Werktage dauern.

Dann ist Rheingau-Roulette als E-Book für Kindl über Amazon.de unter der ISBN: 978-3-9814947-0-9 zu beziehen.

Das Buch hat 519 (433) Normseiten, eine Normseite entspricht 1500 (1800) Zeichen pro Seite. Als E-Book Nutzer kann man die Textgröße variieren, daher ist die Angabe von Seitenzahlen schwierig, um die "Schwere" des Buches zu beurteilen. Um den Umfang des Textes zu erfassen, bietet sich die Angabe von Normseiten an. Da es aber verschiedene Berechnungen für die Normseite gibt, habe ich mich entschieden, die Zeichenanzahl zu veröffentlichen. Kann dann jeder selber nachrechnen. Der Umfang des Buches entspricht jedenfalls dem eines durchschnittlichen dicken Urlaubsschmökers!

Hier kommt nochmal der Klappentext:

Rheingau-Roulette (779 906 Zeichen, 519/433 Normseiten)

Die hübsche Logopädin Alexandra betreibt mit ihrem Freund eine gemeinsame Praxis. Nachdem Oliver sie mit einer anderen betrügt, verlässt sie ihn und ihre alte Heimat und sucht eine berufliche Neuorientierung. Auf dem Land findet sie nach dem Tod ihrer geliebten Oma ein Zuhause und in diesem idyllischen Dorf beginnt sie sich ihre Zukunft neu aufzubauen. 
Jedoch gerät ihr neues Leben plötzlich aus dem Takt: ein mysteriöser Bildhauer und ein gut gebauter Pfarrer bringen ihre gerade wieder ausbalancierte Gefühlswelt völlig durcheinander. In welcher Gefahr sie in dieser anscheinend so heilen Welt schwebt, nimmt sie erst wahr, als es fast zu spät ist ...

Rheingau-Roulette ist eine Liebesgeschichte. Jedenfalls überwiegend.


Für die Smartphone-Nutzer: es gibt die Kindl-App, die sich hervorragend eignet, um (Kindl) E-books zu lesen. Auch gut geeignet für das Ipad.
Das Buch im E-pub Format kommt gelegentlich demnächst. Die Printvariante braucht noch ein bisschen. Ich schätze März/April.

Was soll ich sagen? Ich bin ein bisschen stolz auf mich!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

kindl

ist ok.

Die Vorarbeiten dafür sind ... übel.
"Word" ist das letzte unter den Textverarbeitungsprogrammen. Darüber gibts gelegentlich noch einen hasserfüllten Blog.

Ich quäle mich. Seit heute morgen sitze ich und arbeite daran. Immer stimmt irgendein Detail nicht.

Heute mag ich nicht mehr. PAUSE! Das mach ich jetzt. Wenn es heute doch noch ein Erfolgserlebnis geben sollte, lasse ich es Sie wissen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Ich habe noch nie verstanden, nach welchen Kriterien "Word" seine Formatierungen ändert. Man stellt "Standard" auf seine Bedürfnisse ein. Und "Word" macht, was es will.

Montag, 2. Januar 2012

Lachs auf Gemüse- ein Reste-Essen

Am ersten Feiertag des Jahres gabs bei mir Reste zu essen.

Also, nicht "Reste" im eigentlichen Sinne, sondern das, was noch im Kühlschrank war und während der Feiertage auf sein Ende wartete. Aber auch ich kann nur essen. Wenn es reicht, dann ist es genug.

Auch mein Mann, der bekanntermaßen deutlich mehr als ich essen kann, streikte bei den Massen, die sich angesammelt hatten. Beim Einkauf war er dabei (er gehört zu den Männern, die man im Weihnachtstrubel mitnehmen kann. Er steht nur selten im Weg rum und schmutzt auch nicht ...) und auch er hat die Menge der Feiertage und das, was man in dieser Zeit essen kann, völlig überschätzt.

Wir haben zuviel eingekauft. Wie jedes Jahr. Und nun habe ich die Reste verarbeitet, damit die Lebensmittel nicht weggeworfen werden müssen.
Was soll ich sagen?!
Ich bin glücklich. Ich bin einfach eine gute Backofen-Reste-Köchin. Ehrlich. Ich bin die schlechteste Kurzbraterin, die ich kenne. Aber Backofen-kochen kann ich. Und ich liebe es. Alles zusammenmischen, was man hat, ab in den Ofen und brutzeln lassen. Nur die Hälfte vom Gestank, es schmeckt und  es kommt in den meisten Fällen nicht auf die Minute an - herrlich.
Was gabs denn?

Lachsfilet auf Gemüsebeet.

Ich hatte noch Zucchini, Lauchzwiebeln und Tomaten. Das habe ich alles kleingeschnibbelt, gesalzen, gepfeffert und mit Olivenöl beträufelt. Das Ganze habe ich großzügig mit getrockneten italienischen Kräutern versehen und gut vermischt. Alles in eine Auflaufform geben.
Den Lachs (tiefgefroren) hatte ich angetaut, dann gewaschen und auf das Gemüsebeet gelegt. Gesalzen, gepfeffert und mit frisch gepresstem Orangensaft überzogen. Dann Kräuterbutter in Scheiben geschnitten, auf den Lachs gelegt, eine Orange in Scheiben geschnitten und zwischen die vier Lachsscheiben drapiert und ab - bei 200 Grad in den Ofen.

Dort hat es eine gute halbe Stunde gebruzzelt, dann habe ich süße Sahne (mit irgendeiner passenden Maggi-Tüten-Variante) dazugekippt und nochmal bruzzeln lassen. Etwa 20 Minuten.

In der Zwischenzeit hatte ich Reis gekocht (Zwiebeln anschwitzen, 1 Tasse Reis dazu, kurz mit Curry und Kurkuma anbraten und mit 2 Tassen Gemüsebrühe aufkochen lassen.) und Blumenkohl, der mit in Butter gerösteten Semmelbröseln überzogen wurde .

Weil ich nicht gern allein koche, habe ich ein Glas Sekt dazu getrunken. So fängt das neue Jahr gut an: Reste weg, auch der Sekt von gestern und die Köchin ist glücklich!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S.: Das Glück der Köchin währt nur solange, wie der Hosenbund noch problemlos zugeht. Ab heute werden die WWs wieder bei mir die Speisezettel diktieren. Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Sonntag, 1. Januar 2012

Prost Neujahr 2012

Ich heiße Sie im Jahr des Drachens herzlich willkommen.

So sieht mein kleiner Begleiter für 2012 aus:



Ich gebe zu, es gibt Schönere. Aber das ist mein Drache, selbst in Blei gegossen am Silvesterabend. Er heißt Slüssel. Das "S" am Anfang muss man lispeln. Das fand er schön ... Er hat einen Sprachfehler. Sie dürfen raten, welchen ...
Er ist oft schlecht gelaunt, stinkt ein bisschen und macht auch sonst nicht soviel her. Aber wie gesagt, es ist meiner. Er wird mir Glück und Zufriedenheit bringen. Wenn nicht, kommt er am Ende des Jahres in die Tonne.

Ich hoffe, Sie hatten einen ebenso guten Start ins neue Jahr, wie ich.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia