Freitag, 29. Juli 2011

Ein Lesebuch

Ich lese gerade ein Buch. Endlich lese ich wieder! Und ich möchte es weiterempfehlen. Wenn Sie also Zeit und Muße haben und gerade neuen Lesestoff benötigen, dann wählen Sie dieses Buch. Es macht Spass.


Falls Ihnen das Cover anders vorkommt, als das, dass Sie im Buchladen vorfinden - Ja! Ich gebe es zu. 
Das gelbe Aufkleberchen "Bestseller" habe ich abgemacht. Ich sammle diese kleinen Schildchen für mein eigenes Buch :-)

Viel Vergnügen mit dieser liebenswerten Geschichte, die Sie vielleicht über einen verregneten Sommer hinwegtrösten kann.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

.... und für die, die über Facebook nachgefragt haben: das Buch kommt bald. Bestimmt! Ich muss nur noch ein paar Fehler beseitigen und das neue, dicke Ende meinen Lektorinnen nahebringen.
Dann rechnet mal mit Herbst - der wird bestimmt heiß und heftig, genau das richtige für heimelige Abende mit (m)einem Buch!

Mittwoch, 27. Juli 2011

Wespen

sind derzeit die nervigsten Mitbewohner, die man haben kann.

Gestern hat mein Kind ein Eis gegessen und es war unmöglich, ohne diese Aasgeier den Eisbecher zu verzehren. Nein, sogar noch schlimmer: sie krabbelten dem Kind am Mund herum, obwohl da nichts zu sehen war.
Sie müssen sehr gute Riechorgane besitzen, denn sicher waren da noch Reste der köstlichen Himbeersoße, die das leckere Spaghettieis überzogen hatte.

Man kann es ihnen ja nicht verdenken, obwohl ich wirklich keine Freundin von ihnen bin. Folgerichtig hat mich mein Sohn gefragt, wofür diese Tiere sinnvoll sind.

Ich konnte es ihm nicht beantworten. Bienen, das weiß jedes Kind, sind wichtig für die Bestäubung der Pflanzen. Hummeln bestäuben auch, sind bei niedrigeren Temperaturen als Bienen unterwegs und haben möglicherweise daher ihre Daseinsberechtigung. Und weil sie so schön dick und puschelig sind.
Hornissen, die tief brummenden Helis unter diesen stechenden Flügeltieren (Insektenkundige Mitleser bekommen jetzt bestimmt die Krise, ob meiner unfachmännischen Bezeichnungen), die viel Lärm machen, einen aber meistens in Ruhe essen lassen, fressen Wespen. Allein deshalb schon gehören sie auf diese Welt und ich wünsche ihnen allzeit guten Appetit.

Aber auch das hilft mir bei der Überlegung, warum es diese Fress-Lästlinge, die Wespen, überhaupt geben muss, nicht weiter.

Wahrscheinlich ist es genauso ein überflüssiger Lästling für die Erde, wie der Mensch. Es gibt sie, aber niemand braucht sie. Mal sehen, ob das meinem Sohn als Antwort ausreicht.

Ansonsten genieße ich ab sofort draußen nur noch Sonne pur - falls sie sich blicken lässt, und zum Essen gehe ich ins Haus - da sind nur meine (manchmal auch lästigen) Mitbewohner. Und wenn die mir das Essen klauen - na dann. Sollen sie es haben!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 19. Juli 2011

Kennen Sie Elena?

Elena, das ist das "Elektronische Verfahren zum Einkommensnachweis". Sie haben noch nie davon gehört? Dann sind Sie aus dem Schneider. Machen Sie sich keine Gedanken, Sie brauchen sich nicht weiter damit zu befassen.

Sie kennen Elena?
Tja. Dann tut es mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie sich ab sofort darüber ärgern dürfen, dass Millionen Euro im virtuellen Orkus versenkt wurden. Aus. Vorbei mit der Dame Elena. Es wird ein neues, unbürokratisches Verfahren entwickelt. Nein, zu den Kosten kann man noch nichts sagen. Aber es wird günstiger als Elena war. Bestimmt.

Sonntag, 17. Juli 2011

Kaffeeduft

sollte eigentlich durchs Haus ziehen. Aber die Technik streikt.

Die Kaffeemaschine, die portionsweise die Kaffeebohnen malt und sich morgens selbsttätig einschaltet, verweigert ihren Dienst. Sie schaltet sich zwar ein, aber sie malt nicht und deshalb haben wir keinen Kaffee, wenn wir morgens die Augen öffnen. Verschlafen und nach Kaffee gierend. Und dann? Nichts. Kein frisch gemahlener Kaffee.

Fürchterlich

Denn auch, wenn die Augen schon auf sind, ist es ein himmelweiter Unterschied, ob man nur eine Tasse eingießt, oder ob man komplexe Handlungsstränge, wie Filter einlegen, Kaffeepulver und Wasser in der richtigen Menge einfüllen und dann noch den Einschaltknopf drücken, durchführen soll.

Jetzt frage ich mich, was treibt eine Maschine an, urplötzlich ihren Geist aufzugeben?

Wenn ich mir das Kinderzimmer ansehe, in dem eine Bombe eingeschlagen haben muss, dann sollte ich mir das Prinzip der Kaffeemaschine mal genauer anschauen.

Arbeitsverweigerung. Sollte ich auch mal machen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 14. Juli 2011

Kennen Sie dieses Getränk?

(Erdbeer) Limes mit Sekt aufgegossen, bei großer Hitze mit mindestens zwei Eiswürfeln aus einem Weißweinglas genossen - macht relativ schnell süchtig. Und betrunken, wenn man den Stoff noch nicht so gut kennt. ---
Okay, er macht auch betrunken, wenn man den Stoff gut kennt und den rechtzeitigen Absprung nicht schafft.

Hier gibt es eine Anleitung zur eigenen Herstellung, und natürlich kann man ihn auch im nächsten Supermarkt kaufen. Ganz korrekt wird das Getränk im Link als "eine Möglichkeit im Sommer mit Stil abzustürzen" beschrieben.
Ich habe Limes erst dieses Jahr kennengelernt - ich gebe zu, mit den o.g. Folgen. Aber ich möchte ihn nicht missen und wenn ich die Reaktionen meiner Bekannten richtig interpretiere, habe ich am letzten Abend jemand mit dem Stoff angefixt.

Die Wirkungsweise dieses leckeren, aber durchaus auch tückischen roten Getränkes, das im Gewand eines harmlosen aromatisierenden Saftes daherkommt, soll doch bitte jeder selbst erkunden. Ich habe mich an dem Abend aus benannten Gründen wohlweislich zurückgehalten und die Flasche der Gastgeberin überlassen, wissend, dass sie schon darüber nachdenkt, wem sie dieses köstliche Getränk anbieten kann und wieviel Flaschen Sekt und Limes sie für ihren Frauenabend rechnen muss.

Ich hab sie gewarnt. Das "Wodka" überliest man einfach viel zu schnell auf den Flaschen....

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 13. Juli 2011

Von guten Vorsätzen

kann man leider immer dann sprechen, wenn man sich etwas vorgenommen hat, dann aber merkt, man kann es nicht einhalten.

So geht es mir momentan.

Ich wollte so gern jeden Tag mit dem Blog starten - allein, es gelingt mir nicht. Ich weiß nicht, woran es liegt: an der Sommerzeit, an den leicht veränderten Lebensgewohnheiten, an den Familien-Arbeiten, die ich erledigen muss ...
Ich fühle mich wie früher, als ich mir Silvester irgend etwas vorgenommen habe und am Ostersonntag feststelle, ein Viertel des Jahres ist um und ich habe meine Vorsätze nicht in die Tat umgesetzt.
Die Konsequenz war, ich habe mir Silvester keine Vorsätze mehr vorgenommen. Anpassen an die Realität.

So ist das Leben eben. Ich werde jetzt also nicht mehr versprechen, hier regelmäßig oder gar täglich aufzutauchen.

Ich versuche einfach mein Bestes und hoffe auf den August, wenn sich das Familienleben vor neue Herausforderungen gestellt sieht: Unser Kind kommt in die Schule und der Tagesrhythmus wird sich ändern.
Morgens um acht am Schreibtisch sitzen und arbeiten können - was für ein Ausblick. Hoffen wir, das die Inspiration dann auch schon wach ist ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia