Samstag, 31. Dezember 2011

Jahresrückblick oder Ausblick aufs neue Jahr?

Ja, ich werde einen kurzen Rückblick schreiben, ich hatte nämlich gestern etwas vergessen:

Das Olivenbrot kommt bei ca 220 Grad (Umluft 180 - 200) in den Ofen. In die Fettfangschale einen guten halben Liter Wasser schütten. Und das Brot etwa 45 min. abbacken.
So, das war der Rückblick. Sollte ich weiter zurückschauen? Och nö. Warum auch. Ich würde wertvolle Lebenszeit für Dinge verschwenden, die gewesen sind, und die ich nicht ändern kann.

Und der Ausblick? Wie wird das neue Jahr werden? Ich könnte mir jetzt eine Schaufel Hühnermist holen und versuchen, diesen Dreck auf Nachrichten aus 2012 zu untersuchen.
Oder ich befrage die TV-Orakel. Kennen Sie den Astro-channel im Fernsehen? Das ist Stoff für mindestens eine Woche Blog!
Ernstnehmen kann ich diese Jünger der Eso-Szene nicht. Gestern habe ich versehentlich reingeschaltet und hätte mir einen persönlichen Aura-Reinigungs-Code holen können. Diesen Code sollte man auf einen Zettel schreiben, auf diesen Zettel eine Glaskaraffe mit frischem Leitungswasser stellen und das Ganze erstmal durchziehen lassen. Und dann in kleinen Schlucken trinken. Immer wieder auffüllen.
Und dieses Prozedere reinigt nicht nur die Aura, sondern löst auch Blockaden ...! (Am ehesten die Finanz-Blockaden des Verkäufers!).

Ich werde diesen Kanal zukünftig öfter gucken. Es ist nicht nur der Wahnsinn in Dosen, der da zünftig verkauft wird. Die Gestalten, die da sitzen und ihre Weisheiten von sich geben, sind wie gemacht für ein Buch. Und da wäre ich dann beim Thema:

Ich habe zwar das erste Buch noch nicht veröffentlicht, aber habe in den letzten Tagen vor Weihnachten die Protagonisten für den zweiten Band weiter ausgearbeitet. Und so weiß ich:
Mein neues Jahr wird schön. Schön anstrengend. Viele Dinge, die ich mir vornehme, werde ich erreichen. Sie erinnern sich an den Berg, den man mit kleinen Schritten erobert? So werde ich anfangen.

Wenn Sie jemand sind, der sich für das neue Jahr bestimmte Projekte vorgenommen hat:
Bei allem, die in der heutigen Silvesternacht bei Ihnen auf der Liste der guten Vorsätze landet, vergessen Sie nicht:
Ihre guten Vorsätze können nur Sie selbst und Ihr Verhalten betreffen. Nur das eigene Verhalten kann man ändern. Es ist mitunter harte Arbeit, aber es geht. Übrigens auch weitaus erfolgsversprechender, als sich damit rumzuschlagen, jemand anderen ändern zu wollen ...

Und insofern wünsche ich Ihnen ein anstrengendes neues Jahr. Arbeiten Sie an sich und genießen Sie ihre Erfolge. Hadern Sie nicht mit Rückschlägen. Das ist Vergeudung von Zeit, die Ihnen für einen neuen Anlauf fehlt.

Bis zum nächsten Jahr, bleiben Sie mir gewogen!
Ihre Sia


Freitag, 30. Dezember 2011

Olivenbrot (2)

So, wie versprochen, einmal ein Bild vom gegangenen Teig:


und vom fertigen Brot:


riecht sehr gut, schmeckt sehr gut - was will man mehr? Das kann der guten Nachbarschaft nur förderlich sein!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Olivenbrot

Unsere "neuen" Nachbarn haben uns eingeladen. Und ich habe überlegt, was wir mitbringen könnten. Traditionsgemäß bringt man zum Einzug Brot und Salz mit. Da sie schon eine zeitlang friedlich neben uns wohnen, habe ich mich für die mediterrane Variante entschieden: Olivenbrot.

Man nehme: (alle Mengenangaben in "ca" Werten...)

100g getrocknete Tomaten in Öl, kleingeschnitten
150g Oliven, kleingeschnitten
getrocknete mediterrane Kräuter nach Wahl und Belieben
500 g Roggenmehl
1 Würfel Frischhefe (ggfs. Prise Zucker dazu)  oder 1 Beutel Trockenhefe
1 Teel Salz
400 ml handwarmes Wasser.

Dann verrührt man alles: Trockenhefe kann man ohne anrühren verwenden, Frischhefe muss mit einer Prise Zucker angerührt werden: kleine Kuhle ins Mehl machen, Hefe + Zucker rein, mit etwas Wasser anrühren, 15 min stehen lassen, dann alles verkneten.

So. Kneten muss man wirklich, nach guten zwanzig Minuten Handarbeit, fluchen und stöhnen sieht es so aus:


Das ist das doppelte Rezept, und er muss noch etwas aufgehen. Ich hoffe es jedenfalls.

Ich mach dann später nochmal ein Bild und stelle es ein. Sowohl vom Teig, als auch vom fertigen Brotlaib - falls es der Veröffentlichung würdig ist ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia




Mittwoch, 28. Dezember 2011

Zwischen den Jahren (2)

Zwischen den Jahren wird nicht gewaschen - so war das bei meiner Mutter. Und wenn sich die Zeiten auch ändern:


Die Heldinnen des Alltags bleiben die Gleichen!

Mädels, ich weiß noch nicht, wie viele Blogs ich in diesem Jahr noch verfasse. Aber sicher ist, ich trinke zu Silvester ein Glas auf alle Heldinnen des Alltags!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 27. Dezember 2011

Zwischen den Jahren

passiert eigentlich nicht mehr viel - sollte man meinen.

Bei mir passiert die Tage ausgesprochen viel - neben dem Alltäglichen und dem schönsten Feiertagswahnsinn.

  • Mein Sohn überrascht mich gestern Abend damit, dass er Dressing (weiße Sauce) auf den Salat haben will,
  • Mein Blog hat in diesem Monat soviele Zugriffszahlen, wie bisher noch nie,
  • Ich bekomme ungeahnte Optimierungsvorschläge für meinen Blog, für meine Website und 
  • eine Bank, die mich als Kundin anspricht, schickt mir einen Link, damit ich meine Kundendaten aktualisieren soll. Dabei bin ich geschäftlich gar nicht mit dieser Bank verbunden.
Die Geschichten in meinem Kopf schlagen Kapriolen.
Es gibt Dinge, die möchte ich nicht haben. Blödsinnige Werbung, Spam, Trojaner und ähnliche, ekelhafte Mitbewohner auf meinem Rechner gehören definitiv dazu.

Manche Dinge bleiben eben immer gleich. Ob in diesem Jahr, im letzten oder auch mutmaßlich im neuen Jahr. Dieses nordische Bettenlager hat die angekündigten Schnäppchen nie tatsächlich da. Jedenfalls nicht eine viertel Stunde nach (angeblichem) Verkaufsstart. Dieser Laden kann mich mal.

Tja. Da werde ich wohl mal wieder den Kammerjäger eine Generalreinigung machen lassen.
Der Briefkasten hat schon das Werbeverbotsschild aufgeklebt. Muss wohl mal erneuert werden, damit die Botschaft sichtbar bleibt. Und auf dem Rechner werde ich mal nachschauen, ob sich da jemand unbefugt eingenistet hat. Ich glaube es zwar nicht, aber sicher ist sicher. Diese Kontrolle empfehle ich Ihnen auch.

Die Zeit zwischen den Jahren wird von vielen genutzt. Die einen ruhen sich (auf ihren Lorbeeren) aus, die anderen schicken ihren Dreck in die Welt. So ist das Leben.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 25. Dezember 2011

Ein fauler Tag

liegt hinter mir. Wenn ich heute Abend ins Bett gehe, dann mit der Gewissheit, dass mit der Zubereitung des Essens der Gipfel meiner heutigen kreativen Schaffenskraft erreicht war.

Das Essen war gut! Gekräutertes Lammfilet, dazu einen Lauchsalat mit Ingwer und Apfel. Als Beilage Reis. Es gab noch Feldsalat, extra nicht angemacht (mein Sohn ißt "Trennkost": niemals Salat, der mit Dressing kontaminiert ist ...) und dazu weiße Sauce*. Diese weiße Sauce gehört zu den ultimativen Saucen, die man zu allem essen kann. Zu Brot, zu Wurst, zu Chips - einfach universell. Auch als Salatsauce.

Mein Sohn liebt sie. Und er ißt den Feldsalat und die weiße Sauce von einem Teller. Wo die beiden Essensbestandteile sich vermischen. Und das ist auch so von ihm gewollt.
Den Unterschied, ob der Salat auf seinem Teller oder in der Schüssel vermischt ist, habe ich noch nicht verstanden. Aber das muss ich auch nicht. Es reicht, wenn ich es hinnehmen kann.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

* Weiße Sauce ist eine Schmand-Knoblauch-Mischung. Erschütternd einfach, durchschlagend im Erfolg. Ohne diese Sauce traue ich mich nicht mehr zu Grill-Einladungen zu gehen. Es könnte meine sofortige Verbannung zur Folge haben. Dieses Risiko ist mir zu hoch ...

Samstag, 24. Dezember 2011

Ein frohes Fest

wünsche ich Ihnen.


Mein kleiner USB-Tannenbaum glimmert einsam auf meinem Schreibtisch vor sich hin. Niemand widmet ihm heute die Zeit, die ihm gebührt...

Zeit ...

Muße ...

Gemütlichkeit ...

Entspannung ...

Freude ...

Familie (inclusive Familienfrieden!) ...

alles Dinge, die ich Ihnen für die kommenden Tage wünsche - wohlwissend, dass man diese Dinge in den meisten Fällen während dieser Feiertage nicht findet.

Machen Sie aus dem, was Ihnen zur Verfügung steht, das Beste.

Sie sind in der Küche am werkeln? Hadern Sie nicht mit dieser Aufgabe. Genießen Sie es. Und wenn der Gatte reinkommt und meckert, dann flöten Sie ihn an: "Schatz, ich habe gerade deine Eier gekocht. Sie sind fertig!" Und wenn er sie verständnislos ansieht, schieben Sie noch mit einem bezaubernden Lächeln: "sind schon gehäckselt und an den Hund verfüttert!" hinterher.
Bei jeder Zwiebel, die Sie schälen müssen, heulen Sie. Und anschließend zerhacken Sie sie. Sie hat es nicht besser verdient.
Wer da eigentlich gerade bei Ihnen unter dem Messer liegt, ob das ihr Chef ist, die Schwiegermutter oder der schräge Nachbar, überlasse ich Ihrer Phantasie. Und ansonsten legen Sie das Messer weg.

Diese Tage zwischen den Jahren sind nicht dazu gemacht, Dinge zu erreichen, die Sie das ganze Jahr nicht geschafft haben. Und bestimmt eignen sie sich nicht dazu, abzurechnen. Nicht mit der Familie, aber auch nicht mit sich selbst.

Üben Sie sich in Gleichmut, die Dinge (Menschen) so hinzunehmen, wie sie sind.
Wenn alles nicht hilft, dann betrinken Sie sich. Das hilft zwar auch nicht auf Dauer, aber tröstet temporär über das Fest der Liebe hinweg.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 23. Dezember 2011

Eichhörnchen

Ich hab sie ja schon einmal erwähnt, meine Eichhörnchen-Mentalität: sammeln, verstecken und zum Zeitpunkt des Gebrauchs nicht wiederfinden ...

Ich weiß, dass ich Kleinigkeiten zum Verschenken gekauft habe. Aber wo habe ich sie bloß versteckt?
Das Einzige, an das ich mich definitiv erinnern kann ist, dass ich sie nicht vergraben habe. Aber sonst? Schall und Rauch.

Jetzt habe ich im Verpackungsrausch der letzten Tage nicht gerade Ordnung auf diversen Tischen und anderen freien Flächen gehabt. Die ganze Wohnung sah aus, wie eine einzige Verpackungsfabrik. Hier eine Schleife, dort ein Anhänger, zwischendrin jede Menge Glitzer auf dem Boden, der von diversen angeglitzertern Engeln abgefallen ist. Neues Weihnachtspapier, altes Papier, halb angefangene Rollen mit Glanzpapier, Troddeln Tinnef und Gedöns.

Ich wundere mich, mit welcher stoischen Gelassenheit mein Mann dieses vorweihnachtliche Verpackungschaos hinnimmt. Oder er kennt die Alternative: er müsste einpacken. Dann lässt er mich in meinem Chaos doch lieber in Ruhe ...

Tja. All diese Betrachtungen helfen mir bei meinem aktuellen Problem nicht weiter. Ich werde meine verschiedenen chaotischen Tische aufräumen müssen. In der Hoffnung, irgendwo zwischen Glitter und Glamour die vermissten Kleinigkeiten zu finden.

Das Szenario erinnert mich an meine Mutter. Sie hatte meiner Schwester und mir (vor sehr langer Zeit) zu Weihnachten Playmobil-Männchen gekauft. Und sie so gut versteckt, dass sie sie nicht wieder gefunden hat. Nie wieder.

Das ist es, dass was mich wirklich umtreibt. Man wird mit jedem Jahr seinen Eltern ähnlicher. Nicht nur optisch ...


Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Hexenhäuschen

Mein Schwiegervater hat gebastelt. Und ich bin völlig hingerissen:




Das wird heute ganz große Kinderaugen geben. Ich freu mich drauf!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Weihnachtstrubel

Der Weihnachtstrubel hatte mich in der vergangenen Woche gepackt. Ich musste Päckchen packen und deshalb hatte ich keine Zeit mich dem bloggen zu widmen. Das packen war eigentlich noch das kleinste Problem - schlimmer waren die Einkäufe, die dafür zu erledigen waren. Am Dienstag habe ich die letzten Dinge erstanden, die ich verschenken möchte, und habe sie auch gleich verpackt und verschickt. 

Auf das pünktliche Verschicken bin ich besonders stolz. Die Postbotin, die mir am frühen Nachmittag Pakete für die Nachbarschaft zu treuen Händen überlassen hatte, guckte auch schon bestürzt, als ich sie scherzhaft fragte, ob sie mir die Pakete, die sich hinter mir im Hausflur stapelten, gleich an der Haustüre abnehmen würde. Retouren würde sie schon entgegennehmen - um gleich darauf erleichtert zu lächeln, als ich ihr sagte, dass es leider keine Retouren sind. Auf der Post war ich dann erleichtert. Der Zeitpunkt der Paketabgabe war günstig gewählt, nur zwei Menschen vor mir, die Briefe abgaben. Das sah letzten Samstag anders aus. Die kleine Postfiliale war so voll, dass die Leute schon außerhalb des Ladens in der Schlange standen.

Nun muss die Länge einer Schlange vor einem nicht immer ein Hinweis auf langatmige Warteschleifen sein. Die Kürze einer Schlange aber leider auch nicht, wie ich letztens im Parkhaus feststellen musste. Ich wollte meinen Parkschein bezahlen. 
Vor mir drei zusammengehörende Frauen. Hinter mir ein Mann.

Was soll ich sagen? Gefühlte dreißig Minuten stand ich hinter den drei Damen, die zu blöd waren, ein Parkticket zu bezahlen. 

Ein bewährte Methode ist, dass passende Kleingeld einzuwerfen. Oder man zahlt mit Kreditkarte. Oder schiebt einen Schein in den Schlitz. Aber wenn auf dem Automat steht, dass er keine 5 Cent Stücke nimmt, dann kann man die Dinger immer wieder einwerfen. Sie werden auch immer wieder rauskommen. Nach fünf Versuchen stellten die Damen fest, der Automat nimmt keine 5 Cent Stücke. Ach!

Hinter mir ertönte ein leises Stöhnen.

Madame 1 (die Mutter!) blickt in ihre Börse. Nur noch Scheine. Die wollte sie scheinbar nicht anbrechen.
Ich konnte meine zuckende Hand gerade noch zurückhalten, die war drauf und dran, den Resetknopf auf dem Automaten zu drücken und einen Schein aus dem Portemonnaie vor mir zu nehmen.

Madame 2 (zickende Tochter) hatte gar kein Geld dabei, wühlte aber in ihren Taschen danach, während die anderen Frauen regungslos daneben standen und warteten. Hätte ja sein können, dass sie doch noch etwas findet, obwohl sie während des Suchens immer wieder betont, dass sie kein Geld dabei hat.

Madame 3 (noch ne zickende Tochter), mit Brieftasche in der Hand, räumt ihr Einkaufskörbchen aus. Zwischen Gurken, Tomaten, Haferflocken und diversen anderen Kleinigkeiten taucht eine zweite Geldbörse auf. Mit Kleingeld! Ach.

Das Stöhnen hinter mir bekommt einen leicht verzweifelten Klang.

Es fehlten noch 10 Cent. 

Madame 3 nimmt ein 50 Cent Stück und wirft es in den Automaten - um dann von der Mutter zu hören, dass sie das nicht tun soll - das wäre ja viel zu viel Geld.

Die meisten Parkautomaten, die ich kenne, können wechseln. Wenn nicht, steht es explizit dran. Üblicherweise an der gleichen Stelle, wo der Vermerk auf die akzeptierten Zahlungsmittel stehen.

Das Wechselgeld kam. Das Ticket kam. Es hätte alles gut sein können. Hätte.

Die Damen mussten jetzt vor dem Automaten klären, wer was trägt, wer noch den Korb einräumt und wer das Parkticket nimmt. Man hätte auch einfach den Platz für die Diskussion zwei Meter verschieben können. Na ja. Man hätte können.

Das Stöhnen hinter mir klingt dramatisch.

Nach weiteren gefühlten dreißig Minuten kann ich an den Automaten. Ich bezahle mein Ticket. Und drehe mich zu den Aufzügen um. 5 in Reihe. Einer ist da und lädt mit offener Tür zum einsteigen ein. Die Damen stehen vor dem Aufzug. Diskutieren, in welche Etage sie müssen. Sie schaffen es nicht, in den offenen Aufzug einzusteigen.

Ich steige ein und hoffe. Bitte. Lass sie draußen. Bitte.
Der Mann hinter mir hat sein Ticket bezahlt, spurtet zu mir in die Kabine und drückt blitzschnell auf den Etagenknopf. Die Aufzugstüren schließen sich. Wir fahren los. Geschafft.

Und zwei wildfremde Menschen sehen sich erleichtert und im stillen Einvernehmen an und atmen auf.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kasperletheater

Heute nachmittag befinde ich mich in illustrer Gesellschaft:


Darf ich vorstellen? Das Ensemble meines selbst verfassten Theaterstückes. Heute ist Premiere. Ach was sag ich. Welturaufführung.

Allerdings in geschlossener Gesellschaft.

Das ist auch gut so. Anderen Eltern könnte ich den koksenden Bullen auch schlecht erklären ...


Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Update: Aufruf.

Das Leben ist ja manchmal besser als jeder Film.

Vor ein paar Wochen habe ich nette Kleidchen für einen dörflichen Event in einem Laden anprobiert - und fleißig Bilder von mir während der Anprobe an verschiedene Freundinnen geschickt ... um dann nach einiger Zeit festzustellen, dass eine der besagten Freundinnen zwei Kabinen weiter steht und ebenfalls nette Kleidchen anprobiert.

Wir reden hier von der Weltstadt Berlin.

Gut. Ich erwarte immer noch irgendwann in dieser Einkaufspassage die Konfrontation mit ehemaligen Nachbarn. Die früher in meinem heutigen Dunstkreis gewohnt haben, dann nach Norddeutschland in meine Nachbarschaft gezogen sind, aber ihre familiären Kontakte in Berlin noch regelmäßig pflegen. Ich weiß nicht, ob ich diese Familie erkennen können möchte. Ich gebe zu, ich habe immer ein bisschen Angst, dass sie mir unverhofft begegnen und mich erkennen. Über das, was diesem Erkennen folgen könnte, will ich nicht nachdenken.

Aber ich schweife ab.

Eigentlich schreibe ich, weil ich einkaufen war. Schon wieder. Und? Habe ich es nicht gesagt, gestern noch? Lasst die Kerle zu Hause.

Heute morgen beim einkaufen: Sie und Er vor dem Süßigkeitenregal. (Ich auch. Leider.)

Sie: "Warte mal, ich muss noch für .... und für ... was Süßes einkaufen."
Er: "Grummel, grummel, motz."
Sie:"Du kannst ja schonmal zum Obst gehen."
Er:"Grummel. Weiß nicht, was ich da einpacken soll."
Sie:"Vier Äpfel."
Er:"Grummel, grummel, motz."
Sie:"Pass auf deinen Wagen auf, du schiebst ihn gerade der jungen Frau in die Beine."
Er: "Warum steht die auch da?"
Sie:"Weil sie auch Süßigkeiten einkaufen will."
Er:"Muß die das jetzt machen?"

Die Frau und ich guckten uns an. Sprachlos. Und es trat ein: Das tiefe Einverständnis zwischen Frauen, dass sich urplötzlich einstellt, ungeachtet der Nationalität, des Alters oder des gesellschaftlichen Hintergrundes.

Ich schwöre. Die Frau war jenseits der 65. Sie hätte mich erkannt, wenn sie meinen Blog gelesen hätte. Hat sie aber gewiss nicht.

Sie drehte sich um und warf mir noch einen wissenden Blick über die Schulter zu. Mit der Bemerkung: "Männer sollte man vor Weihnachten nicht mit zum einkaufen nehmen!" ging sie dann ihrer Wege.

Sie hat ja so Recht!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Montag, 12. Dezember 2011

Aufruf!

Liebe Frauen!

Am Freitag Morgen war ich um 9.00 Uhr in einem Lebensmittelladen zum einkaufen. Um 10.00 Uhr wollte ich mich mit ein paar Freundinnen treffen und daher war ich im Laden zügig unterwegs. Am Kühlregal bei den Joghurts war es dann so weit:

ein Mann kackte mich an, weil ich mich erdreistet hatte, im selben Joghurtregal zuzugreifen wie er. Später rammelte mir ein anderer seinen Transportwagen in die Beine und regte sich über mich auf.
(... konnte man ja auch nicht ahnen, dass in einem Shopping-Center Leute rumlaufen, die einkaufen wollen. Schon gar nicht in der Vorweihnachtszeit ...)
Letztes Jahr vor Weihnachten hat mich ein Mann an der Kasse zur Schnecke gemacht, weil ich den Trenner nicht am Ende meines Einkaufs auf das Warenband gelegt habe.

Sollten Sie zu den Frauen gehören, die in der Adventszeit gern ihre Männer zum Einkaufen schicken, damit sie zuhause aus den Füßen sind -

Bitte!

Habt Mitleid mit euren Geschlechtsgenossinnen! Es ist für alle stressig in der Vorweihnachtszeit. Da brauchen wir nicht noch die Typen in den Läden, die ihre miese Laune an professionellen Einkäuferinnen auslassen müssen. Wir haben lange harte Trainingsjahre hinter uns, um so einkaufen zu können. Ich kann mir vorstellen, dass es für Ungeübte frustrierend ist, aber das ist dennoch kein Grund, das Leid über das eigene Unvermögen an uns "Könnerinnen" auszulassen.

Wenn Ihre Männer einkaufen unter verschärften Bedingungen üben müssen, dann lassen Sie ihn mit einem normalen Samstag anfangen. Als Steigerung könnten Sie ein Wochenende mit angehängtem Feiertag vorsehen. Und dann, wenn es richtig losgehen soll, dann lassen Sie ihn als Ersteinsatz zu Ostern auf die Menschheit los. Da ist es nicht ganz so dramatisch.

Aber jetzt lasst sie zu Hause. Bitte.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


Freitag, 9. Dezember 2011

Klappentext!


Okay.

Gestern habe ich im Minutentakt gemailt, getouchet, gesimst und gechattet.
Jetzt steht er endlich, der Klappentext:

Die hübsche Logopädin Alexandra betreibt mit ihrem Freund eine gemeinsame Praxis. Nachdem Oliver sie mit einer anderen betrügt, verlässt sie ihn und ihre alte Heimat und sucht eine berufliche Neuorientierung. Auf dem Land findet sie nach dem Tod ihrer geliebten Oma ein Zuhause und in diesem idyllischen Dorf beginnt sie sich ihre Zukunft neu aufzubauen. 
Jedoch gerät ihr neues Leben plötzlich aus dem Takt: ein mysteriöser Bildhauer und ein gut gebauter Pfarrer bringen ihre gerade wieder ausbalancierte Gefühlswelt völlig durcheinander. In welcher Gefahr sie in dieser anscheinend so heilen Welt schwebt, nimmt sie erst wahr, als es fast zu spät ist ...
xxxTitelxxx ist eine Liebesgeschichte. Vorwiegend jedenfalls.


Ich hoffe, der kleine Teaser macht Lust auf mehr!

Demnächst dann der Titel, die ISBN-Nummer und der Link für den schnellen Einkauf!
Die Print-Version gibts im nächsten Jahr. Mit Lesung. Sie können schon nach Terminen fragen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Zeit

habe ich eigentlich nicht zum bloggen.
Aber wenigstens das Coverbild wollte ich heute vorstellen. Bitte schön:

Foto: LaCri-Verlag


Ich hoffe es gefällt Ihnen so gut wie mir. 
Die roten Flecken sind übrigens Nagellack. Auch der Tropfen, der aus der Flasche kommt. 

Unten drunter kommt natürlich noch der Titel- aber den verrate ich noch nicht. Ich bin übrigens guter Hoffnung, dass ich in der nächsten Woche die Veröffentlichung als E-Book (zumindest in einem Format) geschafft habe.

Na das ist doch was, oder?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Motivation

Gestern war Dienstag. Ich war beim Sport und das Sportgerät (Stab) war diesmal leichter zu nutzen als die unsäglichen Swingsticks, die ich so hasse.

Aber während der Laufrunden, die wir zwischendrin eingeschoben haben, bin ich nicht in den "normalen" Bewegungs-Fluss gekommen. Ich habe mich gequält. Alles hat weh getan, ich war verspannt, müde, abgeschlafft. Das laufen geht mir sonst eigentlich leichter von den Füßen.
Um den Kopf leer zu kriegen, habe ich versucht mich auf die Realitäten zu konzentrieren: ich laufe entlang der blauen Linie. Dann laufe ich entlang der roten Linie. Dann laufe ich entlang der schwarzen Linie. Manchmal hilft mir das, um blockierende Gedanken loszuwerden und endlich in einen Rhythmus zu kommen, der dann das Laufen gleichmäßig macht, damit die Gedanken in Fluss kommen - was wiederum das Laufen begünstigt.
Gestern nicht. Ich habs nicht geschafft. Ich konnte mich innerlich nicht von meinem aktuellen Problem lösen:

Ich arbeite an der Umsetzung meines Buches in ein E-Book Format. Da arbeite ich nun schon länger dran und verzweifle langsam, weil nichts so klappt, wie ich mir das vorstelle. Die Formatierung ist soweit abgeschlossen (dabei habe ich tatsächlich noch einen kapitalen Rechtschreibefehler gefunden!!!), aber die Konvertierung macht mir Probleme.

Jetzt könnte ich das Ganze natürlich in andere Hände geben. Aber da komme ich an den Punkt, an dem mein Ehrgeiz geweckt wird: ich bin doch nicht blöd. Ich muss doch diese blöde Software in den Griff kriegen?! Gut, es ist auf Englisch, da kann man für manche Dinge schon mal etwas länger brauchen, aber es kann doch nicht sein, dass ich das nicht schaffe? Nein. Natürlich nicht.

Siehe da. Da ist sie wieder, meine Motivation. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn mir Technik (Software zähle ich in dem Fall dazu) nicht zu Willen ist. Da kann ich wie ein Rottweiler werden und mich festbeißen. Rrrrrwuff!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 5. Dezember 2011

Träume

Gestern Morgen bin ich erwacht und wusste: Tim Mälzer ist tot. Er war in meiner Nacht gestorben. Aber die Gewissheit, dass er tot ist, sein muss, war so groß, dass ich tatsächlich im Internet gesucht habe, ob es stimmt. Ob ich Samstag Nacht die letzte Nachricht des Tages mit in meine Träume genommen habe, oder ...

Oder was?

Wie komme ich dazu, von Tim Mälzer zu träumen? Diesem dicklichen "Monchichi"? Dieser Ausdruck ist nicht auf meinem Mist gewachsen, diese Beschreibung hat irgendeine Fernsehgröße von sich gegeben - aber den Nagel auf den Kopf getroffen, wie ich finde!
Also, wie komme ich dazu? Ich bin kein ausgewiesener Fan von ihm. Seine Art zu kochen finde ich nicht besonders herausragend aus dem TV-Koch-Einheitspampen-Brei. Er hat weder einen sprachlichen Witz, der mich hinreißt, noch besondere optische Komponenten, die mich zum träumen bringen könnten.
Es kann nur eine Möglichkeit geben:

Ich bin mental völlig am Ende. So siehts aus.

Weihnachtszeit - das Haus schmückt sich nicht von allein.
Geschenkelisten, die erst zu entwickeln und dann noch abzuarbeiten sind.
Vorbereitungen für Weihnachtsfeiern, Wichteltrara und Kasperletheater.
Männer, die unterhalten werden wollen.
Wäschekörbe, die immer voll sind. Immer. Entweder wartet der Inhalt sauber auf Bearbeitung, oder er stinkt dreckig vor sich hin und will gereinigt werden.

Und dieses irrsinnige Buch.
Es treibt mich. Langsam, aber sicher, unaufhaltsam in den Wahnsinn. Es lähmt meine Arbeitskraft. Es verhindert das aufschreiben der nächsten Geschichte, die sich gerade am Wochenende wieder in meinen Gedanken breit gemacht hat. Die freundlichen Nachfragen von Bekannten und Freunden, die mich aber trotzdem fertig machen. Ich kann nicht. Ich starre auf die Datei. Ich sehe Fehler. Fehler. Fehler. Ich weiß nicht, wann ich fertig bin mit der Korrektur. Ich sehe kein Land.

Tut mir leid Herr Mälzer. Irgendeiner musste in dieser Nacht dran glauben. So ist das manchmal. Diesmal hat es Sie getroffen. Das nächste Mal bring ich wieder jemand aus meinem Bekanntenkreis um. Versprochen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 4. Dezember 2011

Update 2. Advent

Tim Mälzer lebt noch. Jedenfalls nach meinem aktuellen Kenntnisstand.

Trotzdem musste er heute nacht sterben. Er war eine genauso arme Sau, wie die Männer, die ich bei einem Waldspaziergang letzte Woche aus dem Sand ausgraben musste. Alle bis zum Hals eingebuddelt. Nur der letzte, der war nur zur Hälfte im Boden. Das war der, der die anderen alle eingebuddelt hatte.

Träume sind Schäume. Meine Träume sind ein Quell der Erheiterung für meine Familie. Manchmal auch der Impulsgeber für die Geschichten, die mir so einfallen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Haare 2

Heute morgen bekam ich den Beweis:

meine Haare sind reif für den Friseur. Zu dick, zu lang und zu widerspenstig:


Die Bürste ist noch kein Vierteljahr alt. Aber seitdem täglich in Gebrauch. Tja. Hilft nichts. Entweder Friseur oder eine neue Bürste.

Ich werde den restlichen zweiten Advent über die beiden Möglichkeiten nachdenken. 
Und darüber, warum Tim Mälzer heute Nacht sterben musste. 

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 3. Dezember 2011

Haare

sind bei mir eine "Never-ending-Story".

Heute Morgen im Bad habe ich mich gekämmt. Und dabei die Haare anders "gelegt" als sonst. Was meine bessere Hälfte dazu animierte, sich zu meinen Haaren zu äußern.

Normalerweise tut er das nicht. Jedenfalls nicht ernsthaft. Das ist wie mit meinen Schuhen. Die findet er manchmal hässlich, in jedem zweiten Fall auf jeden Fall merkwürdig. Aber er respektiert, dass ich mir da nicht reinreden lasse. Und am Ende der Saison hat er sich auch dran gewöhnt ...

Und bei meinen Haaren?

Nachdem er schon längere Zeit mit mir Erfahrung hat, weiß er, dass er mir bei der Frisurenwahl nicht helfen kann. Dass ich mit dem Sitz der Frisur, der Länge der Haare, der Farbe nie restlos zufrieden bin und immer mit irgendetwas davon hadere.

