Mittwoch, 4. Oktober 2017

Plagiat: Frau Gercke

solls schon wieder getan haben.

In regelmäßigen Abständen werden Vorwürfe laut, dass Frau Gercke ihre Romane aus fremden Stoffen zusammenstückelt. In den Kritiken ihrer Leser finden sich die Hinweise auf die jeweilig vermuteten Quellen: ob das nun amerikanische TV-Serien wie Gilmore Girls oder Outlander sind, oder ob sich an Stoffen anderer Autoren bedient hat, wird dort diskutiert.

Es wundert mich, ehrlich gesagt, nicht. Offensichtlich kann die Dame keine eigenen Geschichten entwickeln. Mittlerweile gehe ich davon aus, das das gesamte bisherige Werk von Frau G. gesamplet ist. Und warum sollte sie auch ihre Arbeitsweise ändern? Sie ist ja erfolgreich damit. Das Einzige, was sich meines Erachtens geändert hat, ist ihre Verschleierungstaktik. 

Jetzt hat Elke Becker Streit um die Urheberschaft mit Frau Gercke:

http://elke-becker.com/streitigkeiten-um-urheberschaft-mit-martina-gercke

Ich wünsche dir gute Nerven, Elke und das du in der Sache zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommst. 
Was die Leserschaft von Frau G. angeht, so wird sich da nichts ändern. Frau G. wird weiterhin erfolgreich ihre Samplets verkaufen. Mühselig, sich darüber zu ärgern.

Und die Opferrolle? Ich habs damals nicht verstanden, und verstehe es auch heute nicht: wie kann man sich so sehr nach Öffentlichkeit sehnen, dass man jegliche moralische Vorstellungen über Bord wirft? Dabei ist anständig bleiben doch so einfach: Man hat eine Plot-Idee, schreibt sie auf, verfeinert sie und macht ein Buch draus. Wenn es fertig ist, veröffentlicht man.
Und wenn man keine Idee hat, dann gehts halt nicht. Dann schreibt man nicht irgendwo Platzhalter ab. 

Das Wesen der Plagiatoren wird mir auf immer fremd bleiben.

Herzlichst, Sia

Samstag, 30. April 2016

Gestern war's


da hatte ich ne tolle Lesung.

Die Sitze waren fast alle belegt, das Publikum war der Autorin zugeneigt und hat an den richtigen Stellen gelacht. Was will man mehr? Vielleicht das nächste Mal einen Mikrofonständer, aber sonst war es ein wirklich schöner Abend.


Sia Wolf liest aus "Teufels WG"

Ich bedanke mich bei den Organisatoren und den Helfern und freue mich auf meine nächste Lesung.
Ein schönes, verhextes Wochenende wünsche ich Ihnen, liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 28. April 2016

Mein neues Buch ist da!

Teufels WG, das neue Buch von Sia Wolf. 

Für kurze Zeit ist es für 99 cent bei Amazon erhältlich.

Der Inhalt:

Das Leben der jungen Bankkauffrau Tatjana Teufel verläuft in absolut geregelten Bahnen:
Sie liebt ihren Job bei der Privatbank van Bottem und sie liebt ihren Verlobten Clemens Hübner, einen jungen Consultant, der bei einer Beraterfirma Karriere machen will. Alles ist geordnet und ihr Leben verläuft so, wie Tatjana es sich vorgestellt hat. Sie und Clemens suchen eine gemeinsame Wohnung und planen nach der Hochzeit zwei Kinder.
Alles geht seinen gewohnten Gang - bis zu dem Tag, an dem Tatjana ihre alte Schulkameradin Danielle wieder trifft und Clemens sie bei einem Termin zu einer wichtigen Wohnungsbesichtigung versetzt.

Ihr Leben gerät vollends aus den Fugen, als sie kurze Zeit später merken muss, dass Clemens nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat und Danielle ein Geheimnis hat. Als ihre neue Wohnung schneller zum Asyl für gestrandete Menschen wird, als sie sich jemals hat vorstellen können und sie merkt, dass Zahnärzte auch außerhalb des Behandlungszimmers gemein sein können, ändert sich für Tatjana alles.

»Teufels WG« Ist ein Liebesroman. Mit der Prise Chaos, die das Leben spannend macht, und anderen würzigen Zutaten.

Samstag, 3. Oktober 2015

Tricksen und Täuschen

Ich bin ja ein bekennender Korea-Drama-Junkie. Jetzt hab ich auf Youtube mal wieder nach entsprechenden Dramen gesucht, und wie es dann so geht: man kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen ...
Gelandet bin ich letztlich bei einem Channel, der sich ums Schminken dreht. Ja, ich gebe zu, auch da bin ich ein Junkie. Ziemlich dämlich, jungen Mädchen dabei zuzusehen, wie sie sich das Gesicht zukleistern, damit von der natürlichen Ausgangsbasis so gut wie nichts mehr zu sehen ist. 
Okay, bei manchen ist es auch gut so ...

In Korea und in Japan scheint es mittlerweile auf Datingportalen normal zu sein, von der Favoritin ein Foto zu verlangen auf der das Mädel ungeschminkt zu sehen ist. Falsche Wimpern, Eyelid-Glue und Schminke täuschen darüber hinweg, dass es sich doch um eine mandeläugige Schönheit und nicht eine Dame mit den gefragten 'Rundaugen' handelt, und die Männer sind enttäuscht, wenn die Dame ungeschminkt nur halb so schön erscheint.

Manchmal hab ich echt Mitleid mit den Männern, und es ist egal, wo auf der Welt ihr euch befindet. Frauen täuschen und tricksen euch international mit falschen Wimpern, Pushups, Shapeware und anderen Dingen aus. Gut, Frauen wissen, dass es nicht viel braucht, um euch das Hirn zu vernebeln. Bekanntlich sitzt das Hirn bei den Männern deutlich unterhalb des Bauchnabels, bis dahin ist der sanfte Täuschungsnebel der Damen schnell mal aufgestiegen.

Also Jungs: Wenn euch eine rassige Schönheit begegnet, glaubt ihr nichts. Noch nichtmal, dass sie eine Frau ist.

Es sei denn, ihr habt euch vom Gegenteil überzeugt ...

Herzliche Grüße, Sia

Samstag, 5. September 2015

Flüchtlinge

Abgeben. Etwas teilen. Liebe, Zuneigung, Freundlichkeit, Zuwendung - Zeit und Dinge, die bei mir im Keller liegen. Kein Brot fressen, aber auch niemandem dienen.

Ich gebe ab und ich teile. Mit Flüchtlingen.

Ich teile mit denen, die nicht freiwillig ihre Heimat verlassen, weil Hunger, Not und Elend, Krieg oder alles zusammen herrscht.
Würde ich gehen, wenn ich hier mein Kind nicht mehr ernähren könnte? Wenn aber jenseits des Meeres Hoffnung bestünde? Aber natürlich würde ich das.

Erspart mir das Totschlagargument "Aber wir können nicht alle aufnehmen."
Das tun wir nicht, müssen wir auch nicht. Aber um die, die kommen, könnten wir uns kümmern, anstatt sie mit Wut und Hass zu empfangen. Wir könnten sie integrieren und ihnen den Mut und die Hoffnung geben, dass sie irgendwann zurück in ihre Heimat können. Und bis dahin dürfen sie sich bei uns sicher fühlen.
Ich hab keine Angst vor "Überfremdung". Mehr noch, ich weiß noch nicht mal, was das sein soll. Meine Küche ist international, mein Radiosender spielt vorwiegend English, meine Klamotten sind aus Indien, Pakistan und China. Meine Technik - weiß der Geier wo die gemacht wurde.
Woher der Sprit für mein Auto kommt, weiß ich nicht. Aber sicher nicht aus dem Bohrloch um die Ecke. Da blubbert brackiges Wasser. Wasser, was in vielen anderen Ländern fehlt oder von Internationalen Konzernen, die aber weitestgehend in europäischer oder amerikanischer Hand sind, als "privat" deklariert wird und verhindert, das Menschen dieses kostbare Gut zu angemessen Preisen verwenden können.
Wir haben hier Flüchtlinge, die vor dem Krieg fliehen, der mit Hilfe von in Europa produzierten Kriegswaffen geführt wird. Ein Europa, das damit gutes Geld verdient.

Wer sich über Flüchtlinge aufregt und nicht im Stande dazu ist, zu hinterfragen, warum so viele Menschen ihr Heimatland, ihre Sprache und ihre Kultur verlassen müssen, um ihre nackte Existenz zu retten, der hat offenbar noch immer nicht verstanden, das wir Europäer mit unserer Wirtschaftspolitik durchaus etwas damit zu tun haben, wie die Zustände in anderen Ländern sind.

Das ist mein Statement aus Facebook vom 20. Juli diesen Jahres. Mir brennt das Herz, wenn ich mir vorstelle, was für Mühen, Angst und Stress diese flüchtenden Menschen auf sich genommen haben, in der Hoffnung auf ein friedliches Leben.

Wir können helfen. Tun wirs doch einfach.

Sia

Montag, 15. Juni 2015

Eine Leseempfehlung!

Wenn Sie mal wieder einen Liebesroman lesen wollen, der ein bisschen anders gestrickt ist, dann lege ich Ihnen

Zwei fürs Leben von Julia Hanel

wärmstens ans Herz.

Wer mich kennt, weiß, ich habe einen Hang zu Liebesgeschichten. Sie dürfen gern mal kitschig, oder auch klassisch mit Held sein. Die Hauptsache ist, es muss mich mit in die Welt der Protagonisten nehmen, dann fühle ich mich gut unterhalten.

"Zwei fürs Leben" hatte mich nach den ersten Sätzen. Und zwar so sehr, dass ich bis tief in die Nacht gelesen habe und nicht aufhören konnte. Noch vor dem Kaffee am nächsten Morgen war ich schon wieder in der Lektüre versunken.
Was für ein Buch! Einfach umwerfend, und zwar bis zur letzten Seite. Zwischendurch habe ich ein paar Tränen verdrückt und war traurig. Die Geschichte von Ben und Annie ist zu schön, um zu viel davon hier zu verraten. Wer "Gut gegen Nordwind" mochte, wird mit diesem Buch auch glücklich.

Herzliche Grüße, Ihre Sia

Montag, 12. Januar 2015

AFD erreicht nur knapp das Niveau einer tiefergelegten Teppichkante:


Ich bin angewidert und sprachlos. Professor Jörn Kruse
Das ist also die deutsche Intelligenz. Oder sollte ich sagen: der personifizierte schlechte Geschmack?

https://www.youtube.com/watch?v=Da_E0-W51z0

Donnerstag, 8. Januar 2015

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahreswechsel 2014/2015


So, liebe Leser, ich verabschiede mich für dieses Jahr. Ich nehme mir jetzt ein Buch zur Hand und genieße die letzte Stunde mit einem Tee, bevor es losgeht. Dann werde ich mich für den Jahreswechsel und die anwesende Gemeinde aufhübschen und mich voller Freude geistvollen und weniger geistvollen Getränken und Gesprächen zuwenden, bevor ich mit Knall und Bumm das nächste Jahr begrüße.


Möge es ein glückliches Jahr für euch alle werden.


Bis dahin, fühlt euch geherzt, Sia

Sonntag, 27. Juli 2014

Sia proudly presents: der Nachfolger von Rheingau-Roulette ist da!


Wer liest noch so spät bei Nacht, ohne Licht?
Es sind die Sia-Süchtigen, deren Herzen es bricht. 
Sie haben den Kindle wohl im Arm, 
sie fassen ihn sicher, halten ihn warm.
Mein Kindle, was birgst du so bang dein Gesicht?
Ach Leser, ach Leser, siehst Amazon du denn nicht?
Mit bangem Blick warten Leser schon Wochen, 
was ihnen Sia dereinst hat versprochen:
ein Buch über Liebe,
aus Rangsdorf die Meute,
ein Buch voller Triebe - 
Geh! Hol dir die Beute!





Montag, 23. Juni 2014

Die Dummheit

Dummheit stirbt nicht aus. Da hilft auch kein Doktortitel, Herr Thomas Hartung (AfD)! Wenn man die Diskussion verfolgt, die dieser Mensch angezettelt hat, dann kann man nur den Kopf schütteln.

Dieter Nuhr sagte einmal: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten."

Dem kann ich nur zustimmen. Herr Hartung ist offensichtlich bar jeglichen Wissens über die Folgen der Genmutation, die durch das dreifach vorhandene Chromosom 21 ausgelöst wird. Sonst wüsste er nämlich, dass unter den von dieser Mutation Betroffenen eine ganz erhebliche Bandbreite von Intelligenz vorhanden ist. Ähnlich wie unter denen, die nicht von dieser Mutation betroffen sind. Diese Menschen sind nicht per se dümmer, nur weil sie ein Chromosom mehr haben!
Der Mann, auf den Thomas Hartung Bezug nimmt, hat ein Lehramtsstudium in Spanien absolviert, insofern hat er sich "dem Markt" gestellt, und offensichtlich bestanden. Ich sehe keinen Grund sein Studium geringer als das von Herrn Hartung zu bewerten.

Dummheit, gepaart mit Ignoranz und Hochnäsigkeit. Chapeau, Herr Hartung! Sie haben sich soeben qualifiziert!

Herzliche Grüße, Sia Wolf

P.S. Ich frage mich natürlich, wie dumm muss man sein, die eigene Blödheit ans virtuelle schwarze Brett zu hängen, über Intelligenz zu schwadronieren und sich dann über einen Shitstorm zu wundern?

P.P.S. Nein. Ich wundere mich nicht wirklich ...

Samstag, 21. Juni 2014

Motivation

Ich sitze gerade am Plot und an der Entwicklung meiner Protas für das nächste Buch. Eine Liebesgeschichte. Fast klassisch soll sie werden. Und mein LieberHerrGesangsverein, ist der Stoff spröde! Ich bin also gestern Abend ins Bett, frustriert, weil ich nicht so weiterkomme wie gewünscht. Und wie empfindliche Autorenpflänzchen manchmal so sind, habe ich gedacht: "Lass es. Das wird nie was wirklich Erfolgreiches mit dir." Und dann wache ich heute morgen auf, und siehe da: eine neue 5 Sterne Rezi für Rheingau-Roulette. Und selbst, wenn sie nicht umfangreich und differenziert ist - es gibt einen Satz, der mich motiviert: "Man kann nicht aufhören zu lesen ..."
Ja. Genau das möchte ich von meinen Lesern hören. Danke für diese aufbauende Rezi zur rechten Zeit. Dann gehe ich mal wieder ans plotten 


Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen, 
Ihre Sia

Freitag, 9. Mai 2014

Outlander (Feuer und Stein, Diana Gabaldon) als Serie

Es gibt ja Bücher und Bücher. Manche "vernascht" man so zwischendurch, ohne weiteren Nährwert. Manche amüsieren, bewegen und unterhalten gut, solange man sie liest. Wenn man sie weggelegt hat, dann vergisst man den Inhalt. Und dann gibt es die Bücher, von denen man lange zehrt. Weil sie eine gute Geschichte gut erzählen. Es gibt Bücher, die lese ich jährlich immer wieder, weil ich sie einfach zu schön finde. Meistens geschieht das ungeplant. Wenn ich meine Bücherregale sortiere, aufräume oder entstaube. Plötzlich habe ich den Putzlappen weggelegt und sitze im Schneidersitz vor einem aufgeschlagenen Buch und kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen ... So geht es mir ganz oft mit Diana Gabaldon und ihrer Outlander Serie - jedenfalls mit den ersten drei Teilen.
Und jetzt habe ich Angst. Große Angst. Es wurde verfilmt. Als Serie. Mir steht der Schweiß auf der Stirn, wenn ich dran denke. Mein letztes grausames Erlebnis dieser Art war eine Grafic Novel der Outlanderserie. Da habe ich fast die Krise gekriegt. Hätte man den Stoff in die Hände von HdR-Regiesseur Peter Jackson gelegt, dann hätte ich keine Angst. Dann wäre ich zuversichtlich, dass er den Kern des Stoffes trifft. Aber so? Als Serie im TV? Wir werden sehen. Wen es interessiert, hier gehts lang:
https://www.facebook.com/OutlanderTVSeries.starz?fref=ts


Liebe Grüße, Sia

Dienstag, 25. März 2014

Klappentext

Ja, ja, man glaubt es kaum. Aber wir nähern uns tatsächlich einer Veröffentlichung.
Hier nun also ein Klappentext-Entwurf. Wenn Sie etwas dazu sagen möchten, nur zu.

Zwei Frauen und eine tiefe Freundschaft, die sie verbindet. Ein Mann, der sie entzweit. Und eine Vergangenheit, die sich nicht abschütteln lässt.

Als sich Vera haltlos in einen Mann verliebt, durch den sie sich mehr und mehr verändert, wird die tiefe Eintracht mit ihrer Freundin Andrea zerstört. Frustriert über den häuslichen Unfrieden stürzt sich Andrea in ihre Arbeit als Pharmareferentin und lässt sich wider besseren Wissens auf einen Flirt mit einem Kunden ein. Während Vera Heiratspläne schmiedet und glücklich auf Wolke 7 schwebt, muss Andrea in einer Sekunde des Schreckens erkennen, dass ihr ganzes Leben auf wackeligen Füßen steht. Ihre Vergangenheit lässt sie nicht zur Ruhe kommen und bringt Dinge ans Licht, die auch Vera nicht unberührt lassen.

Die letzte Überarbeitung vor dem erneuten Lektorat läuft. Wenn das gut geht, gibts noch das Korrektat. Und dann kanns losgehen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

Sonntag, 16. März 2014

Ja, jetzt ist es soweit:

Ich habs gewusst:

Edathy beruft sich auf die Kunst. Der männliche Akt habe in der Kunstgeschichte lange Tradition.

Einmal kotzen bitte.
Wegwischen tut der Herr Saubermann.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Der Fall Edathy

Ich maße mir nicht an, irgendeine weitergehende Beurteilung über diesen Fall anzustellen. Aber ich habe eine genaue Vorstellung davon, wie der bisher veröffentlichte Sachverhalt in mein Wertesystem passt.

Gar nicht.

Ich frage mich: warum hat einer Nacktfotos, um genau zu sein: Videos und Fotos von nackten Kindern, die in einer bestimmten Art und Weise posieren,  auf seinem Rechner? Wohlgemerkt: gekaufte Dateien!
Ganz ehrlich? Gibt es dafür eine moralisch, ethisch schlüssige Begründung? Lassen sie mal die Badewannenbilder und die Urlaubsvideos vom Strand ihrer eigenen Kinder außen vor. Solche Dateien waren es gewiss nicht, vor allem, weil Herr Edathy keine eigenen Kinder hat. Wahrscheinlich werden Edathy oder seine Anwälte uns irgendwann erzählen, es habe sich um "Kunst" gehandelt. Na klar. Die kaufe ich auch am liebsten bei meinem Pornohändler ...

Mir ist es egal, ob auf diesen Dateien sexuelle Handlungen vorgenommen wurden, um den Tatbestand der Kinderpornografie zu erreichen, oder ob sie nur als W****Vorlage dienten. Für mich reicht dieses eine Indiz, nämlich das es sich um nackte, posierende (!) Kinder handelte, aus, um mir meine Meinung über diesen Herrn zu bilden. Herr Edathy mag sich da noch auf regulärem gesetzlichen Wegen bewegen. Für mich als Mutter ist das ein absolutes NO GO!

Ich frage mich schon, warum finden die Ermittler zerstörte Festplatten und warum fehlen da einige Computer?  Wer erzählt da in den oberen Etagen wem was? Und nachher hats wieder keiner gewusst, oder es war niemand. Jedenfalls keiner, der verantwortlich sein will.

Vorverurteilungen sind Mist. Aber glaube ich wirklich, eine Staatsanwaltschaft macht so einen Mann zum Gegenstand ihrer Ermittlungen, ohne hinreichenden Tatverdacht auf der einen, und bestimmten Erfahrungswerten auf der anderen Seite? Soviel Vertrauen habe ich schon noch in unsere Justiz und glaube, das da Leute arbeiten, die im Falle von Ermittlungen gegen bekannte Persönlichkeiten dreimal überlegen, mit welchem Hintern sie sich ins Ameisennest setzen.

Nein. Ich glaube, da hat einer rechtzeitig was gesteckt gekriegt. Und die harmloseren seiner Dateien liegen lassen. Damit noch was zu finden ist, und die Manipulationen nicht gleich auffallen. Das ist das, was ich darüber denke. Hoffen wir, dass die Gerichtsbarkeit die Wahrheit herausfindet.

Liebe Grüße, Sia

Freitag, 7. Februar 2014

Veganes Leben

Ich beschäftige mich derzeit intensiv mit veganer Lebensweise.

Vegan bedeutet, alles Tierische aus seinem "Verbrauchsleben" zu streichen.  Das betrifft das ganze Leben, nicht nur das essen.
Auf der Ernährungsebene wird alles vermieden, was vom Tier kommt. Honig, Milch, Fleisch - nichts mehr. Je mehr man sich damit befasst, um so weniger darf man zu sich nehmen. Wein? Nein. Ist nicht automatisch vegan. Klärprozesse in der Produktion werden mit tierischem Material durchgeführt, also nicht vegan. Essig? Nein. Nicht automatisch vegan, siehe Wein. Senf? Nein, nicht automatisch vegan, siehe Essig. Semmelbrösel? Nur dann vegan, wenn die Grundsubstanz ohne Ei hergestellt wurde. Das Leben wird kompliziert, wenn man sich rein pflanzlich ernähren möchte und auch Produktionsprozesse unter Zuhilfenahme tierischer Produkte ablehnt. Mal eben im Supermarkt ein paar Dinge in den Wagen schmeißen, kann man vergessen. Man muss sehr genau auf das Etikett schauen.
Auf allen anderen Ebenen ist es ähnlich. Vergessen Sie Lederschuhe, Schafwollsocken und Angorapullis. Schmeißen Sie ihre (konventionelle) Kosmetika in den Mülleimer und überlegen Sie, ob das Regal an ihrer Wand aus veganer Herstellung stammen kann. Wer beim Schreiner in bester Absicht ein gutes nachhaltiges Möbel bestellt hat, hat möglicherweise ein Möbel mit Knochenleim im Zimmer stehen - das ist nicht vegan. Taschenbücher übrigens auch nicht. Werden auch mit Leim tierischen Ursprungs verklebt. Bei Hardcovern ist die Verwendung tierischer Produkte auch nicht auszuschließen. Medikamente? Können Sie vergessen. Nicht vegan.
Auto? Na klar gibts Autos ohne Leder. Aber was ist mit Schmierstoffen, die unter der Produktion verwendet wurden? Sind die synthetisch oder tierischen Ursprungs? Das Gleiche gilt für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Sind die vegan? Und vor allem: ist die Nutzung von Erdöl und seinen weiteren Produkten überhaupt vegan? Letztlich sind ne Menge Viecher dafür gestorben ...

Bei allem, was mir an Auswüchsen über veganes Leben im Internet begegnet ist, ist es eine Lebensweise über deren Grundlagen man nachdenken sollte.  Es ist eine Lebensweise, die mit moralisch-ethischen Werten arbeitet, die die Menschheit haben sollte. Es ist abartig und widerwärtig,  wie Massentierhaltung abläuft, das muss man, glaube ich, nicht weiter in Abrede stellen.

In meiner Welt nähere ich mich manchen Dingen über den Kochtopf. Ich probiere gern neue Rezepte aus, unabhängig davon, ob es eine "fundamentalistische" Lebenseinstellung beinhaltet, oder nicht. Zu wissen, dass man leckere Bratlinge mit wenig Aufwand ohne tierische Produkte herstellen kann, ist für mich einfach eine Frage von Vielfalt in der Küche. Ich nenne sie allerdings nicht Frikadellen oder Buletten. Der Hang, mancher veganer Köche, alles "in Fleisch" auszudrücken, nervt mich einfach. Wenn ich vegan esse, dann weiß ich was ich tue. Und brauche keine fleischhaltige Bezeichnung à la "veganes Mett". Mett ist nicht vegan. Punkt.

Meine Entscheidung, nicht vegan zu leben, wird von vielen Dingen beeinflusst. Unter anderem spielt auch die Überlegung eine Rolle, unter welchen Dingen die ganzen Ersatzprodukte hergestellt werden. Sind Schuhe aus Kunstleder eine Umweltsauerei? Ist die Herstellung von Kunstfasern nicht ähnlich wasserfeindlich, wie die Haltung von Nutztieren? Ist die Kinderarbeit in den Baumwollplantagen endlich eingedämmt? Und wie hoch ist der Wasserverbrauch bei diesen endlosen Feldern? Ähnlich, wie bei den Bananenplantagen?
Wenn ich Rezepte sehe, die Kakao, Cashews oder andere, nicht heimische Nussarten betreffen, kann ich diese Dinge zu mir nehmen, ohne Kinderarbeit in den Produktionsländern zu unterstützen?

Letztlich komme ich für mich zu dem Schluss, dass veganes Leben eine Form der Luxus-Ernährung ist. Eine Lebensform, die von Menschen umgesetzt wird, die es sich finanziell leisten können, alles im Bioladen einzukaufen. Ich habe bei all meinen Recherchen keine Hartz IV - Bezieher, Facharbeiter oder Verkäuferinnen mit Kindern gefunden, die sich mit dieser Lebensart identifizieren mochten.
Solange wir für Lebensmittel nicht das bezahlen, was sie letztlich in menschen - und tierwürdigen Produktionen kosten würden, solange ist die Diskussion um die "bessere" Ernährung und Lebensweise eine fruchtlose. Ich werde bleiben was ich bin - aber vielleicht doch noch etwas mehr auf die Nachhaltigkeit meiner Lebensmittel achten.

Herzliche Grüße, Sia

Mittwoch, 5. Februar 2014

Ach, Alice!

War das wirklich nötig? Dich selbst so ins moralische Aus zu katapultieren?

Wenn man ein Konto in der Schweiz anlegen möchte, dann kann man das selbstverständlich tun. Und es ist verständlich, wenn man als öffentliche und sehr streitbare Person meint, ein "Notgroschen" im Ausland sei notwendig, weil die politische Diskussions-Unkultur des Heimatlandes einen möglicherweise dazu zwingt, dieses Land zu verlassen. All das kann ich verstehen und nachvollziehen. Auch wenn ich es -mit Verlaub- ein wenig hochgehängt finde.

Aber weil das Konto im Ausland ist, hat der eigene Staat im Normalfall keinen Zugriff darauf, kann es also nicht einfach mal eben so sperren. Der Notgroschen bleibt also unangetastet. Lediglich der Anzeige des Kontos beim deutschen Finanzamt hätte es also bedurft, um entspannt dem Steuerbescheid entgegenzusehen. Du hättest deinen Notgroschen in der Schweiz gehabt. Du hättest dich mit der dir eigenen Verve in Deutschland den Diskussionen stellen können, unabhängig davon, wie sich das politische Klima entwickelt - immer mit dem Bewusstsein, der Notgroschen liegt in der Schweiz sicher.
Sag mir, wieviele Frauen hätten von deiner, dem Verdienst und Vermögen angemessenen Steuer partizipieren können, weil eine frauenpolitisch sinnvolle Maßnahme hätte weiterlaufen können? Wieviele Frauenhäuser wären von deiner ehrlichen Steuerabgabe unterstützt worden? Wieviele Frauenprojekte, die auf öffentliche Förderungen angewiesen sind, hätten von deiner Steuer profitieren können?

Sag Alice, war das wirklich nötig?

PS: mir geht diese Rumjeimelei der Steuersünder-Prominenz unendlich auf die Eierstöcke. Gebt es doch einfach zu: ihr habt "Keinen Fehler" gemacht, wie ihr uns mit tränenverhangenen Stimmen weismachen wollt.  Ihr habts einfach versucht, und zwar im vollen Bewusstsein dessen, was ihr da tut. Und jetzt geht euch der Arsch auf Grundeis, weil ihr mit den kleinen silbernen Scheiben nicht gerechnet habt. Ich will diese auf Absolution hoffende Rumheulerei einfach nicht mehr hören.

Samstag, 25. Januar 2014

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

auch im Januar.

Wer es bisher nicht glauben wollte, sei eines Besseren belehrt: der Nachfolger von Rheingau-Roulette liegt dem Lektorat vor!

Jawoll.

Ich bin stolz auf mich.

Ich weiß, die Arbeit fängt jetzt erst an. Und ja. Fehler sind mir aufgefallen. Also nicht die einfachen, Buchstabendreher, falsche Kommata usw.
Nein, nein. Mir ist ein grober Fehler aufgefallen. Aber gut, seis drum. Dat Dingen ist jetzt in Arbeit und ich werde noch etliche Korrekturen vornehmen können (müssen.) Sie werden mich quälen, ich weiß es. Jetzt bin ich erstmal erleichtert und  auf die erste Resonanz gespannt. Heute Abend werde ich einen Sekt auf meine Leistung trinken und mich dann den anderen Geschichten, die noch so rumliegen, widmen.

Ich hoffe, dass ich nicht in der Luft zerrissen werde ...

bis dahin, liebe Grüße, Sia

Mittwoch, 1. Januar 2014

Ein frohes neues Jahr

wünsche ich allen meinen LeserInnen.

Sind Sie gut hinübergekommen? Noch alle Finger dran, der Kater erträglich und die Gäste schon wieder weg?
Dann ist es ja gut. So kann dann das neue Jahr mit der ersten Routine starten:
Stellen Sie sich auf die Waage.
Nein, sie müssen nicht sofort blass werden. Es reicht, wenn sie beim nächsten Essen daran denken: das Frühjahr kommt auch in diesem Jahr und damit einhergehend die sommerlich leichte Garderobe, die jedes Gramm zuviel deutlich zeigt. Messen Sie ihren Bauchumfang und denken Sie daran, dass Diabetes Typ II keine schöne Erkrankung ist. Mein Mann warnt mich immer. Gut. Jetzt wird's dann ernst. Ich werde mich dem Thema stellen. Was soll ich auch sonst tun? Es hilft ja nicht, jedesmal vor der frisch gewaschenen Jeans zu überlegen, ob man noch hineinpasst, oder wieviel Schweiß es einen kosten wird, sich in das Teil hinein zu pressen. Von der ständigen Angst, dass einem der Reißverschluss platzt, mal ganz zu schweigen.
Eine liebe Freundin hat mir kürzlich ein entsprechendes Video geschickt. Es war, als ob mich eine versteckte Kamera beim anziehen gefilmt hätte. Nur die Butter, die sich die Dame an die Beine geschmiert hat, um sich flutschiger zu machen, spare ich mir.

Also dann, gehen wir es an. Wie sagte Bob der Baumeister bei jedem neuen Projekt zu seinem Team? "Können wir das schaffen?" und die Antwort war immer: "Jo, wir schaffen das!"
- Sehen Sie mir dieses Zitat nach. Als Mutter eines Sohnes habe ich drei Jahre meines Lebens mit einer täglichen Ration Bob der Baumeister zubringen müssen. Ich bin glücklich, dass diese Zeiten durch sind und "freue" mich schon auf die kommenden Jahre, in denen ich mich mit  Rapper mit unaussprechlichen Namen rumschlagen muss, die "Lärm" machen, den sie dann "Musik" nennen.

Wir werden sehen, was uns 2014 bringt. Hoffen wir das Beste. Ich gehe jetzt jedenfalls erstmal frühstücken!

Liebe Grüße, Sia

Dienstag, 31. Dezember 2013

Der letzte Tag des Jahres 2013

ist schon weit fortgeschritten. Vielen lieben Dank für die freundlichen Mails mit persönlichen Wünschen.

Ich wünsche Ihnen/Euch alles Gute für das neue Jahr. Mögen Liebe, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit die treuen Begleiter für die nächsten zwölf Monate an eurer Seite sein.



Herzlichst, Sia

Sonntag, 8. Dezember 2013

Eine kleine Erinnerung:


man kann RR als Taschenbuch kaufen: 




E-Mail:  LaCri-Verlag@web.de

Sonntag, 10. November 2013

Nachrichten aus der Schreibstube:


neben all den Dingen, die ich zu erledigen habe, und die mein Leben derzeit unter Spannung stellen, bin ich tatsächlich auch noch fleißig:

wenn nicht direkt am Rechner, dann gedanklich mit SIBII beschäftigt. Es wird. Langsam, aber es wird!

Liebe Grüße, Sia

Montag, 21. Oktober 2013

Weiter gehts

mit der "Herbst" Geschichte im November/ Anfang Dezember.

Ich bin derzeit mit SIB 2 so ausgelastet, dass ich mich nur kurz zu Wort melden kann - Also, hallo allerseits und vielen Dank, dass Sie mir die Treue halten.

liebe Grüße, Sia

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Montag, 23. September 2013

Meine Nachricht des Tages

ist diese:

Frau Schröder steht in einer neuen Regierung nicht mehr für ein Ministeramt zur Verfügung.

Danke. Danke, danke, danke.

Vielen Dank für diese Entscheidung. Als Abgeordnete bleibt sie uns erhalten. Das ist ja schlimm genug ... aber ganz ehrlich: ob sie irgendwo im Parlament rumlümmelt, oder in China fällt der bekannte Sack Reis um - das wird niemand kratzen. Das einzige Ärgerliche ist, dass sie für das Lümmeln Geld bekommen wird.
Ihr Ausstieg wird dem Familienministerium gut tun. Egal, was da auch als Minister kommen mag. Da kann man wenigstens noch auf irgendeine positive Entwicklung hoffen. Und das sie nicht sagt: als Familienministerin mache ich nicht weiter, sondern grundsätzlich Ministerämter ausschließt, ist auch ein gutes Zeichen. Man stelle sich vor, Frau Schröder als Wirtschaftsministerin. Oder als Außenministerin. Ich brech gerade innerlich bei dieser Vorstellung zusammen.

So. Und nun gehe ich schreiben. Die Nachricht ist verarbeitet, jetzt verarbeite ich meine Ideen aus der letzten schlaflosen Nacht. Viel Spass bei ihrer Arbeit und eine gute Woche wünscht Ihnen
Ihre Sia

Freitag, 20. September 2013

Arschlöcher der digitalen Welt

Ja, es hat mich erwischt. Raubkopiert.

