Samstag, 23. April 2011

Fastenbrechen

Seit Aschermittwoch habe ich auf Fleisch und Süßigkeiten verzichtet. Was die Süßigkeiten angeht, war für mich am Donnerstag Fastenbrechen.
Ein wirklich großer Eisbecher war mein Verderben. Ich habe es so genossen.
Heute nun werde ich meinen Fleischverzicht beenden. Wir grillen und nochmal muss ich Tofu-Würstchen nicht essen.

Im Zuge meiner vegetarischen Lebensphase habe ich mich auch über Veganer informiert. Diese- mir fremde- Lebensweise kann ich mir als ein Fastenprojekt vorstellen, auf Dauer sicher nicht. Das, was mich am meisten dabei stört, ist die Verbissenheit mit der Veganer ihre Ernährung in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen. Das hat für mich immer den Anschein einer zwängigen Auffälligkeit, ähnlich wie andere Essgestörte.
Aber im Sinne von Kant sollen sie ihren Verzicht auf tierische Lebensmittel praktizieren, solange sie mich nicht daran hindern, hin und wieder ein Stück Fleisch zu essen.

Und zu Ostern natürlich auch Eier.
Wie machen das Veganer? Wahrscheinlich rühren sie den Ei-Ersatz an, geben es in den Eiswürfelbreiter und genießen eiskalte viereckige Eier.

Na dann: Frohe Ostern!
Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 18. April 2011

Die Osterwoche hat begonnen...

... und das Wetter hat endlich ein Einsehen, wie es scheint.

Das ist schön.

Nicht so schön für die Blog-Schreiberei. Ich möchte eigentlich nicht am Schreibtisch sitzen und schreiben.
Wenn ich mich zum schreiben draußen hinsetze, dann scheint zwar die Sonne auf mich - was bei der Spiegelung auf dem unsäglich modisch verspiegelten Display des Rechners schlecht ist - aber es ist noch kühl.

Und so mache ich es mir heute einfach. Ich zeige, was ich gerade lese:



 

Nun. Ich habe es gekauft, weil es ganz gut rezensiert wurde. Aber leider ist es über weite Strecken eher langatmig. So richtig in die Gänge kommt es nicht. Etwas mehr als die Hälfte habe ich jetzt geschafft und ich kann nicht behaupten, dass es ein Buch ist, das ich nicht mehr aus der Hand legen kann.
Es war nicht nur das Erste aus dieser Reihe, dass ich lese - es wird auch das Letzte sein.

Wen die Reihe interessiert: ich hänge einen Link an den Post. Und ansonsten werde ich mich diese Woche wieder verstärkt meinem eigenen Roman widmen. Damit die Sparte der Liebesromane um ein lesenswertes Buch erweitert wird … :-)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 14. April 2011

Träume

Ich habe heute Nacht geträumt.
Nun ist das nichts ungewöhnliches, das gebe ich gern zu. Allerdings haben meine Träume schon Qualitäten, die meinen Mann beeindrucken können.
Heute nacht war es fast langweilig - nur die üblichen Verfolgungsjagden, die man so hat....

Beeindruckender fand ich einen Traum, den ich vor etwa einer Woche hatte:
Ich war auf einer größeren Veranstaltung und musste die Damentoilette aufsuchen. Der Raum war sehr groß und voller Frauen, die mit überdimensionierten Schminkkoffern herumstanden und sich anmalten. Die Schminkkoffer sahen aus wie dreistöckige fahrbare Werkzeugschränke und die Frauen sabbelten in unglaublicher Lautstärke miteinander. Alle Toiletten waren leer, die Mädels standen nur im Vorraum.
Als ich eine der Toiletten benutzen wollte, gab es einen fürchterlichen Streit und alle fingen an, mich auszuschimpfen- ich dürfe doch nicht jetzt nicht auf die Toilette gehen!  War mir dann aber egal, ich bin einfach in eine Kabine gegangen.
Meine Füße wurden feucht (nein, nicht draufgepullert!), der ganze Raum war mittlerweile unter Wasser gesetzt und als ich aus der kleinen Kabine kam, standen lauter Zwerge zwischen den sich schminkenden Frauen. Die Zwerge standen so dicht gedrängt, dass ich nur mit Mühe bis zur Tür kam.

Ich weiß nicht, ob ich es geschafft habe, den Zwergen und den sich schminkenden Ischen zu entkommen.
Glücklicherweise wurde ich wach und stellte fest, das meine Blase voll war und neben mir ein schnorchelnder Zwerg lag, den mein Mann mir aus dem Kinderzimmer mitgebracht hatte.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 13. April 2011

Tornado

Unser Wohnzimmer sieht aus, als hätte der Blitz eingeschlagen und danach ein Tornado alle nicht fest verankerten Bestandteile im gesamten Raum verteilt.
Hm.
Es gab die letzten Tage kein Gewitter. Sturm ja, aber der wehte vor allem außerhalb unseres Wohnbereiches.
Verwunderlich ist, dass es eine lokal begrenzte Windhose gewesen sein muss. Allerdings eine, die sich jeweils in einem Zimmer pro Stockwerk getummelt hat. Genauer gesagt, betraf es alle Räume, in denen sich ein Hausbewohner mehrfach aufgehalten hat.
Es muss unser Kind gewesen sein. Ich hatte einen ruhigen Nachmittag gestern, Sohnemann hat gespielt. Schön ruhig gespielt und ich konnte etwas arbeiten.

Das ist das eigentlich Traurige: wenn die Kinder ganz still sind und sich ausdauernd mit etwas beschäftigen, dann dürfen sich Eltern nur ganz vorsichtig freuen.
Meistens kommt das dicke Ende, wenn man begriffen hat, dass Stille und anwesendes Kind eigentlich nicht zusammenpassen. Geht man dann nachschauen, stellt man in der Regel fest, das einen die dunkle Ahnung nicht getäuscht hat....

.... und es fallen einem die eigenen Eltern ein, die noch Jahre später mit einem breiten Grinsen auf den Lippen von den unduchenen Pänts (Westerwälder Ausdruck für sehr freche Kinder) erzählen, die Tapeten angemalt, Flokatis mit Tinte verfärbt oder gute Kleider in den Ofen geschmissen haben.

Da ist so ein kleiner selbtgemachter Tornado nichts dagegen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 12. April 2011

Sozialwahlen 2011

Heute morgen bekam ich Wahlunterlagen von meiner Krankenversicherung. Ich soll doch bitte schön ein Kreuzchen machen.

Sozialwahlen sind wichtig. Sagt man. Ebenso wichtig, wie andere Wahlen.

Hm. Will ich wirklich den Rest des Vormittags damit zubringen, mir die neun Listen, die ich wählen kann, genauer anzuschauen?

Och nö. Oder vielleicht doch?

Also gut. Ich habe mir eine Stunde genommen und einen Blick auf die Listen riskiert. Im Internet, wo auch sonst.
Wie  macht das eigentlich meine 82jährige Tante, die das Prinzip Internet nicht versteht, um an diese Informationen zu kommen?
Und was sind das überhaupt für Informationen, die über die zur Wahl stehenden preisgegeben werden?
Kleines Beispiel? Bitte sehr:


Kompetenz auf allen Ebenen
Sie als Versicherte haben Anspruch auf einen guten und zuverlässigen Service. Als Anwälte der Versicherten schauen wir darauf, dass Ihre Fragen und Anträge zeitnah und fair beantwortet bzw. bearbeitet werden, z.B. im Widerspruchsausschuss der BARMER GEK.


So. Ein Auszug aus der Information des DGB, eine Liste, die man wählen kann. Diese Art der Plattitüden sind in allen Listen zu finden.

Und so etwas soll mich überzeugen, an der Sozialwahl teilzunehmen? Och nö.

Andererseits: möchte ich, das aus Versichertengeldern ein kostenintensiver Wahlkampf finanziert wird, damit man weiß, was man wählt? Och nö.

Dann mache ich lieber irgendwo ein hübsches Kreuzchen. Mit Glitterstift.
Dann siehts wenigstens nett aus!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 11. April 2011

Der Frühling kämpft

Hallo!

Ich war etwas schreibfaul die vergangenen Tage - aber auch das muss mal sein.

Gestern war ich das erste Mal in diesem Jahr mit dem Fahrrad unterwegs. Wir haben einen kleinen Ausflug zu einem Lokal gemacht und dort ein Viertel des Tages mit Essen verbracht.

Die Sonne war schön und hatte auch Kraft - aber ein böser Wind (Nord oder Ost? -- im Zweifel Nord-Ost-Wind....) hat dafür gesorgt, dass das sonnige Gefühl nicht ganz so warm wurde. Leider. Ich hätte gern ein wenig geschwitzt.

So habe ich zwar den sonnigen Tag genießen können, aber ein sommerliches Gefühl wollte sich noch nicht einstellen. Dabei wird es wirklich langsam Zeit. Es ist April und der Winter nebst seinen Gesellen Sturm und kalter Wind soll sich trollen!

Ich will ab sofort die Leichtigkeit eines warmen Frühlings, lockende sonnige Eiscafés, Fahrradtouren zu netten Lokalitäten, Schwätzende Frauen auf Spielplätzen und Kinder, die sandig und verdreckt, leicht verschwitzt riechend, aber glücklich ausgetobt nach Hause kommen und fragen "Mam, hast du ein Eis?"

Und dazu die Musik, die dieses leichte Lebensgefühl unterstreicht. Ich empfehle einen italienischen Gassenhauer, der das sonnige Herz erfreut: Amore Mio von Bruno Ferrara. Viel Vergnügen beim anschauen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 7. April 2011

Gleichberechtigung

Ich habe heute morgen einen Artikel in der Berliner Zeitung gelesen, der sich auf die neue Platzmeisterin (offizielle Bezeichnung: Leiterin des Plenar - und Ausschussassistenzdienstes) des Bundestags bezieht.

Zum ersten Mal, das eine Frau diesen Posten innehat.

Und unglaublich: jetzt muss doch tatsächlich die Kleiderverordnung geändert werden, da bisher zu Frack und dunkler Hose eine weiße Weste getragen wurde - also etwas, das landläufig als männliche Kleidung definiert wird. Nach dem Artikel in der Berliner Zeitung beschäftigt sich nun eine Designerin und die Vorschriftenschreiber des Bundestags mit der Kleidungsvorschrift für die Platzmeisterin. Da hat wohl jemand "so" geschriehen. (Wer "so" sagt, hat noch Kapazitäten frei!)

Kleiderordnung der Bediensteten im Bundestag - man könnte glauben, das diese Idee richtig ist. Möglicherweise ist es das.

Aber ist es wirklich noch zeitgemäß, Frauen vorzuschreiben, dass sie selbst im Hochsommer Strumpfhosen zu tragen haben? Man möge mir bitte den Unterschied zwischen einer Strumpfhose mit 15den und dem nackten Bein erläutern. Sieht man das?
Dient die Strumpfhose dazu, den Herren den Blick auf Krampfadern zu ersparen? Oder dazu, dass nicht eben in irgendwelchen Besenkammern Dinge geschehen, die mit Strumpfhosen nicht (so schnell) passieren können? Soll es den Frauen Erleichterung verschaffen, weil manches nicht korrekt rasierte Haar überspielt wird? Verhindert es Schweißfüße in den geschlossenen Schuhen, die zu tragen sind?

Wozu genau dient diese Regel?
Wer es mir erklären kann, meldet sich bitte.

Neben den Kleidungsproblemen der Angestellte im Bundestag wird -nebenher- in dem Artikel noch auf die Inhalte der Arbeit eingegangen und vor allem wird betont, wie dienstbeflissen die fleissigen Bienchen der Saaldiener sind. Da wird berichtet vom Schattendasein der Saaldiener, und gemeinsam gelacht wird mit Abgeordneten nur, wenn diese die Initiative ergreifen.

Mir wird schlecht.

Diskretion, gepflegtes Auftreten und natürlich der Aufgabe angemessenes Verhalten ist das Eine.

Unterwürfig kratzfüssige Verhaltensweisen gegenüber Volksvertretern ist das Andere.

Was bei mir nach dem Lesen dieses Artikels übrig bleibt, ist folgendes:

1989 traten die ersten Frauen ihren Dienst im Bundestag an. Inzwischen sind sie die Mehrheit und die beamtenrechtlichen Vorteile sind abgeschafft.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 6. April 2011

Keine Zeit....

für lange Blogs, ich muss an meinem Buch weiterschreiben. Nur soviel:

Dienstag, 5. April 2011

Grüße von der Galle....

Ich erwähnte es bereits gestern.

Gesundheitliche Probleme zwingen mich dazu, vom heißgeliebten Kaffee auf Tee umzusteigen. Nicht nur einfach Tee, nein, es ist auch noch ein Kräutertee, nämlich Fenchel.
Und warum das alles? Nun, weil ich seit Aschermittwoch fleischlos lebe.

Das Wochenende war ja bekanntlich warm und lud zum Grillen ein. So auch bei uns. Am Sonntag hat mein Mann den Grill aufgebaut und wir haben die Saison angegrillt.
Für die Jungs gabs Würstchen und für mich einen Grillkäse.

Montag, 4. April 2011

...und wieder einer neuer Montag, an

dem es regnet.

Gestern hat der hohe Frühling Einzug gehalten, es war warm und sonnig. So, als hätte eine höhere Instanz mein Buch gelesen und gesagt:
Bitte sehr. Ein warmes Frühjahr mit einem anschließend noch heißerem Sommer? Aber sicher. Machen wir doch.

Sonntag, 3. April 2011

Unsinns Generator

Ich habe gestern über einen Buchtitel nachgedacht und darüber, wie man einen solchen kreieren kann. Das sich der Titel auf den Inhalt beziehen muss, ist schon klar. Aber wie formuliert man einen griffigen Titel, der neben dem Cover potentielle Leser(innen) anspricht?
Meine Idee war, nach einem "Satz-Generator" zu suchen, um erste Inspirationen zu erhalten. Ich habe eine Reihe von Websiten mit einem "Phrasendrescher-Modul" gefunden, aber leider nur welche, die sich dem Themenkreis abgehalfteter Management - Bewohner sehr wichtiger Dax-Unternehmen widmen.
Das wollte ich nicht. Aber ich habe eine andere Art des humorigen Satzbaus gefunden, die ich neu zusammengestellt habe:

Freitag, 1. April 2011

Umkleidekabinen

Umkleidekabinen sind immer zu eng und der Vorhang lässt sich nie richtig zuziehen. An mindestens einer Seite kann man immer reingucken. Außer in den Läden für die großen Größen. Und leider ist die Beleuchtung in den meisten Fällen genauso fürchterlich und ungenügend wie die Platzverhältnisse.
Man kann sich entscheiden: