Donnerstag, 31. März 2011

Rechtschreibung

Ich beschäftige mich nicht erst seit kurzem mit Rechtschreibung und manchmal denke ich darüber nach, wieso sich mir manche Regeln nicht erschließen.

Gut, das und dass - dunkel erinnere ich mich immer an "kann man es durch dieses, jenes oder welches ersetzen, dann"  ---- ja was dann? Dann schreibt man es entweder mit einem oder mit zwei "s".  ;-)
(Ja, ich weiß es. Kann man es ersetzen, dann schreibt es sich mit einfachem "s")

Mittwoch, 30. März 2011

Mein Arbeitsplatz

heute mal ein Foto. So sieht es aus, wenn der creative Prozess läuft. Am wichtigsten sind dabei die Kaffeetasse und die Brille. Ohne diese Utensilien geht gar nichts....


Ja, dann will ich mal. Der Kaffee ist fertig und die Brille geputzt...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 29. März 2011

Lange nichts gehört

Das Pflegen von Freundschaften, die man aus früheren Zeiten hat, ist manchmal schwer.

Irgendwie hat man nie genügend Zeit, um allen Menschen, mit denen man befreundet ist, regelmäßig zu schreiben, oder regelmäßig zu telefonieren (oder zu skypen, wie man neudeutsch sagt) und natürlich von regelmäßigen Besuchen ganz zu schweigen.

Wie oft haben wir durch Umzüge vertrautes Terrain verlassen und uns nicht nur auf neue Wege, sondern auch auf neue Menschen einstellen müssen.
Auch neue Kontakte bedürfen der Pflege, sonst wird man am neuen Wohnort nicht heimisch. Hat man sie gut gepflegt, bleiben einem diese Menschen freundschaftlich verbunden und gehören im Falle eines Umzuges wieder zu denen, die man so gern öfter besuchen würde.
Bei uns reicht das Jahr mit seinen vielen Wochenenden nicht aus, um wirklich alle Freunde einmal im Jahr zu besuchen. Verwandtschaft ist da noch nicht inbegriffen.

So bitter, wie es einerseits auch ist, dass man seinen Wünschen und Bedürfnissen in dieser Hinsicht im Alltag so selten nachkommen kann, so schön ist es andererseits, denn es besagt ja, das man Freundschaften hat, die nicht nur virtuell bestehen.

Gehe ich in meinen Facebook-Account, den ich mir erst kürzlich zugelegt habe, könnte ich ganz schnell mit ganz vielen Menschen "befreundet" sein.
Was für eine irreführende Begrifflichkeit, für einen Zustand, der noch nicht mal das "Kennen" für eine Freundschaft voraussetzt, geschweige denn ein Gefühl wie Sympathie und Zuneigung.

Es ist schade, dass die Bezeichnung "Freundschaft" für die Verbundenheit mit Menschen, die man mag und deren Ansichten man schätzt, so inflationär verwendet wird.

Auch wenn man von den alten Freunden nicht mehr so häufig etwas hört. Es bleiben Freunde und es tut gut zu wissen, dass es sie gibt. Das man sie in der realen Welt hat und wenn man sich trifft, sich mit ihnen schnell auf vertrauten Fuß unterhalten kann.

Wenn man denn Zeit dafür hätte - oder sie sich um der Freundschaft willen nehmen würde.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Montag, 28. März 2011

Wochenende und Frühling

Das Wochenende war schön.

Es sprießt nicht nur das Grün aus allen Flächen, genauso sprießt das Leben auf der Straße. Plötzlich sieht man Menschen, die man ein halbes Jahr nicht mehr gesehen hat, wieder draußen.

Entweder, sie arbeiten im Garten oder aber sie sitzen in der Eisdiele und lassen die ersten Sonnenstrahlen, die man im Freien genießen kann, auf sich einwirken und strahlen dabei mit der Sonne um die Wette.

Dieses Frühlingsstrahlen macht sich überall bemerkbar. Plötzlich steht man vorm Kleiderschrank und denkt:
"Dieses trübsinnige Grau, Schwarz, Dunkelblau kann man doch jetzt nicht mehr anziehen?!"

Und kaum hat man seine dicken Winterpullover in den tristen Farben in den großen Karton gepackt, die Winterstiefel winterfest verstaut und die ersten Blusen wieder im Schrank hübsch einsortiert - da wacht man morgens auf und alles ist weiß....
Tröstlich ist,  wenn man morgens auf die überzuckerten Gärten schaut, dass es nicht so bleiben wird. Der Frühling kommt, auch wenn er mit dem Winter noch das eine oder andere Kämpfchen haben wird, bis der alte weiße Mann sich endlich trollt.

Aber das der Frühling gewinnen wird, ist gewiss.
Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 25. März 2011

Bücher

Ich habe Anfang der Woche ein Päckchen bekommen.

Wenn es etwas gibt, das ich liebe, dann sind es Päckchen. Am schönsten ist es, wenn ein Päckchen ganz unvermutet kommt. Versendet von einem Lieben oder einer Lieben, der / die  es gut mit einem meint.

Ist es nicht schön, gespannt vor dem Paket zu sitzen und zu überlegen, was einen erwartet, wenn man das Kordel aufgeknotet hat, das Klebeband zerschnitten ist, der Deckel aufklappt und man endlich, endlich den ersten Blick auf den Inhalt werfen kann?

Wenn es so ist, wie bei mir, dann ist häufig der erste Blick gebremst von einer Lage zerknülltem Zeitungspapier, was darauf schließen lässt, dass etwas Zerbrechliches im Paket ist, oder aber von einer Lage Geschenkpapier, die den Inhalt geheimnisvoll bedeckt.
Ist das Geschenkpapier mit kleinen Bärchen, bunten Luftballons oder ähnlichem verziert, dann weiß ich sofort: dieses Paket wurde nur vordergründig an mich versandt. Eigentlich gilt der Inhalt meinem Sohn.

Es ist die gleiche Enttäuschung, die mich dann ereilt, wie die,  die mein Sohn zu Wochenbeginn erlebte:
Unspektakulär in der Aufmachung kam das Paket daher und der Inhalt - langweilig. Lauter Bücher. Ohne Bilder.

Für mich fast ein Weihnachtspaket. Das Einzige, was diesem Päckchen fehlte, war ein Zeitgeschenk. Wann soll ich nur all diese feinen Bücher lesen?
Hm. Am Besten, jetzt.
Also verabschiede ich mich ins Wochenende mit einem schönen Buch in der Hand.

Lesen macht glücklich!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 23. März 2011

babel-fish

Ich habe meinem Blog babel-fish hinzugefügt, damit Menschen fremdländischer Zunge einen Eindruck bekommen können, von dem, was ich hier niederschreibe.

Tatsächlich, meine Seite hat unter anderem Zugriffe aus Indonesien, USA, Niederlanden - die Österreicher denke ich, werden auf die Übersetzung ins Englische verzichten können.

Jetzt habe ich die Übersetzung ausprobiert. Ich weiß nicht, ob es an meinen verschachtelten Sätzen liegt, an meiner Wortwahl oder ob die Algorithmen, nach denen die Satzbedeutung erfasst wird, noch so rudimentär ist - aber ich habe sehr gelacht. "It has that now of it"  aus meinem Post von gestern hat mir gut gefallen.
Ich muss mal meine Englischbeauftragten fragen, wie die "normale" Übersetzung der Phrase lautet, bzw. ob es ein Äquivalent dazu gibt.

Zu gern möchte ich wissen, was die Menschen, deren Muttersprache das Englische ist, denken, wenn sie diese Übersetzungen lesen. Geht es ihnen so wie mir im umgekehrten Fall, bekommen sie nach einer gelesenen Seite auch Kopfschmerzen von der "Sprachverhunzung"?
In den vergangenen Tagen musste ich für mein Buch ein paar Details im Internet recherchieren und bin dabei auf eine seriöse Seite gekommen, die sich mit Innendekorationen beschäftigt. Die Bildunterschriften waren völlig sinnentleerte Sätze, die einige Standardbegriffe enthielten, die aber keine verständliche Beschreibung ergaben. Für die, die die Sätze im Original geschrieben haben und sich vermutlich Mühe gemacht haben, ist das sicherlich frustrierend.

Aber der sonnigen Gemütslage, die die Übersetzung der Texte letztendlich bei mir auslösten, konnte ich mich nicht entziehen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 22. März 2011

"Ich druck mal eben schnell was aus ..."

Gibt es jemand, der diesen Satz nicht kennt und vor allem, dem die Bedeutung von "schnell" in diesem Zusammenhang nicht bewusst ist ?