Jetzt bin ich nicht wirklich unglücklich mit meinen Zotteln. Aber oft unentschieden. Wenn ich Bilder sehe, auf denen ich kurze Haare habe, dann denke ich: "hübsch".
Leider vergesse ich gern dabei, dass der Zeitpunkt, an dem das Bild gemacht wurde, schon etwas länger her ist.

Außerdem kann ich im Sommer nie kurze Haare tragen - ich muss sie hochstecken können, sonst wird's mir unter dem Fell zu warm. Also muss ich bei der Frisurenauswahl immer dran denken, dass die Haare bis zum Eintritt des Sommers wenigstens halblang sein müssen.
Ich weiß, dass ich hier über ein Luxusproblemchen rede. Viele Frauen jammern über sehr dünne Haare, zu wenig Haare und dass sie bei dem Ausgangsmaterial nur die eine oder andere Frisur-Variante tragen können. Bei mir nicht. Ob lang oder kurz oder Locken - meine Frisurenmöglichkeiten sind breit gefächert. Ich habe dicke Haare. Und viele. Außerdem sind sie unempfindlich. Sie nehmen mir nichts übel. Weder Dauerwellen, noch Färbungen.
Aber ich gehe nicht gern zum Friseur. Ich hasse es, Friseurtermine zu machen. Meine Frisur-Entscheidungen sind spontan. Und ich habe bisher nur eine Frisurentscheidung wirklich bedauert. Die musste ich glücklicherweise nicht lange aushalten: abschneiden geht immer.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia




Freitag, 2. Dezember 2011

Adventskalender!

Das ist einer von mehreren:


Mein Sohn ist begeistert. Gefüllt ist er mit den üblichen Verdächtigen: Süßigkeiten und kleinen Geschenken.

Genießen Sie die Vorweihnachtszeit. Ignorieren Sie Menschen mit schlechter Laune. Schicken Sie den Stress zum Teufel. Und wenn Ihnen das nicht gelingt, dann tun Sie sich wenigstens zwischendurch etwas Gutes. Vielleicht auch einen Adventskalender?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Mütter und Söhne

Mein Sohn hat gestern Abend zu mir gesagt: "Mama, morgen musst du mich schick anziehen. Ich heirate!"

Was für eine Aussage! Ich muss ihn schick anziehen. Und mal eben, so en passent beim Abendbrot erfahre ich, dass er am nächsten Tag heiratet. Ein Mädel, dass noch nie bei uns zu Besuch war.

Ich kann mich schonmal drauf einstellen. Wie es dann später wird:

Mein Sohn wird mir kurz vor dem Geburtstermin eröffnen, dass er Vater wird. Die Mutter werde ich erst kennenlernen, nachdem die Hochzeit vorbei ist.
Und die Schwiegertochter wird mir sehr schnell erklären, dass ich schuld daran bin, dass sich mein unselbständiger Sohn noch nicht mal selbst Socken kaufen kann.

Und mein Sohn wird dann zu dem mutieren, was allenthalben schon überall herumkraucht: männliche Mängelexemplare.
Von Müttern verzogene Machos, die meinen, ihren Teil der Familienarbeit damit getan zu haben, wenn sie früh morgens (am bereits gedeckten Tisch) mitteilen, wann sie abends voraussichtlich nach Hause kommen. Dann fallen sie hektisch aus dem Haus. Sie sind wichtig. Sehr wichtig.
Da kann man sich nicht noch um den ganzen Kleinscheiß kümmern. Wer von den Kindern wann welche Termine hat. Dass denen schon wieder alle Klamotten zu klein geworden sind (das passiert immer ganz plötzlich). In der Schule ist das "Ei" dran, und alle Kinder müssen Dinge mitbringen, die mit "Ei" anfangen. Was fängt mit "Ei" an, außer Eiern? Welche Weihnachtsfeier ist heute? Was muss dafür noch organisiert werden? Geschenke planen, einkaufen und verpacken. Ist das Haus eigentlich schon adventlich geschmückt? Geputzt?
Ach so. Arbeiten geht die Frau des Hauses auch noch. Das ist nicht so wichtig. Sie arbeitet ja nur halbtags. Also mit Fahrerei ist sie nur 30 Std beruflich unterwegs. Bevor die Kinder in die Schule gebracht werden, noch schnell eine Waschmaschine anwerfen. Der Wäschekorb ist voll. Die Wäscheleine leider auch. Dafür ist der Kühlschrank leer. "Haben wir keine Wurst mehr?"

Nein. Keine Ärmchen, keine Kekse. So ist das.

Wenn mein Sohn heute heiraten will, dann soll er sich seine Klamotten dafür gefälligst selber aussuchen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S.: Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass ich kein Mängelexemplar erwischt habe. Bei meinem gab's die Sonderausstattung: "Familientauglich" mit dazu! Den Preis dafür verrate ich aber nicht!