Ich gehe nicht zum Bäcker und klaue dort Brötchen. Ich klaue nicht auf Musikbörsen, ich klaue keine Filme. Wenn ich etwas "besitzen" möchte, dann kaufe ich es. Wenn ich es mir nicht leisten kann, dann spare ich dafür.

Für ein Buch sitze ich zwischen einem und drei Jahren an meinem Schreibtisch und schreibe. Ich tippe, nachdem ich vorher viel theoretische Arbeit in einen Plotentwurf und Recherche - Arbeit gesteckt habe. Allein für die Tipperei würde eine Sekretärin so entlohnt, dass pro Buch eine Halbtagsstelle bei raus käme.

Ich esse und trinke während der Zeit, die ich ein Buch schreibe. Ich nutze Energie zum heizen, ich muss wohnen und anziehen muss ich mich in der Zeit auch. All das kostet Geld.

Für Arbeit möchte man entlohnt werden. Ich auch. Ich bin nicht verlagsgebunden. Alles, was man von mir digital klaut, klaut man mir und meiner Familie. Nicht irgendeine fremde Institution, sondern ich, die Autorin, werde beklaut.

Ich wünsche mir, dass all die, die Kulturschaffende beklauen, selbst beklaut werden. Und zwar so richtig. HexHex

Sia

Dienstag, 17. September 2013

Das nächste Jahr

Ich will im nächsten Jahr einen Krimi schreiben. Zu diesem Zweck habe ich schon etwas recherchiert. Am Wochenende habe ich ein potentielles Opfer angesprochen und gefragt, ob ich ihn vielleicht im nächsten Jahr virtuell ermorden dürfte. Er war (verständlicherweise) erst nach einiger Überredungszeit einverstanden, wollte aber nicht so arschig dargestellt werden. Das konnte ich ihm  - natürlich - nicht versprechen. Wir haben dann an der Theke rumgelümmelt und noch über andere, ebenso interessante Optionen gesprochen. In der Zeit kamen zwei Frauen und wollten etwas zu trinken haben. Er bediente sie und dann ergab sich folgender Wortwechsel:
Sie: "Danke und dann bis zum nächsten Jahr!"
Er guckt mich an und sagt zu ihr: "Da bin ich nicht mehr da!"

Tja. Da hat sich jemand schnell identifiziert. So liebe ich das.

Samstag, 14. September 2013

Krank 2.0

Nach dem Magen kommt die Erkältung. Irgendwie ist der Wurm drin ...

Freitag, 13. September 2013

Krank

Ich war eine Woche krank. Richtig elend ging es mir.  Mein Magen war im Dauerclinch mit mir und ich hatte 'Schlafanfälle'. Kennen Sie das? Sie sind schlagartig so fertig, dass sie erstmal etwas schlafen müssen? Nein, ich meine nicht den ebenfalls anfallsartig auftretenden Büroschlaf ... 
Ich denke, ich hatte mir etwas 'eingefangen', wie man so schön sagt. Obwohl ich zwischenzeitlich sogar an ein Magengeschwür dachte. Aber ich gehe zu meinen Gunsten erstmal von einer harmlosen Viren-Variante aus. Neben den Schmerzen war der Verzicht auf Kaffee das größte Problem für mich. Ich nehme an, die heftigen Kopfschmerzen, die mich in den letzten Tagen plagten, sind eine direkte Folge des Koffein-Entzugs. Ich sag Ihnen, eine Woche Anis-Fenchel-Kümmel-Tee anstatt Kaffee ist für mich eine Strafe. Allein schon deswegen lehne ich ein Geschwür kategorisch ab. 

Gestern Nachmittag konnte ich einem schmalen Tässchen frischem Kaffee nicht widerstehen. Und siehe da: kein Magenschmerz und die Kopfschmerzen verzogen sich auch. Was für Aussichten auf ein Wochenende im Mittelalter!

Ich geh dann mal feiern, bis dann, Sia

Montag, 9. September 2013

Die Wende

So würde das nichts werden können: ein Knastaufenthalt folgt dem nächsten und zwischen diesen erzwungenen Ruhephasen laufen die Geschäfte mehr schlecht, als recht.
Und dann, die Wende: geschicktes Verkaufen von Grundstücken ermöglicht den Erwerb von drei Hotels.

Zu dumm, dass wir mit "Tempowürfel" gespielt haben. Wer dieses Pech hat, und in Folge Münchner  und anschließend Berlinerstraße zwangsweise besuchen muss, der wird mal eben 1900 € los. Pech? Nein. Monopoly.

So habe ich mit drei Straßen und zwei Bahnhöfen drei männliche Mitspieler ausgeknockt. Ich werde von Spiel zu Spiel besser. Zu Weihnachten letztes Jahr hatte ich gewonnen und da dachte ich noch, das war bestimmt das erste und einzige Mal, ich werde dieses Spiel nie wieder gewinnen.
Was lernen wir daraus? Man kann in kurzer Zeit lernen, skrupellos kapitalistisch zu denken, dafür muss man noch nicht mal Banker sein.

Kommen Sie gut in die Woche, liebe Grüße, Sia