Gestern nachmittag habe ich geflucht. Meine Lektorinnen möchten Lesenachschub und ich bin auch gewillt, diesem Ansinnen nachzukommen. Aber bevor ich den Text zum lektorieren freigeben kann, muss ich ihn wenigstens einmal in ausgedruckter Form gelesen haben, um die gröbsten Schnitzer zu glätten.

Montag, 21. März 2011

Zahnschmerzen

Mein Leben ist derzeit dominiert von Zahnschmerzen.

Ich werde heute nachmittag voraussichtlich die 4. Wurzelkanalbehandlung innerhalb eines Jahres beginnen, und wenn es etwas gibt, auf das ich keine Lust mehr habe, dann ist es dieses Prozedere.

Die Übelkeit, die sich in meinen Eingeweiden breitmacht, wenn ich nur an die Gerätschaften denke, die die nette Helferin auf dem Tablett vor mir aufbauen wird, kann auch von dem Fencheltee, den ich gerade trinke, nicht besänftigt werden.

Jetzt ist Zahnschmerzen der eine Teil meiner aktuellen Empfindungen, der andere ist Wut und Frust über andere Dinge in meinem Leben und dennoch scheint beides nicht meinen kreativen Schreibfluss zu hemmen.
Am Wochenende konnte ich eine Szene, über die ich mir schon lange Gedanken gemacht habe, endlich zufriedenstellend bearbeiten.

Manchmal sind es nur ein paar Sätze, die, aus den zerrissenen Texten einer zwischendurch geschriebenen Handvoll Blätter, eine vollständige Szene machen.
Das Schwierige ist, wie formuliere ich Sätze, die wie gesprochen klingen sollen und dennoch Subtext enthalten müssen, damit die daraus resultierenden Handlungen wahrhaftig sind?

Es ist wie im Leben. Es ist der Subtext, den man dekodieren muss, um an die wahren Informationen zu kommen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Die Sonne scheint. Wenigstens etwas

Samstag, 19. März 2011

Sonnenschein und seine Folgen

Die Sonne scheint hell und zufrieden in meine Küche.

Leider zeigt sie dabei deutlich die Stellen an, die dringend der Säuberung bedürfen.
Nun habe ich mich ja schon gestern über Frühjahrsputz ausgelassen und einfach die Rollos runterlassen um den Dreck nicht zu sehen - keine Alternative.

Ich versuche, der kommenden Putzaktion etwas Positives abzugewinnen:

Kalorienverbrauch - kann nicht schaden.
Ich mache mir eine passende Mucke an, und das so laut, dass der Rhythmus der Bässe meine putzenden Hände leicht und flüssig wie einen Tänzer über die Flächen gleiten lässt.
Die laute Musik wird dafür sorgen, dass meine Männer ganz sicher merken, dass ich putze. Vielleicht erbarmt sich einer und unterstützt mich. Oder kriegt wenigstens ein schlechtes Gewissen.

Das Beste aber ist, wenn ich im Haus putze, dann kann ich einfach nicht im Garten arbeiten.

Das wäre nach die nächste Wunschvorstellung: ein zu den halbnackten Fensterputzern passender Gärtner.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 18. März 2011

Frühjahrsputz

Das Regenwetter hat sich leider festgesetzt. Der Vorteil ist, meine dreckigen Fenster fallen nicht so auf. In den letzten Wochen, in denen ich bei strahlendem Sonnenschein in der Küche saß. waren meine versauten Fenster ein ständiger Stachel in meinem Gewissen.
Habe ich die vergangenen Tage mit gedankenverlorenen Blicken in der Küche gehockt und nach draußen gesehen, habe ich durch verregnete Fenster geschaut. Nicht dreckig, sondern einfach nur nass. Dicke pralle Tropfen, die sich am Glas festsaugen und sich weigern, herabzufallen.
Fensterputzen ist eine Sisyphusarbeit. Nicht endend wollend. Hat man im Frühjahr alle Fenster geputzt, fängt es ca eine halbe Stunde später an zu regnen. Auch dann, wenn die Wetterprognose anders lautete. Dann kann man von vorn anfangen.
Putzt man im Sommer, dann schei*en einem Ruck-Zuck die Fliegen alles voll und man muss nachwienern. Putzt man im Herbst - siehe Frühling. Im Winter putzt man nicht. Da müsste man nach den ersten feuchten Wischkontakten mit dem Eiskratzer ran. Mehr als zweimal im Jahr sollte man sowieso nicht die Fenster putzen, das Glas nutzt sich nur ab...

Im Radio wird derzeit ein Frühjahrsputz verschenkt. Vielleicht sollte ich mal anrufen. Ich sitze mit Wärmflasche und eingehüllt mit meiner Schmusejacke am Tisch, vor mir blubbert der heiße Tee auf dem Stövchen und langsam wird mir warm. Wenn ich dann die Augen schließe und mir vorstelle, ich gewinne den Frühjahrsputz, dann erscheint ein Bild wie aus der TV-Werbung vor mir:
Bei früh-sommerlich warmen Temperaturen erscheinen gut proportionierte halbnackte Männer in Jeans, die mit ihren Fensterledern am Gürtel und dem Abstreifer in der Hand ( ooops - bei dieser Wortwahl erscheinen plötzlich noch ganz andere Assoziationen...) freundlich flirtend meine Fenster putzen.

Ach Frühling. Komm doch endlich!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 17. März 2011

Einkaufen

Ich musste heute einkaufen. Leider. Das "leider" steht im Gegensatz zu dem, was Männer im allgemeinen den Frauen gerne andichten: Machen sie doch gerne!
Nachdem mir dann auch noch eine Freundin eine E-Mail zukommen lies, die einen Anhang mit Frauenspezifischen VHS-Kursen enthielt (unter anderem "Einkaufen unter 4 Std"), denke ich wird es Zeit, die Wahrheit zu erzählen.

Mittwoch, 16. März 2011

Kuchen backen

Ich werde heute einen kleinen Kuchen backen.
Das Regenwetter vor der Tür lässt meine Inspiration für eine Geschichte, die in einem sehr heißen Sommer spielt, schrumpfen wie eine kleine Eisscholle in der Sonne. Also muss ich mir die Schreib-Betriebstemperatur über eine andere Hitzequelle holen.

Dienstag, 15. März 2011

Vorläufigkeit

Mein Sohn hat gestern im Auto geweint. Die Dame seines Herzens erhört ihn nicht. Oder jedenfalls nicht heute. Der mütterliche Trost war schwach - was nutzt es ihm jetzt, wenn er in 12 Jahren vielleicht froh ist, sie nicht geheiratet zu haben. Auch mein Einwand, dass er bestimmt noch viele tolle Mädchen kennenlernt, konnte ihn nicht trösten.

Sonntag, 13. März 2011

Internet Seite ist online

Seit gerade eben ist meine -vorläufige- Internet-Präsenz fertig geworden und online.

http://www.sia-wolf.de/index.html

Möglicherweise wird aus der "Vorläufigkeit" ein Dauerzustand, wer weiß das schon.

"Vorläufigkeit" ist in der heutigen Zeit ein schönes Wort. Nichts für die Ewigkeit, alles nur noch temporär. Könnte ja sein, dass noch was Besseres kommt.

Mir fehlen heute angesichts der Dramen, die sich in anderen Teilen der Welt abspielen, die Worte. Jedenfalls die, die sich leichthin lesen lassen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Samstag, 12. März 2011

Kommunikation

Telefonieren ist der heutigen Zeit nicht mehr das einzige Kommunikationsmittel. Aber immer noch das Gebräuchlichste, wenn man nicht direkt vor Ort ist. Man kann wunderbar mit seinem Ohr an der Muschel hängen und im Normalfall versteht man seinen Gesprächspartner auch ganz gut. Jedenfalls akustisch. Ob man auf der Wahrnehmungsebene sein Gegenüber auch versteht, ist eine andere Frage.
Die Frage, die sich mir aus aktuellem Anlass stellt, ist, wie falsch kann man eine Verabredung verstehen?
Wir treffen uns am Freitag, um .... Uhr in ..... (Standortbezeichnung). Mir erschien die Verabredung klar und deutlich. Meinem Gegenüber nicht. Da hat sich erst am Donnerstag herausgestellt, das wir uns Freitag treffen. Aber nicht weil es geplant war. Sondern weil jemand anderes festgestellt hat, es könnte sinnvoll sein, dass wir uns am Freitag treffen.
Klingt das kryptisch? Ja, durchaus. Verklausuliert habe ich einen Sachverhalt dargestellt, der mir so in dieser Woche widerfahren ist.
Soll noch einer sagen, Kommunikation wäre einfach. Du Tarzan, ich Jane?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 11. März 2011

Motorradfahrer

Gestern, die Sonne schien, habe ich einen Motorradfahrer gesehen. Es dürfte einer der Ersten sein, die mir aufgefallen sind. Er ist eine ganze Strecke vor mir hergefahren und ich habe ihn beobachtet.

Ich gebe zu: Ich stehe auf diese Typen. Eingepackt in martialisches Leder, schwarz - unnahbar, dynamisch, durchtrainiert und selbstbewusst. Das ist die Nuss, die Frau gern knackt. Im Besten Falle.
Ich gebe auch zu, nicht jeder entspricht diesen Erwartungen und manchmal wünschte ich mir, sie hätten den Helm nicht abgenommen. Oder gar die Motorradjacke ausgezogen.

Spätestens dann, wenn man im Café neben einem sitzt, der neben dem Geruch von nass-kaltem Leder, dass stundenlang in der Kneipe geräuchert wurde und der Ausdünstung von schweißigem T-Shirt auch noch zu sprechen anfängt und keinen vernünftigen Satz fertigbringt, dann lob ich mir den gepflegten Autofahrer mit Hang zur Luxuskarosse.
Ich gebe zu: Ein Anzug kommt mit einer coolen Motorradkluft nicht mit. Aber ein cooler Anzugträger schon. Der könnte sogar ab und an Motorrad fahren. Wenn er sich wäscht.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 10. März 2011

Über das Fasten

Gestern war Aschermittwoch. Ich habe den Abend zuvor spontan entschieden, sechs Wochen auf Süßigkeiten und auf Fleisch zu verzichten. Alkohol nur in Maßen ;-)
(sowohl der Verzicht als auch der Genuss...)

Der Süßigkeitenentzug fällt mir schwer. Unendlich schwer. Insbesondere dann, wenn mir gerade die Worte für eine Szene fehlen. So oft, wie ich gestern von meinem Küchentisch aufgestanden bin, um den nötigen Abstand zu gewinnen und die Denkpausen durch naschen zu füllen - das Hirn braucht schließlich Zucker, um gut zu funktionieren, ist das Fasten auch aus Figurgründen ein willkommener Anlass.
Also dann. Ich versuche standhaft zu bleiben. Und Sündenfälle werden ja seit Adam und Eva verziehen. Das ist der Moment, wo ich es fast schade finde, nicht katholisch zu sein: sich den Verzicht vornehmen, der eintretenden Sündenfall beichten und dann ein bisschen beten. Alles wieder schön.
Na gut, beten wäre für mich nicht die richtige Buße, dann schon eher bügeln. Und einen schlechten Film dazu... hatten wir ja schon.

Bevor mich meine Inspiration, die heute morgen durch Sonne und durch den Text eines Musikstückes (Joline, Sherry Austin) in Gang gesetzt wurde, wieder verlässt, verlasse ich diesen Blog.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 9. März 2011

Gestern und Heute

Gestern habe ich es gewagt. Ich bin ein wenig aus meiner anonymen Deckung gekommen und habe ein paar ausgewählten Mädels meine Blogadresse gemailt. So langsam muss ich ja Öffentlichkeit suchen, sonst wird es nichts mit meinen hochfliegenden Plänen und der Präsenz in verschiedenen Talkshows.... ;-)

Nachdem mein Teil - Manuskript nun auch an eine Frau gewandert ist, die ich nur zweimal persönlich getroffen habe und zu der ich sonst keinen Kontakt habe, bin ich gespannt, wie die Resonanz sein wird - und ob ich damit umgehen kann, wenn die Kritik vernichtend ist. Gestern hätte ich so eine Kritik nicht ertragen können, vermutlich hätte ich den ganzen dicken Papierblock in den Papiermüll (der heute geleert wird!!) geworfen.
Heute, bei Tageslicht und Sonnenschein sieht es anders aus. Vielleicht beflügeln mich auch Zahnschmerzen, die leider gestern nachmittag wieder einsetzten. Immerhin, zwei Seiten konnte ich noch schreiben, die, gerade gelesen, ausbaufähig sind.

Wenn ich so vor dem Rechner sitze und nicht in Schreib-Fluss komme, dann lese ich gern in anderen Texten. Manchmal hilft eine Satzformulierung weiter, um den Anfang oder den Fortgang einer Szene zu schreiben. Für mich war es gestern die Seite von Andreas Eschbach (http://www.andreaseschbach.de/index.html), die mir weiterhalf.
Frustrierend bleibt es, wenn ich von bekannten Schriftstellern Texte lese. Die scheinbare Mühelosigkeit, mit der wohl-formulierte Sätze dort auf Papier gesetzt wurden und mit wenigen Worten genau die Stimmung beschreiben, die der Protagonist erlebt.
Und meine Wortfetzen wollen sich einfach nicht zu Sätzen bilden lassen, die eine ähnliche Ausdrucksstärke haben. (Ich weiß, das es auch bei den bekannten Autoren harte Arbeit ist. Aber manchmal darf man jammern.)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Dienstag, 8. März 2011

von Worten, die sich verstecken

Heute morgen sitze ich bei strahlendem Sonnenschein in der Küche und es will mir nicht gelingen, die gedachten und gefühlten Worte in einen sinnvollen Text umzusetzen.
Alle Übersprungshandlungen haben bisher nicht geholfen. Ich bin schon fast so weit, mir einen schnulzigen Film einzulegen und zu bügeln - wobei der Film mindestens ebenso grauenvoll werden könnte, wie das bügeln, wie ich kürzlich erfahren musste. Auch ohne bügeln...
Am Sonntag Abend habe ich tatsächlich der Bewertung meiner Fernsehzeitung getraut. Im Zweiten kam ein Schnulzen-Film, mit Querdaumen bewertet. So schlimm kann es dann ja nicht sein, war meine Vorstellung. Hm. Weit gefehlt.
Es war schlimmer, als ich dachte.
Ich wollte tatsächlich bei vollem Bewusstsein eine Liebesschnulze gucken und vor allem auch genießen, wie sich ein Paar findet. Meinetwegen auch mit vorhersehbaren Irrungen und Wirrungen, aber mit so einem Mist hatte ich nicht gerechnet. Dabei hätte es doch so schön sein können ...
Dann doch lieber auf die 4.Staffel DD warten und bis dahin Countdown gucken.

Und natürlich selber bessere Liebesschnulzen schreiben!
Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Freitag, 4. März 2011

sonniger Freitag!

Wie schön. Es ist Freitag, so sonnig wie die letzten Tage auch.

Ich sitze am Küchentisch und schreibe meinen Blog. Heute etwas später als gewöhnlich, da ich den ganzen Vormittag damit zugebracht habe, für mein Buch einen Streit zu entwerfen und zu schreiben.

Was ist Streit? Bei meinen Protagonisten ist es nicht allein das Austragen eines Konfliktes, einer Meinungsverschiedenheit. Es ist die darunter liegende Schicht der Beziehung zueinander, die das offensichtlich vorliegende Problem so unlösbar erscheinen lässt.

Ich hoffe mal, das der Konflikt ausreicht, um die nachfolgenden Handlungen plausibel erscheinen zu lassen....

Schönes Wochenende allerseits, bis dahin
liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 3. März 2011

im Märzen der Bauer.... Altweiberfastnacht

Nach ein paar Tagen der schriftlichen Ruhe, geht es nun endlich weiter. Das Wochenende war voller Besuch (nebst üblicher Zutaten :-)) und ich habe ein paar Tage gebraucht, um mich wieder "einzunorden". 

Das Wetter lädt mich an den Küchentisch zum Schreiben ein. Sonnig.
So sonnig, dass man sich fast nichts mehr wünscht, als auf einer wind- und temperaturgeschützten Terrasse zu sitzen, Kaffee zu trinken und anderen Leuten beim Arbeiten zuzusehen. 

Heute Nachmittag werde ich Fasching feiern. Gezwungenermaßen, des Kindes wegen. Ich gebe zu, ich bin lustlos, dieses Jahr geht der Trubel irgendwie an mir vorbei. Wahrscheinlich, weil es so spät ist und ich eher schon die Ostertage herbeisehne. Natürlich mit den entsprechenden frühlingshaften Wetterverhältnissen. 

Ja. Der Frühling könnte endlich kommen, mit seinen sanften Temperaturanstiegen, der unendlichen Sonne und den Bäumen, die erst ganz vorsichtig und dann unmissverständlich ihre kleinen, zartgrünen Blattspitzen in den Himmel recken und den Winter in seine Schranken verweisen.


Bis dahin, liebe Grüße, Sia